Eine Betroffene erzähltDemenz: Wenn die Diagnose eine Erleichterung ist

Angela Potoschnigg lebt mit einer Demenzerkrankung – und spricht oft und offen darüber. Um zu zeigen, dass es ein gutes Leben nach dieser Diagnose gibt.

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Angela Potoschnigg lebt seit acht Jahren mit demenziellen Veränderungen in Wien. Sie ist Mitglied der European Working Group of People with Dementia (EWGPWD) und aktiv als Selbstvertreterin und Peer-Beraterin bei Alzheimer Austria © kk
 

Beginnen wir mit der Krankheit an sich: Was würden Sie gerne Menschen mitteilen, die mit Demenzerkrankungen noch nicht in Berührung gekommen sind? Was sollten Menschen über Betroffene mit dieser Diagnose wissen?
ANGELA POTOTSCHNIGG: Diese Erkrankung kann jeden treffen und es gibt lange Phasen, in denen wir noch sehr selbstständig sind! In der Öffentlichkeit werden oft traurige Bilder von Verlust und Verfall gezeigt, die Angst machen und stigmatisieren. Ich wünsche mir einen würdevollen, geduldigen, respektvollen Umgang. Angehörigen und erkrankten Menschen rate ich: Informieren Sie sich, es ist wichtig, Strategien zu lernen! Ich sehe meine Erkrankung nicht als Schrecken, sondern als einen anderen Weg das Alter zu erfahren.

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