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StartupZwei Burschen starten Modelabel mit sozialem Hintergedanken

Lukas ist 17 Jahre alt, Nico 18 - und gemeinsam machen sie Graz zur Modestadt. Das Label Immaculate Clothing will Probleme von Jugendlichen transportieren.

Das neue Modelabel bei der Präsentation in der Thalia
Das neue Modelabel bei der Präsentation in der Thalia © KK
 

Nicht in Mailand oder Paris, nein in Graz, wurde ein neues Modelabel gegründet. Der Widersprüche nicht genug, handelt es sich bei den Unternehmern nicht um erfahrene Designer oder schillernde Figuren der Modewelt, sondern um zwei jugendliche Quereinsteiger. Und die beiden Herren wollen nicht einfach nur schickes Zeug in die Regale bringen – sie haben auch noch etwas zu sagen.

Der Reihe nach: Der Straßengler IT-Technik-Lehrling Lukas Groicher (17) und Nico Graf (18), Gymnasiast aus Graz, interessieren sich seit jeher für Mode. Richtig zufrieden mit dem Angebot waren die beiden aber nie. „An einem üblichen Abend beim FIFA spielen, haben wir beschlossen unser eigenes Modelabel zu gründen und die Modewelt zu revolutionieren.“ Mit ähnlich hochtrabenden Vorhaben enden die meisten Träume auch gleich wieder. Nicht so in diesem Fall.

KK Aus der Serie Melancholic Collection
Aus der Serie Melancholic Collection © KK

„Unsere Idee ist, mit Kleidung sozialkritische Themen anzusprechen und Menschen damit zu helfen“, erklärt Groicher. Die T-Shirts, Hoodies, Sweater und Kappen werden allesamt Fair Trade in Europa produziert und kosten je nachdem zwischen 35 und 80 Euro. Der Markenname Immaculate Clothing (dt. Einwandfreie Kleidung) soll zum Lifestyle werden, zum Statement.

KK Die Preise: Kappe 35 Euro, T-Shirt 39 Euro, Sweater 70 und Hoodie 80 Euro
Die Preise: Kappe 35 Euro, T-Shirt 39 Euro, Sweater 70 und Hoodie 80 Euro © KK

Und wo ist der Haken? Kleiderhaken gab‘s zumindest vor ein paar Tagen in der Thalia. Da wurde die erste Kollektion des Labels präsentiert – vor 500 Besuchern, jedoch (noch) ohne Medienrummel. Am Laufsteg standen die ersten Textilien der „Melancholic Collection“ im Rampenlicht, bei den Motiven geht es um Depression im Jugendalter. „Wir bekommen in unserem Umfeld mit, wie viele Jugendliche mit Depressionen zu kämpfen haben. Das wollen wir aufgreifen.“

Unsere Idee ist, mit Kleidung sozialkritische Themen anzusprechen und Menschen damit zu helfen.

Lukas Groicher

Die nächsten Schritte: Ab 1. Oktober ist die erste Kollektion online erhältich (www.immaculate-clothing.at). Außerdem sind Popup-Stores in verschiedenen Städten geplant, die dann nur ein bis zwei Wochen geöffnet haben.

Das Label

Das Mode-Projekt Immaculate Clothing – IMC – spricht Jugendthemen an und erzählt Geschichten. Jede Kollektion wird in Europa Fair Trade produziert. IMC ist auf der Crowdfunding-Seite www.startnext.com/immaculate-clothing zu unterstützen.
Infos gibt‘s unter www.facebook.com/immaculatecloth oder @immaculate.clothing sowie auf www.immaculate-clothing.at.

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