Computerpanne Fehlerhafte Medikamentendosierung: 60 Patienten "potenziell gesundheitsgefährdet"

Neue Erkenntnisse im Fall um jene fehlerhafte Apothekersoftware, die seit Jahren falsche Medikamentendosierungen verursacht haben könnte: Patientenombudsmann Gerald Bachinger schaltet sich in den Fall ein und nennt erstmals Zahlen.

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Die Kleine Zeitung deckte den Fall exklusiv letzten Samstag auf: Ein Softwarefehler verursachte bei mindestens 33 Apotheken in Österreich falsche Medikamentendosierungen. Konkret geht es darum, dass durch den Softwarefehler die Einnahmeempfehlungen des Arztes verändert wurden - also mehr, oder weniger Medikamente pro Tag bei der Abholung der Medikamente aus der Apotheke empfohlen wurden. Die Anweisungen des Arztes werden elektronisch zur Apotheke weitergeleitet - und in mindestens 33 Apotheken hat die Software die Anweisungen verändert. 

Kommentare (4)
stadtkater
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Der Softwarefehler

ist immer ein Fehler des Programmierers der Software! Alles andere ist eine faule Ausrede.

Smusmu
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Alles macht der Computer

Boolsche Algebra nicht angewandt. Programmierer 5 setzen.

VH7F
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8
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Wie kann das passieren?

Sowas schafft Vertrauen in Zeiten, wo 30% den Impfungen mißtrauen.

kropfrob
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38
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Wie kann das passieren?

Das zeigt, wie unmündig ein Großteil der Bevölkerung ist. Wenn ich unmittelbar davor beim Arzt war und ein Medikament verschrieben bekam, dann habe ich doch hoffentlich mit dem Mediziner auch die Dosierung besprochen. Und wenn es ein Dauermedikament ist, das derzeit auch telefonisch in der Ordination angefordert werden kann, kenne ich die Dosierung erst recht.

In beiden Fällen kann ich also sofort in der Apotheke reklamieren oder zumindes später beim Arzt nochmals nachfragen, wenn ich widersprüchliche Angaben sehe. Und spätestens bei der fünften derartigen Reklamation in der selben Apotheke oder Ordination läuten hoffentlich bei Herrn/Frau Magister/Doktor die Alarmglocken.