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Neues Magazin„Kekse sollten nur auf Sicht gebacken werden“

Profis geben Tipps, wie Weihnachtsköstlichkeiten sicher gelingen – wie die Zugabe einiger Tropfen Schlagobers, wenn der Teig zu bröselig wird.

Winzerkrapferl © Weichselbraun
 

Die Adventzeit steht vor der Tür und Backfans wie Monika Staber sind bereits seit Wochen damit beschäftigt, Kekse zu backen. Staber, die jedes Jahr bis zu hundert verschiedene Kekssorten backt, hat für das heurige Keks-Magazin „Unsere liebsten Weihnachtskekse“ ihr Rezept für Punschwürfel verraten. „Diese Punschwürfel“, erzählt sie, „mag jeder.“ Wie auch die Nussschaumkekse von Leserin und Seminarbäuerin Grete Kirchleitner, die einen Trick für das Ausrollen verrät.

„Frischhaltefolie auf die Arbeitsfläche legen, den Teig daraufgeben, Frischhaltefolie darüberlegen. Wenn man den Teig so ausrollt, bleibt nichts kleben“, erklärt sie. Ein weiterer Tipp für Backanfänger: „Beim Auswalken mit Roggenmehl arbeiten. Der Teig nimmt das Roggenmehl nicht so stark an wie das Weizenmehl. Ansonsten kann es passieren, dass zu viel Mehl auf den Teig kommt.“ Und: Backanfänger sollten Universalmehl verwenden.

Ein Rezept aus den Anfangsjahren des Dagobert hat Leserin Rosina Tonsern eingeschickt und es damit ebenfalls geschafft, ins neue Keksmagazin zu kommen. „Die Griechischen Krapferln zergehen regelrecht auf der Zunge, weil der Teig durch die Creme herrlich mürb ist“, erzählt Tonsern.

Apfelspalten und Obers helfen

Seminarbäuerin Manuela Pichler rät allen, die bereits Kekse gebacken haben, Apfelspalten in die Keksdose zu legen. „Wenn Kokosbusserln oder Lebkuchen hart werden, können Apfelspalten helfen.“ Sie empfiehlt auch die Zugabe einiger Tropfen Schlagobers für den Fall, dass ein Teig zu bröselig wird. Er lässt sich dann wieder gut weiterverarbeiten. Jenen, die eher selten backen, rät sie bei Mürbteigen, anstelle von zwei Dottern ein großes Ei zu nehmen. „Der Teig lässt sich dann viel leichter ausstechen.“

Wer sich übrigens exakt nach den Zeitangaben hält, sollte wissen, dass Backzeiten Richtwertangaben sind. „Kekse sollten nur auf Sicht gebacken werden. Auch weil die Mehlsorten Flüssigkeit ganz anders aufnehmen“, warnt Pichler. Weiterer Tipp: „Bei Stress passieren Fehler. Keksebacken braucht Zeit und Ruhe. Dann ist es ein schönes Ritual vor Weihnachten.“

Ab sofort erhältlich: Unsere liebsten Wehnachtskekse Foto © Kleine Zeitung

Neues Magazin

Im Magazin „Unsere liebsten Köstlichkeiten“ sind die Top-Rezepte der Leserinnen und Leser gesammelt. Alle Rezepte wurden von Jurorinnen ausgewählt und von Seminarbäuerinnen nachgebacken und mit zusätzlichen Tipps versehen.

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