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Frage und AntwortAus für Ölheizungen: Was kommt auf Österreich zu?

Die Klimapläne der Regierung zwingen Hunderttausende Österreicher, ihr Heizsystem zu wechseln. Für einen Gutteil könnte das Erdöl schon 2025 versiegen.

plumber at work. Installing water heating radiator
Auf Österreich kommt eine Massenumrüstung der Heizsysteme von fossil auf erneuerbar zu. Wie stark sich der Staat finanziell beteiligt, ist noch offen © (c) Kadmy - stock.adobe.com
 

1. Was konkret plant die türkis-grüne Bundesregierung in Bezug auf die Ölheizungen?
Vorgesehen ist ein stufenweiser Ausstieg aus dem fossilen Wärmesystem. Bereits heuer sollen Öl- und Kohleheizungen im Neubau verboten werden, nächstes Jahr ist auch der Einbau in bestehenden Gebäuden nicht mehr erlaubt, wie er bislang etwa im Zuge von Heizungserneuerungen vielfach noch praktiziert und von der Mineralölindustrie gefördert wurde. Ab 2025 dürfen Öl- und Kohleheizungen, die älter als 25 Jahre sind, nicht mehr betrieben werden, zehn Jahre später kommt schließlich das Ende für alle derartigen Kessel.

2. Kann sich der Zeitplan noch ändern?
Die Regierungsparteien haben sich auf den geschilderten Ablauf geeinigt und ihn im Regierungsprogramm festgeschrieben. Die gesetzlichen Grundlagen dafür existieren allerdings noch nicht, weshalb die eine oder andere Änderung nicht ganz ausgeschlossen werden kann. Fix ist allerdings das grundsätzliche Ansinnen.

3. Wie viele Öl- und Kohleheizungen gibt es in Österreich noch?
Mit Kohle heizen in Österreich laut Statistik Austria nur noch rund 7000 Haushalte. Anders sieht es beim Erdöl aus, das noch etwa 600.000 Hauptwohnsitze warm hält. Betroffen von den Maßnahmen sind also rund eineinhalb Millionen Österreicher. Das Problem: Eine Datenbank mit genaueren Angaben über Art und Alter der Kessel existiert bislang nicht. „Alles, was wir haben, sind Schätzungen aus Branchendaten“, sagt Paul Morolz, Referent der Sanitär-, Heizungs- und Lüftungstechniker in der Bundeswirtschaftskammer. „Eine solche Datenbank muss dringend aufgebaut werden, damit die nötigen Umrüstungen strategisch abgearbeitet werden können.“

Wie viel Erdöl verheizt wird

Anders als in anderen Sektoren ist der Treibhausgasausstoß der Haushalte in Österreich über die vergangenen drei Jahrzehnte deutlich gesunken. Laut den Daten des Umweltbundesamts emittierten die Gebäude 1990 noch 12,8 Millionen Tonnen Kohlendioxid, 2018 waren es noch 7,9 Millionen Tonnen, was einem Rückgang von 38,7 Prozent entspricht. Hauptverantwortlich für diese Entwicklung ist der Trend zu klimaschonenden Heizformen und energiesparenden, gut gedämmten Gebäuden.

Seit 2014 stagniert die Entwicklung allerdings, was unter anderem auch auf die gesunkenen Sanierungsraten und den verlangsamten Ausstieg aus dem Erdöl zurückzuführen ist. Laut Österreichs offizieller Erdöl-Bilanz flossen 2018 immer noch knapp 43.000 Terajoule Energie aus Erdöl in die Bereitstellung von Raumwärme und Warmwasser. 2014 waren es rund 45.000 Terajoule, im Jahr 2000 dagegen noch 91.500. Ungleich mehr verbraucht freilich der Verkehr mit zuletzt 368.000 Terajoule Energie aus Erdöl. Tendenz hier: weiter steigend.


4. Demnach müssten also bis 2035 im Schnitt pro Jahr 40.000 Ölheizungen ausgetauscht werden?

Im Durchschnitt ja, wobei zu erwarten ist, dass der Umrüstungsbedarf in den nächsten fünf Jahren noch viel höher ist. Der Grund: Besonders viele Öl-Heizungen wurden in den 1990er-Jahren installiert. Sie dürfen folglich wegen ihres Alters ab 2025 nicht mehr betrieben werden. Mangels Datenbank existieren dazu keine genauen Zahlen, doch laut Schätzungen fallen ein bis zwei Drittel aller installierten Ölheizungen in diese Kategorie.

5. Warum dieser Aufwand? Würde es nicht genügen, den Neueinbau solcher Heizungen zu unterbinden?

Damit würden die Ölheizungen früher oder später zwar verschwinden – für die Klimaziele allerdings nicht früh genug. Die Regierung hat sich dem Ziel verschrieben, Österreichs Treibhausgasemissionen bis 2040 auf null zu reduzieren. Ausgehen kann sich das nur dann, wenn auch in bestehende Heizsysteme eingegriffen wird, zumal diese sonst noch mehrere Jahrzehnte weiterlaufen könnten.

6. Was ist dann mit den ebenfalls fossilen Gasthermen und Gasanschlüssen?

Auch hier plant die Regierung einen Ausstieg, allerdings erst etwas später. Rund 900.000 Haushalte heizen laut Statistik derzeit noch mit Gas, in fünf Jahren sollen Gaskessel und Neuanschlüsse im Neubau nicht mehr erlaubt sein. Wann, wie beim Öl, ein Betriebsverbot für bestehende Systeme folgen soll, ist noch offen. Die Gasnetze zur Raumwärmeversorgung sollen nach dem Willen der Bundesregierung jedenfalls nicht weiter ausgebaut werden.
7. Welche Heiz-Alternativen stehen überhaupt zur Verfügung?

Grundsätzlich gibt es viele alternative Heizformen, von Pelletsystemen über Wärmepumpen und Solarthermie bis zu Fern- und Nahwärmenetzen. „Was im konkreten Fall am besten geeignet ist, muss individuell mit dem Installateur besprochen werden. Allgemeingültige Aussagen sind schwer zu treffen“, sagt Morolz. Grob gesagt gilt: Ältere Gebäude sind tendenziell eher mit Hochtemperaturlösungen wie Biomasseheizungen besser bedient, neuere Niedrigenergiehäuser setzen in der Regel auf Niedertemperatursysteme etwa mit Erdwärme- oder Solaranlagen. Die Regierung plant, für die Umstellungsphase eine eigene „Wärmestrategie“ zu erstellen.

8. Was ist mit dem „grünen Öl“, das von der Mineralölbranche ins Spiel gebracht wird?

Das basiert auf der Idee, die vorhandenen Ölkessel mit synthetisch hergestelltem Öl ohne zusätzliche Treibhausgasemissionen weiterzubetreiben. „Allerdings ist die Entwicklung nicht so weit, dass so etwas ausreichend am Markt wäre“, sagt Morolz. Mehr Hoffnung setzt die Branche in „grünes Gas“, das ins vorhandene Erdgasnetz gespeist werden könnte. Ein Hemmschuh sind hier allerdings die benötigten Mengen und die bislang wesentlich höheren Kosten in der Herstellung.

9. Apropos Kosten: Gibt es für die Umrüstung auf ein neues Heizsystem finanzielle Hilfe?

Um alle fossilen Heizsysteme auf erneuerbare Energieträger umzurüsten, sind Investitionen von mehreren Milliarden Euro nötig. Umweltministerin Leonore Gewessler (Grüne) hat angekündigt, dabei auf die soziale Ausgewogenheit achten zu wollen. Bislang ist allerdings völlig unklar, wer dabei in den Genuss von wie hohen Fördermitteln kommen wird. Die Details sollen heuer ausgearbeitet werden.

Kommentare (42)

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qualtinger
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Teurer Zwangsumstieg

Die Alternative Pellets wurde im konkreten Fall für ein Einfamilienhaus vor bereits 12 Jahren (!) mit ca. 35.000,- Euro veranschlagt. Wie der Häuslbauer das zahlen soll, interessiert leider niemanden. Auch mit Förderungen sind derzeit die Um-stiegskosten einfach zu hoch. Mit viel Sarkasmus kann man auf die Klimaer-wärmung hoffen, damit im Winter nicht mehr geheizt werden muss.

Guccighost
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Keine Ahnung wie du auf diese Phantasie-Zahl von 35.000 kommst

realistischer ist Umbaukosten von 18.000 abzüglich der Förderung von 6000
macht 12.000.

Stratusin
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Eine Wärmepumpe gibt für

10.000,- Und die hat sich nach 8 amortisiert und dann sparen Sie!!!

Bluebiru
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Illusorischer Preis

Der von ihnen angegebene Preis für eine neue Pelletsheizung ist aber ein absoluter Wucherpreis, wie ich weiß, weil ich gerade eine neue Pelletsheizung zu einem wesentlich geringeren Preis einbauen ließ.

stprei
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Übergang

Ein Übergang von Ölheizungen ist grundsätzlich nichts schlechtes und bewirkt auch keine enormen Mehrbelastungen. Die kann man mit Übergangsfristen (Lebenszyklus Brenner) und Förderungen gut abfangen. Am Ende ist ein Heizungstausch jedoch auch für die Hausbesitzer 1. einzuplanen und 2. rentabel, wenn sich dadurch die Heizkosten verringern.
Die momentane Fördersituation ist zB sehr gut und macht den Umstieg vernünftig.
Und im Neubau ist das Ölheizungsverbot ohnehin schon in vielen Bundesländern und im Großbau umgesetzt, da wirkt es sich nicht mehr so aus.

Ifrogmi
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nur z.b.:

haus von grund auf renoviert.
da nur ein kleiner teil unterkellert, kein lagerplatz für jahresbedarf hackschnitzel oder pellets.
zufahrt im winter nicht immer gegeben, abgesehen von den 3-fachen zustellkosten.
erdwärme nicht möglich, da die häuser in diesem bereich im steilhang auf fels stehen.
solar geht nicht, da ab 13 uhr die nachbarlichen 30m-fichten alles beschatten und auch für leitungen das gesamte, eben renovierte haus in eine baustelle verwandelt werden müsste.
holzheizung? derzeit möglich, ohne garantie wie lange, also lotteriespiel. ausserdem sind kreuz und knie schon so lädiert, dass das aufs pensionsalter gesehen auch keine option ist.
tipp eines fachmannes: strom heizen. der strompreis steigt ohnehin ständig und wird, mit zunehmender anzahl von elektroautos de facto unerschwinglich werden. auch hier: massive zerstörung eines eben erst renovierten hauses.
aber wir 9 millionen werden die welt retten, während die 9 milliarden tun, was sie wollen und unsere alten ölheizungen mit garantie, so wie unsere autos, im osten oder in afrika noch jahrelang dienst tun.

Bluebiru
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Wo haben sie ihr Öl gelagert,

wenn sie keinen Keller haben?

Ifrogmi
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4000l ...

reichen für 2 winter und es bleiben noch 1200 - 1400l nach 2 saisonen übrig.
ein öllagerraum für 400l hat ca. 10m³, d.h., es wäre platz für ca. 1/3 der pellets die einen jahresbedarf ausmachen. auch verliert man raum durch den für pellets und hackschnitzel benötigten schrägen boden. für eine solche lagermöglichkeit müsste ich einen kompletten keller, angrenzend an das haus errichten. da wird sich dann mit 30 000€ nichts mehr abspielen und es hätte noch einige weitere, gravierende nachteile.
hackschnitzel benötigen überhaupt den doppelten platzbedarf von pellets.
für 15kw z.b. benötigt man rund 6 tonnen pellets. 1m³ pellets = 650kg.
zugänglich zum befüllen soll das ganze ja auch noch sein.
das sind alles lösungen die gut sind, aber man kann sie eben nicht jedem drüberstülpen.

glashaus
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Jubel?

ob über diese Regierung in 5 bis 10 Jahren auch noch viele jubeln werden?

pescador
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Weiß jemand...

...wenn man von Öl auf Wärmepumpe umsteigt, kann man die bestehenden Heizkörper verwenden oder geht mit Wärmepumpe nur Wand- und Bodenheizung?

TraditionWest
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E2

Teilweise Ja, aber Vogel und Noot hat einen im Programm der mit 40 Grad Vorlauf Temperatur und einer Gebläseunterstützung super funktioniert. Ausserdem kann man hier im Sommer auch damit kühlen.

Balrog206
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Du

Hast Vorlauftemperaturen von ca 30 grad damit glaub ich nicht das es Sinn macht ! Habe meine Wärmepumpe seit 19 Jahren , höhere Anfangsinvestition , aber so gut wie null Wartung Geruch , Schmutz usw !

5d659df496fc130dbbac61f384859822
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@pescador

Vereinfacht: Man kann, nur die Wärmepumpe tut sich schwerer, weil im Gegensatz zur Bodenheizung oder Wandheizung höhere Vorlauftemperaturen notwendig sind. Fazit: mehr Stromverbrauch!

5d659df496fc130dbbac61f384859822
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Aufbau einer Datenbank von der Wirtschaftskammer?

Woher wollt ihr die Daten bekommen? Vom Datenschutz noch nie was gehört? Oder wollt ihr die Rauchfangkehrerbetriebe und Bauämter anzapfen um zu erfahren, wer Ölheizungen hat? Das gibt Ärger!

pesosope
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gerbur

Nein, von der WKÖ kann es aus rechtlichen Gründen überhaupt keine Daten geben ...davon abgesehen, dass die ja gar nichts haben. Die LRG hätte aber theoretisch ja alles, denn die RK melden seit 3 Jahren nach jeder Messung in eine Datenbank ein. Aber auch alle anderen Daten wären vorhanden, nämlich von den Gemeinden, die ja auch alles haben müssen, aber die dürfen aus Datenschutzgründen keine Daten weitergeben, auch nicht an das Land

duesenwerni
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Welcher Installateur verlegt mir bitte eine Leitung, ...

… welche die von der Regierung verzapfte Heißluft direkt in meine Wohnung führt?
Dass das Heizen mit Holzpellets trotz er damit verbundenen Feinstaubbelastung klimafreundlicher sein soll als jenes mit Gas, scheint mir der guten Lobbyarbeit der schwarzen Forstwirte geschuldet.

Bluebiru
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Trotzreaktionen

Lustig, wie trotzig hier auf eine eventuelle Heizungsumstellung reagiert wird. Von wegen, die können mich alle und ich werde das sich er nicht tun.

Ich gebe zu bedenken: Derzeit kostet ein Liter Heizöl an die 0,7 €. Ein Liter Diesel für das Auto kostet allerdings 1,129 €. Fällt da jemandem auf, dass der Sprit viel teurer ist, als das Heizöl, weil auf dem Heizöl weniger Steuern drauf sind?

Man brauch von offizieller Stelle her nur das Heizöl gleich hoch besteuern und schon werden viele gerne wechseln, weil sie sich das Öl nicht mehr leisten können.

pesosope
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Bluebiru

Auch Sie sind so einer, der von "weniger" Steuern bei Heiz{l oder Diesel Daher redet. Ich weiß nicht, ob Sie Politiker oder ein tatsächlich Unwissender sind, aber falls es Sie interessiert: Auf Heizöl sind derzeit 42% Steuern drauf und auf Diesel 109%
Und jetzt denken Sie noch einmal darüber nach, ob der Endverbraucher das zahlen soll und wenn es die Produkte nicht mehr gibt, woher die Politik die Steuermilliarden einheben kann/muss!

5d659df496fc130dbbac61f384859822
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@Bluebiru

Mit einer höheren Besteuerung haben die wenigsten ein Problem, die Mehrkosten kann man teilweise oder sogar ganz abfangen indem man weniger Räume heizt und auch mit einer niederen Raumtemperatur das Auslangen findet. Die ältere Generation hat ja das Sparen noch nicht verlernt. Das Problem entsteht ja bei einem kompletten Tausch des Heizungssystems, da geht unter 20 000€ nix und die wären auf einmal fällig. Nicht zu machen für die meisten Rentner, da ab 70 die Banken auch keine Kredite mehr vergeben.

Bluebiru
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@gerbur

Ich verstehe ihr Problem schon. Allerdings setzen sie ihre Kosten für einen Heizungstausch etwas zu hoch an. Ich habe gerade getauscht und habe für einen topmodernen neuen Brenner, inklusive der Entsorgung des alten Öltanks und dem Einzug eines neuen Kaminrohres in meinen alten Kamin - allerdings ohne den neuen Boiler, den ich mir auch geleistet habe - an die 15.000 € bezahlt. An Förderung habe ich 5.000,- € bekommen, sodass mir tatsächliche Kosten von 10.000 € erwachsen sind.

chrisu1702
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Bluebiru Frage

welches Heizsystem hast du eingebaut?

Bluebiru
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Heizungssystem

Ich habe eine Pelletsheizung eingebaut.

Und ich habe mich leider im Preis geirrt, weil die 15.000,-, die ich angegeben habe - eigentlich waren es ganz genau 15.993,- nur alles beinhaltete, was mit der neuen Heizung selbst zu tun hatte, also Heizkessel von Windhager mit, Lagerraumset, Wandverteiler und jede Menge Kleinkram, der sich summiert. Das neue Kaminrohr und die fachgerechte Entsorgung des alten Stahlöltanks kamen noch oben drauf.

Dafür habe ich im heurigen Winter nur mehr 1.300,- für Pellets ausgegeben (mit ein wenig Glück langt das auch für diese Heizsaison), während ich bisher an die 3.000,- für Öl ausgeben mußte. Also in einigen Jahren habe ich die Kosten für die Heizung wieder herinnen.

5d659df496fc130dbbac61f384859822
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@Bluebiru

Schön, wenn der Umbau so erfolgreich war. Bezüglich der genannten Einsparung hege ich Zweifel, sie widersprechen allen Angaben von Energieberatern. Bei einem Heiz-Energiebedarf von 28000kWh/a und einem 4 Personenhaushalt liegen demnach die jährlichen Heizkosten im 3jährigen Durchschnit bei 1570 Euro mit Pelletsheizung und 1700 Euro bei Ölheizung. Über 25 Jahre beträgt der Unterschied bei den Gesamtkosten nur bei 2000 Euro zugunsten der Pelletsheizung.

Bluebiru
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@gerbur

Ich habe es nicht ausgerechnet. Ich weiß nur, was ich für eine Füllung des Öltanks, der dann am Ende der Heizsaison leer war, bezahlt habe, was ich jetzt für die Pellets bezahlt habe und wie viele Pellets ich noch auf Lager habe.

pesosope
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Bluebiru

und noch ein Anzeichen von Erklärungen trotz Unwissenheit.
Sie haben eine ALTE Ölheizung gegen einen NEUEN Pelletskessel ausgetauscht und vergleichen jetzt absurderweise die Heizkosten. Lieber Freund, alte Ölkessel haben einen schlechteren Wirkungsgrad (60 - 70%) als neue Pelletskessel (84%) und sind daher bei einem Vergleich nicht zu berücksichtigen, also, Immer neu mit neu vergleichen.
Hätten Sie nämlich einen neuen Öl-Brennwertkessel eingebaut, dann läge der Wirkungsgrad bei 96% und schon wäre der VOLLKOSTENVERGLEICH nicht mehr positiv ausgefallen. Außerdem schreiben Sie immer von Ihren geringen Investitionskosten. Da kann ich Ihnen auch mitteilen, dass Sie eine moderne Ölheizung schon um 7000 Euro fix-fertig bekommen hätten und auch davon noch 3000 Euro Förderung abziehen hätten können. Und jetzt, aber erst jetzt rechnen Sie die betriebsgebundenen-, verbrauchsgebundenen- u. Investitionskosten über 20 Jahre hoch. Sie müssen weniger Werbung lesen und mehr Fachliteratur.

Bluebiru
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@pesosophe

Mir ist klar, dass ein neuer Kessel einen besseren Wirkungsgrad hat, als ein alter.

Es erschließt sich für mich aber nicht, warum ich beim Wechsel ausgerechnet wieder auf das veraltete Öl hätte setzen sollen, anstatt auf erneuerbare Energie.

Außerdem, so informiert, wie sie hier tun, können sie nicht sein, weil es für Ölheizkessel keine Förderung mehr gibt. Die gab es schon 2019 nicht mehr.

 
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