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Musikalben im Rückblick 2020Persönliche Zimmerreisen zur Musik

Auch ich war viel zu Hause. Aber es gab so einiges zu entdecken. Die dunklen, gekonnt ignorierten Ecken, den sonnenbeschienenen Dreck an den Fenstern, wie die Temperaturen steigen und fallen, wie lange Blumen blühen, wie weich die Wiese vorm Haus ist, wie aktiv der Igel, wie laut die Vögel, wie oft der Nachbar den Gehsteig kehrt. Und wie weit man sich weghören kann aus den eigenen vier Wänden – wenn man sich nur gehen lässt.

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Einstürzende Neubauten – Grazer Damm

Beginnen wir zu Hause, wo sich die meisten von uns die meiste Zeit dieses Jahr aufgehalten haben. Vielleicht haben auch Sie die Sie umgebenden, aber bisher unbemerkten Hügel begangen; den Ihnen begegnenden, aber stets ignorierten Menschen das erste Mal in die Augen gesehen; Ihre Stadt, Ihr Dorf neu erkundet und dabei Geschichten gefunden. Oder Musik gehört und dabei Geschichte entdeckt. So erging es mir beim Lauschen von "Alles in allem", dem heuer veröffentlichten Album der Einstürzenden Neubauten.
1939 wurde die Straße "Grazer Damm" des Berliner Ortsteils Schöneberg nach Graz benannt. Die Straße ist ein Zeugnis nationalsozialistischer Wohnbauarchitektur.

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