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RezeptSüßes im Frühling: So gelingen flaumige Topfenknödel

Es regnet, aber keine Sorge: Dieses Rezept verkürzt die Wartezeit auf die nächsten Sonnenstrahlen. Markus Rath vom Rathhaus im Georgium zeigt, wie Topfenknödel richtig flaumig und wunderbar aromatisch werden.

Markus Rath kocht mit dem Mmmh-Faktor. Topfenknödel © (c) Sabine Hoffmann
 

Zutaten

Für die Knödel: 350 g Topfen, 2 Eier, 2 EL Zucker, 2 EL Rum, 100 g Brösel, 15 g zerlasse Butter, Saft von 1 Zitrone

Für die Butterbrösel: 150 g Butter, 200 g Brösel (Semmel- oder Briochebrösel), 100 g Kristallzucker, ½ Tonkabohne, Vanillepulver

Zubereitung

1. Für die Topfenknödel alle Zutaten verrühren, 2 Stunden kalt stellen. Dann zwischen den Handflächen zu Knödeln formen. Einen großen Topf mit Wasser zum Wallen bringen, leicht salzen, mit einem Schuss Rum aromatisieren und je nach Größe rund 8 Minuten unter dem Siedepunkt kochen.

2. Für die Brösel die Butter schmelzen, kurz bevor Sie braun wird, die Brösel einrühren, goldbraun rösten. Zum Schluss Zucker, wenn vorhanden geriebene Tonkabohne und Vanille dazugeben, verrühren und die Knödel in den Bröseln wälzen.

Tonkabohnen

Tonkabohnen schmecken süß nach Vanille/Karamell mit einer leichten Bitternote. Das Aroma der schwarzbraunen, getrockneten Samen des  tropischen Baums ist so intensiv, dass man sie – ähnlich wie die Muskatnuss – nur sehr verhalten einsetzt.

Tipp zur Vorbereitung: Die Knödel lassen sich auch gut vorbereiten und einfrieren. Masse zu Knödeln formen, nebeneinander in eine Form schlichten und einfrieren. Vor der Zubereitung werden sie ohne Auftauzeit direkt aus dem Tiefkühlschrank ins wallende Wasser gegeben und brauchen dann etwa die doppelte Zeit, um gar zu werden.

Dazu passen Rhabarberragout, Erdbeeren, Veilcheneis ...

(c) Sabine Hoffmann
Markus Rath kocht im Rathhaus am Längsee in Kärnten auf © (c) Sabine Hoffmann

Zur Person

Vor vier Jahren zog der Steirer Markus Rath aus, um in Kärnten sein eigenes Lokal zu eröffnen. Mit Erfolg – mittlerweile hält sein „rathhaus im Georgium“ am Längsee bei zwei Hauben. Seine Küche ist vielschichtig – neben bodenständiger Wirtshauskuchl fährt er auch eine  Restaurantschiene. Insgesamt eine feine Mischung aus steirischer und Kärntner Küche,
saisonalen und großteils biologischen Zutaten. Er ist auch „Jeunes Restaurateurs“-Mitglied.

 

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