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Neue StudieAspirin verbessert Überlebenschancen von Covid-Kranken nicht

In einer Studie mit 15.000 Patientinnen und Patienten wurde die Wirkung von Aspirin bei Covid-Erkrankungen überprüft.

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Aspirin, covid
© (c) treenabeena - stock.adobe.com (Picasa)
 

Aspirin verbessert einer britischen Studie zufolge nicht die Überlebensaussichten bei schwer kranken Covid-19-Patienten. Da das Medikament dazu beiträgt, Blutgerinnsel bei anderen Krankheiten zu reduzieren, wurde es bei Corona-Patienten getestet, die ein höheres Risiko für Gerinnungsprobleme haben.

Obwohl Aspirin mit einer leicht erhöhten Wahrscheinlichkeit in Verbindung gebracht werde, lebend entlassen zu werden, reiche das wohl nicht aus, um seine weit verbreitete Anwendung bei Covid-19-Patienten im Krankenhaus zu rechtfertigen, sagte Peter Horby, einer der Wissenschafter, der an der Studie der Universität Oxford mit rund 15.000 Patienten beteiligt war.

Aspirin ohne ärztlichen Rat nicht vor Impfung einnehmen

Vor allem in Zusammenhang mit den seltenen Sinusvenenthrombosen geisterte der Tipp herum, man soll doch vorsorglich vor einer Covid-Schutzimpfung Aspirin einnehmen - So könne man einer Blutgerinnungsstörung vorbeugen. Von einer solchen Selbstmedikation ohne ärztliche Beratung sollte man auf jeden Fall absehen. "Davon ist abzuraten", sagt Markus Zeitlinger, Vorstand der Universitätsklinik für klinische Pharmakologie der MedUni Wien. 

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