Bitte warten - Ihr Zugang wird eingerichtet.

Coronakrise "Die überforderte Mutter ist eine Rabenmutter"

Die Coronakrise hat die Probleme rund um Mutterschaft laut Autorin Mareike Fallwickl-Glavnik noch deutlicher gemacht. "Wir lassen uns das alles aufbürden und bewältigen es auch noch", sagt sie. Für eine Revolte dagegen bleibe keine Zeit.

×
Artikel gemerkt

Gemerkte Artikel können Sie jederzeit in Ihrer Leseliste abrufen. Zu Ihrer Leseliste gelangen Sie direkt über die Seiten-Navigation.

Zur Leseliste
© (c) Serhii - stock.adobe.com (SOBOLEVSKYI.COM)
 

Als ich mich entschieden habe, ein Kind zu bekommen, dachte ich, das sei ein privater Schritt. Ich wusste nicht, dass ich eine politische Entscheidung getroffen hatte. Mutterschaft ist ein Politikum. Denn Politik wird gegen die Mütter, an den Müttern vorbei und auf den Köpfen der Mütter gemacht, aber niemals FÜR die Mütter. Das spürt man allerdings erst, wenn man Mutter ist.

Zwischen 0 Uhr und 6 Uhr ist das Erstellen von Kommentaren nicht möglich.
Danke für Ihr Verständnis.

Ifrogmi
4
2
Lesenswert?

"Das war schlau vom Patriarchat, uns das einzuprägen, wir haben es verinnerlicht, wir glauben es selbst. "

naja, wenn die natur das patriarchat ist, dann ja.
man nennt sowas mutterinstinkt.

scaramango
4
6
Lesenswert?

Guter, dazu passender Artikel:


https://www.kleinezeitung.at/wirtschaft/5977043/Modelle-im-Vergleich_Karenz-Kinderbetreuung-Wiedereinstieg_Was

Ist schon spannend - zwei Staaten in Europa mit derart unterschiedlichen Zugängen!

Allerdings muss Mann/Frau eines schon festhalten - Frauen und Männer erziehen ihre Kinder, somit können Frauen selbst ganz stark darauf einwirken, dass sich die Rollenbilder, Wertvorstellungen usw auch einmal vom Mittelalter weg in Richtung tatsächlicher "Gleichberechtigung" ändern.....