Infektiologe Christoph Wenisch"Diese Welle ist keine Überraschung. Umso schmerzhafter ist sie"

Wieso Angst in Sachen Covid-Impfung ein schlechter Ratgeber ist und woher die Bedenken vieler Menschen rühren, erklärt Infektiologe Christoph Wenisch. Und er spart nicht mit Kritik an am Pandemiemanagement der Regierung.

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Christoph Wenisch
Christoph Wenisch © (c) APA/GEORG HOCHMUTH (GEORG HOCHMUTH)
 

Wie ist die Situation bei Ihnen auf der Station aktuell?
CHRISTOPH WENISCH:
Wir haben 68 Betten auf unserer Infektionsabteilung. Mitten in einer Pandemie sind wir voll belegt, und das ständig. Es wird auch noch ein paar Monate dauern. Ich halte an meiner Erwartung fest, dass diese Pandemie etwa zwei Jahre dauern wird. März, April, Mai – da sollten wir das Schlimmste hinter uns haben.

Kommentare (27)
DannyHanny
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Robert

Sie sind auch so ein " Kopf in den Sand" und jede Ausrede, ob Schweinegrippe oder ähnliches Suchender!
Wie wenn der Doktor Sie beschrieben hätte! Seine Station ist wahrscheinlich auch mit solchen Menschen gefüllt, die sich vor Impfungangst in die Hose machen und den Virus für harmlos halten!

eratum
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Wie wird Covid-19 dann aussehen?

"Im Winter 22/23 sollte es wie ein grippaler Infekt verlaufen. Warum? Weil die Menschen entweder durch die Impfung immun sind oder die Erkrankung durchgemacht haben werden. Dann werden wir überwiegend milde Verläufe sehen, weil die Antikörper, die dann zirkulieren, den Infekt abschwächen. Sollte keine neue Mutation kommen, wird nur mehr in einzelnen Fällen mit Krankenhausaufenthalten zu rechnen sein."

Zudem noch gut wirkende Medikamente --> das sind doch mal good News an einem Montag-Morgen :)

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