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Stark mit Nickel belastetDie teuerste Milchschokolade ist auch die schlechteste

Die Stiftung Warentest hat 25 verschiedene Milch­schokoladen getestet. Das Ergebnis: Viele Schoko­laden im Test sind gut. Doch ausgerechnet das teuerste Produkt erweist sich als bedenklich.

Teuer heißt nicht automatisch gut. Auch bei Schokolade © 5second - stock.adobe.com
 

Ehre, wem Ehre gebührt! Das gilt auch für Milchschokolade. Deshalb hat die Stiftung Warentest 25 verschiedene Tafeln verglichen. Marken wie Hussel, Lindt, Milka und Ritter Sport waren ebenso vertreten wie Sorten von Aldi und Lidl. Außerdem wurden vier Bioschoko­laden dazugezählt. Die Gesamt­urteile reichen von gut bis ausreichend.

Das harte Urteil

Die Tester untersuchten die Testprodukte unter anderem auf Schad­stoffe, bestimmten ihre Milch- und Kakao­anteile, testeten das Mundgefühl und prüften die Kenn­zeichnung. Außerdem wurden sie geschmacklich verkostet.
Dabei haben 15 Produkte das Qualitäts­urteil Gut bekommen, neun sind befriedigend, eins ist nur ausreichend.

Ausgerechnet die teuerste Schokolade der groß angelegten Testung, die Godiva für 6,95 Euro je 100 Gramm, ist mit Nickel belastet. Das heißt: Teuer ist nicht automatisch gut. Gesundheitliche Nebenwirkungen müsse man angeblich aber keine befürchten.

Doch wie kommt dieses Schwermetall eigentlich in die Schokolade? Die Antwort: Nickel gelangt aus dem Boden in die Kakaopflanze und von dort natürlich auch ins Endprodukt.

Der Testsieger

Am besten abgeschnitten hat "Die gute Schokolade". Demnach überzeugte  der Anbieter vor allem beim facettenreichen Geschmack mit Sahne-, Karamell- und Vanillenoten. Das sagte den Testern zufolge besonders zu. Die Sorte trägt übrigens das Fairtrade-Siegel und gehört mit einem Euro pro 100 Gramm zu den günstigsten Marken im Vergleich.

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