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Grippewelle blieb ausInfluenzawelle im kommenden Winter könnte stark ausfallen

Es sei zu bedenken, "dass somit in der Bevölkerung keine natürliche Boosterung durch Viruskontakte stattgefunden hat", so die Expertin.

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© Monstar Studio/stock.adobe.com (Andrii Starunskyi)
 

Die wegen der Corona-Maßnahmen praktisch ausgebliebenen anderen Atemwegsinfektionen, wie die Influenza, könnten im nächsten Winter zu stärkeren Virusaktivitäten dieser Art führen. Die Erfahrungen zeigen, dass auf sehr schwache Grippewellen meist starke epidemische Aktivitäten folgen, heißt es in der aktuellen "Virusepidemiologischen Information" des Zentrums für Virologie der Medizinischen Universität Wien. Vor allem bei Kleinkindern sind viele RSV-Infektionen zu erwarten.

Heuer blieb die Grippesaison erstmals seit dem Beginn der Influenzaüberwachung in der Saison 1999/2000 in Österreich vollständig aus, heißt es in der Publikation. Während des gesamten Winters wurden nur zwei Proben positiv auf Influenzaviren getestet. Die Gründe dafür sind "letztlich alle auf die Maßnahmen zur Bekämpfung der Coronavirus Pandemie zurückzuführen", betont die Virologin Monika Redlberger-Fritz darin. Auch Gesundheitsminister Wolfgang Mückstein warnte vor einer stärkeren Grippewelle im Herbst im Gespräch mit der Kleinen Zeitung.

Keine einzige Infektion nachgewiesen

Mit Beginn des ersten Lockdowns im März 2020 kam es zu einem massiven Rückgang der auslaufenden Influenzavirusaktivität sowie zu einem abrupten Ende der Zirkulation von humanen Metapneumoviren, Respiratorischen Synzytial Viren (RSV) und Rhinoviren. Die Rhinovirusaktivität stieg mit der Lockerung der Maskenpflicht im Sommer wieder leicht und mit Schulbeginn im September sprunghaft an. Mit der zweiten und dritten Pandemiewelle wurden alle Hygienemaßnahmen wiedereingeführt, "wodurch während der gesamten Wintersaison 2020/21 nicht nur die Zirkulation der Influenzaviren ausblieb, sondern auch keine einzige Infektion mit RSV, humanen Metapneumoviren und Parainfluenzaviren nachgewiesen wurde", erläutert Redlberger-Fritz.

Starke epidemische Welle

Es sei zu bedenken, "dass somit in der Bevölkerung keine natürliche Boosterung durch Viruskontakte stattgefunden hat. Es ist daher möglich, dass mit Wegfall der Hygienemaßnahmen eine wiedereinsetzende Virusaktivität mit einer starken epidemischen Welle einhergeht", so die MedUni-Wien-Expertin. Dies werde vermutlich für RSV zutreffen, denn die Erstinfektion erfolge meist innerhalb des ersten Lebensjahres. Durch die ausgebliebene RSV-Aktivität hätten jedoch alle nach März 2020 geborenen Kinder keine Immunität gegen dieses Virus. RSV ist ein weltweit vorkommender Erreger, der zu Atemwegserkrankungen führt sowie akute Bronchitis bei Säuglingen und Kleinkindern verursachen kann.

Ähnliches wie für RSV wird laut Redlberger-Fritz für die Influenza gelten. Dadurch komme auch in der kommenden Wintersaison der Influenzaschutzimpfung wieder eine große Bedeutung zu. Seit dem vergangenen Jahr steht die Influenzaschutzimpfung für Kinder von sechs Monaten bis 14 Jahren gratis im Rahmen des Kinderimpfprogramms zur Verfügung.

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Danke für Ihr Verständnis.

Stemocell
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Ui, hört sich

gefährlich an. Am besten schonmal vorsorglich die Apotheke plündern und Klopapier für den nächsten ‚einmonatigen‘ Lockdown einlagern.
Bayer, Pfizer und co. wirds freuen!

DergeerderteSteirer
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Ja ja, diese Mutmaßungen und Analysen,........


da kann man nur sagen........ "Kann sein, Muss nicht sein, ist aber möglich"....... ;-)

Captain Einsicht
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Grippal

Es ist mein gutes bürgerliches Recht so viele Pathogene ungefiltert zu inhalieren wie ich will!

stadtkater
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Ja, könnte,

aber genauso könnte auch nicht!

babeblue
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Zu Tode gefürchtet …

… ist auch schon gestorben…

Diese Angstmacherei vor allem und jedem nervt ! Lasst die Menschen endlich wieder leben!

Dr.B.Sonnenfreund
16
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Influenza Impfung

Wir sollten und möglichst alle alljährlich gegen Influenza impfen lassen, ich mache es seit 20 Jahren, denn ich sehe es bei Patienten, eine echte Grippe ist kein Spaß...

Dr.B.Sonnenfreund
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Influenza-Impfung

Und was ist die logische Konsequenz ? wir sollten uns möglichst alle gegen Influenza impfen lassen, und das alljährlich. Ich mache es seit 20 Jahren so. Ich hatte zwar noch keine, aber ich sehe bei Patienten, dass eine echte Grippe kein Spaß ist...

selbstdenker70
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...

Es werden alle typischen Infektionen massiv auftreten. Wie schon beschrieben, wir haben unser Abwehrsystem mit Maske und Desinfektionsmittel ausgehungert. Beim kleinsten Winderl werden die Leute verkühlt sein. Ebenso Durchfallerkrankungen ect. Wir dürfen nicht vergessen, wir haben jetzt über ein Jahr fast steril gelebt. So sauber und desinfiziert war es noch nie.....

maexx558
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LLLLOOOOOOCCCCKKKKDDDDDOOOWWWWNNN sofort!!!

Wahnsinn Krankheiten, wieso beschützt uns keiner davor?

Hapi67
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Konsequent

Lockdown, überlastetes Gesundheitssystem, testen und impfen-jedes Menschenleben zählt

Und im Frühjahr darauf droht bereits die Polleninvasion, gefolgt von...

Am Ende der Entwicklung steht eine mehrfache tägliche Injektion für alle zur Abwendung sämtlicher Gefahren und Risken des Lebens-die neue Normalität.

Vielen Dank

esoterl
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Grippewelle

Lässt uns das JETZT genießen und nicht aus Angst vor der Zukunft jetzt schon verzweifeln/sterben!!!!

esoterl
10
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Grippewelle

Ich wusste gar nicht, dass Grippewellen nachgeholt werden können 😉!
Im Ernst: jetzt bessert sich die Situation mit Corona und jetzt soll Panikmache mit der Grippe geschürt werden???? Lässt uns einfach LEBEN 💃🏃‍♀️!!!!!!

sakh2000
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Es wäre doch kein Problem,

der Influenza zu entgehen - einfach die Maßnahmen weiterlaufen lassen - somit ersparen wir uns hohe Gesundheitskosten. Maske und Abstand und Influenza hat keine Chance. Das hätten wir schon viel früher durchsetzen können.

hortig
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Grippewelle

So ein Schwachsinn, als ob die Grippeviren irgendwo seit letzten Herbst warten würden. Tatsache ist, dass sich um ein vielfaches mehr Menschen gegen Grippe impfen ließen

MarieSophie
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Logisch

Natürlich wird es im kommenden Winter wieder Influenza geben, wenn die Maßnahmen gegen Corona nicht oder nur mehr eingeschränkt da sind.
Schön langsam beginnt die Panikmache, damit sich dann auch wirklich viele impfen lassen. Die Kassen der Pharmafirmen freuen sich schon

Mastermind73
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Bravo...

... bereits jetzt Panik schüren für etwas, daß VIELLEICHT in sechs, sieben Monaten passieren KÖNNTE.

FRED4712
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genau...

und wenn man dann krank wird....ja warum hat man uns nicht davor gewarnt......wo ist das problem???