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Covid-SchutzimpfungNIG-Mediziner für baldige Immunisierung von Kindern

Auch bei Kinder und jüngere Menschen können schwer an Covid erkranken. Vor allem aus diesem Grund plädiert Kinderarzt und Mitglied des Nationalen Impfgremiums Albrecht Prieler dafür, Kinder rasch gegen Covid zu impfen.

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Kinder und Jugendliche sollten rasch geimpft werden, ist Kinderarzt Prieler überzeugt © (c) AFP (THOMAS LOHNES)
 

Die EU-Arzneimittelbehörde EMA will am Freitag über die Zulassung des Corona-Impfstoffs von Biontech/Pfizer für Kinder ab zwölf Jahren entscheiden. In Österreich dürfte dann das Nationale Impfgremium (NIG) einer entsprechenden Empfehlung folgen. Es sei "wichtig, dass wir so bald wie möglich auch die Kinder und damit weitere Teile der Gesellschaft durch eine Covid-19-Impfung schützen", erläuterte Albrecht Prieler, Kinderarzt und NIG-Mitglied am Donnerstag in einer Aussendung.

"Auch wenn es nach den bisherigen Daten so aussieht, als ob Covid-19 bei Kindern meist milder verläuft, bleibt ein Restrisiko für einen schweren Verlauf", betonte Prieler. Auch die Infektiosität sei vermutlich geringer als bei Erwachsenen, dennoch dürfe sie nicht unterschätzt werden. "Ohne die Kinder zu impfen, wird es auch nie möglich sein, eine Herdenimmunität zu erreichen. Die Wahrscheinlichkeit, dass ein geimpfter Jugendlicher andere im Freundes- oder Familienkreis ansteckt, ist deutlich vermindert", so der Impfreferent der Ärztekammer Burgenland.

Studien für Sicherheit und Wirksamkeit bei Kindern

Die Hersteller, die bereits zugelassene Covid-19-Impfstoffe haben, sind nun dabei, das Alter der Probanden in den Studien sukzessive zu senken. Von Biontech/Pfizer wurde eine Zulassung für Zwölf- bis 15-Jährige bei der EMA beantragt, schon jetzt darf ab 16 Jahren mit dem Impfstoff geimpft werden.

Moderna hat eine Studie mit Teenagern zwischen zwölf und 17 Jahren abgeschlossen, erste Ergebnisse zeigen eine sehr gute Wirksamkeit. Die europäische Zulassung für diese Gruppe wird voraussichtlich im Juni beantragt. Eine Phase-III-Studie mit Kindern zwischen sechs Monaten und zwölf Jahren hat Moderna ebenfalls gestartet, eine andere mit Kindern ähnlichen Alters läuft bei Biontech/Pfizer.

Impfung vor Schulbeginn

AstraZeneca und die Universität Oxford haben ebenfalls eine Studie bei Kindern und Jugendlichen für ihren gemeinsamen Impfstoff initiiert. Die Studienteilnehmer sind zwischen sechs und 17 Jahre alt. Der Pharmakonzern Johnson & Johnson ist mit einer Studie bei Jugendlichen zwischen zwölf und 17 im Planungsstadium.

"Wichtig ist, dass wir, wenn entsprechende Daten für Sicherheit und Wirksamkeit vorliegen, rasch auch Jugendliche und Kinder impfen können. Günstig wäre noch vor Schulbeginn im Herbst, denn geimpfte Jugendliche und Kinder können nach einem K1-Kontakt weiter die Schule besuchen. Nur so werden wir diese Pandemie endgültig in den Griff bekommen", betonte Prieler.

Kommentare (5)
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e8560e709a6d235474316d52b35b61a5
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Die NIG

möge der Montezuma dauerhaft verfolgen !!

Dr.B.Sonnenfreund
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Freiwillig

Mein Sohn wird sich freiwillig impfen lassen, sobald möglich, denn er möchte seine Sommerferien entspannt genießen können ohne Tests und Stress an der Badekassa

e8560e709a6d235474316d52b35b61a5
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Ist er

Sich da sicher ????

e8560e709a6d235474316d52b35b61a5
1
6
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Verantwortlich

sind da ausschliesslich NUR Sie !
Lt.EU Papier ist das Recht des Einzelnen auf Gesundheit herausgenommen worden.
Klagen können Sie nirgens,abgesehn von...

Hapi67
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Nach den Kindern

und den schrecklichen Geschichten folgen dann die Haustiere bis schlussendlich zu Gegenständen übergegangen wird.
Danach beginnen wir von vorne mit den Auffrischungen.

Alles im Sinne der Gesundheit, wirtschaftliche und persönliche Interessen aller Nutznießer spielen dabei natürlich keinerlei Rolle.

Es folgt die morgige PR Presseaussendung.

Vielen Dank