Experte warntKinderfotos haben nichts im Internet zu suchen

Leicht geknipst und schnell geteilt: Immer mehr Eltern stellen die Bilder ihrer Kinder ins Internet. Der Cyberkriminologe Thomas-Gabriel Rüdiger warnt vor den möglichen Folgen.

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Kaum auf der Welt und schon im Netz: Immer mehr Eltern stellen die Fotos ihrer Kinder ins Internet © (c) Getty Images (pixdeluxe)
 

Sie sagen immer wieder: Kinderbilder gehören nicht ins Netz. Und im Grunde wissen wir alle, wieso. Warum wird trotzdem fleißig gepostet?

Kommentare (2)

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paulrandig
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Je mehr...

...dieser respektlose Wahnsinn ungehemmter Selbstdarstellung um sich greift, desto mehr stößt mich dieses ganze System ab. Je mehr ich mich davon distanziere, desto klarer sehe ich, was hier eigentlich mit uns passiert, und desto stärker fühle ich mich bestätigt.
Und nein - nicht alle neue Technik ist böse. Ich arbeite selbst im IT-Bereich und sehe einen großen Teil der Bandbreite dessen, was sie kann, aber auch, was sie im Denken der Menschen anrichtet.
Die Technik ändert sich derzeit so schnell, dass unser vernünftiges gesellschaftliches Denken nicht hinterherkommt und im Zweifelsfall die Instinkte übernehmen. Genau das machen sich die Konzerne zielsicher zunutze um ihre Produkte zu verkaufen. (Und "verkaufen" heißt nicht nur gegen Geld, sondern vor allem gegen "Daten", die ungleich wertvoller sind.)

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ww100
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Guter Artikel!

Eigentlich sollte das ja selbstverständlich sein, aber ein Scrollen durch den Facebook News Feed zeigt die Notwendigkeit eines solchen Artikels auf.

Ich selbst nutze Facebook passiv, sprich ich poste so gut wie nichts, aber finde den Messenger und die Erinnerungsfunktion bzw. die Veranstaltungen in deiner Nähe sind ein super Werkzeug.

Von unserer Tochter gibts kein Foto auf Facebook, ich wollte damals auch keines in der Zeitung. Natürlich habe ich den Großeltern öfters Bilder über WhatsApp geschickt, aber das war auch die einzige digitale Verbreitung von Bildmaterial.

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