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Prüfungen laufenEMA: "Noch keine Schlussfolgerung" zu AstraZeneca

Die EMA prüft weiterhin den Zusammenhang zwischen der Impfung mit AstraZeneca und einer seltenen Form von Hirnvenenthrombosen. Für Mittwoch oder Donnerstag wird eine neuerliche Bewertung der Lage erwartet.

Untersuchung, AstraZeneca, Impfung
Die Covid-Schutzimpfung von AstraZeneca wird auch nach der Zulassung in der EU weiterhin überprüft © (c) neznamov1984 - stock.adobe.com (Neznamov Sergey)
 

Die europäische Arzneimittelbehörde hat am Dienstag neueste Daten bezüglich des AstraZeneca-Impfstoffs analysiert und diskutiert. Wie alle weiteren in der EU zugelassenen Covid-Schutzimpfungen werden vor allem die Sicherheitsdaten laufend überprüft. Auf AstraZeneca liegt aber ein besonderes Augenmerk, nachdem ein Zusammenhang zwischen Impfung mit dem britisch-schwedischen Vakzin und seltenen Hirnvenenthrombosen vermutet wurde. 

Nach Äußerungen des Chefs der EMA-Impfabteilung, Marco Cavaleri, über einen Zusammenhang zwischen der Corona-Impfung mit dem Astrazeneca-Vakzin und dem Auftreten von seltenen Blutgerinnseln hat die EU-Arzneimittelbehörde klargestellt, dass sie in der Sache noch keine Entscheidung getroffen hat. Der EMA-Ausschuss für Medikamentensicherheit habe "noch keine Schlussfolgerung gezogen und die Prüfung läuft derzeit weiter", teilte die EU-Behörde am Dienstag mit.

Entscheidung soll am Mittwoch oder Donnerstag vorliegen

Eine Entscheidung werde voraussichtlich am Mittwoch oder Donnerstag bekannt gegeben: Am 7. oder 8. April werde es eine Expertenkonferenz der Behörde zu diesem Thema geben, die derzeit gut 40 Berichten zu Thrombosen nach AZ-Impfungen nachgeht. EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides schrieb auf Twitter, am Mittwoch sei mit einer EMA-Bewertung zu rechnen.

Zuvor hatte ein Interview in der italienischen Zeitung "Il Messaggero" mit Cavaleri für Aufsehen gesorgt. Denn der Chef der EMA-Impfabteilung hat in diesem eine Verbindung zwischen der Impfung mit dem Vakzin und dem Auftreten von Blutgerinnseln bei manchen Geimpften gezogen. "Meiner Meinung nach können wir mittlerweile sagen, dass es klar ist, dass es einen Zusammenhang mit dem Impfstoff gibt", sagte er. "Was diese Reaktion auslöst, wissen wir aber noch nicht." Das Nutzen-Risiko-Verhältnis spreche dennoch weiter für den Impfstoff. Astrazeneca war zunächst für eine Stellungnahme nicht erreichbar.

Prüfung noch nicht abgeschlossen

"Unsere Bewertung ist noch lange nicht abgeschlossen", erläuterte Cavaleri. Er erwarte kaum, dass die EMA diese Woche "so weit kommt, wie es verschiedene Länder getan haben, Altersgrenzen festzulegen". Mitte März hatte die EMA, die ihren Sitz in den Niederlanden hat, erklärt, es gebe keine Hinweise, dass die Impfungen die Thrombose-Vorfälle verursacht hätten. Da das aber auch nicht ausgeschlossen sei, liefen Untersuchungen. Auch Ende März hatte sich EMA-Chefin Emer Cooke gegen Beschränkungen ausgesprochen. Eine aktualisierte Empfehlung der EMA sei für die Sitzung ihres Sicherheitsausschusses vom 6. bis 9. April zu erwarten, hieß es da.

"Wir versuchen, ein genaues Bild davon zu erhalten, was passiert", sagte Cavaleri dem "Messagero" zur laufenden Prüfung. Man wolle "auf präzise Weise dieses durch den Impfstoff verursachte Syndrom definieren". Bei jüngeren Menschen, die den Astrazeneca-Impfstoff erhalten hatten, gebe es eine Fallzahl an Hirnthrombosen, die höher sei, "als wir erwarten würden".

Hirnvenenthrombosen: Die Suche nach der Ursache

Bisher hat die EMA den Astrazeneca-Impfstoff als sicher empfohlen und betont, der Nutzen des Vakzins überwiege deutlich mögliche negative Folgen. Ein kausaler Zusammenhang zwischen der Impfung und den Blutgerinnseln sei "möglich", allerdings gebe es dafür keinen Beweis, hieß es bis jetzt von der EMA. Auch der britisch-schwedische Hersteller betont dies. Der medizinische Mikrobiologe Paul Hunter von der University of East Anglia sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Beweise gingen "eher in die Richtung, dass das Oxford-Astrazeneca-Vakzin durchaus die Ursache ist".

Wichtig zu betonen ist, dass wenig schwerwiegende Impfreaktionen, wie etwa Fieber, Kopf- oder Gliederschmerzen, bis zu zwei, drei Tage nach der Verimpfung bei allen Covid-Schutzimpfungen dokumentiert und auch normal sind.

Die Hirnvenenthrombosen, die im Zusammenhang mit dem AstraZeneca-Vakzin, das in der EU nun den Namen Vaxzevria trägt, genannt werden, treten aber in der Regel einige Tage nach der Impfung auf, zu einem Zeitpunkt, an dem die normalen Impfreaktionen abgeklungen sind. Die Leiterin des nationalen Impfgremiums in Österreich, Ursula Wiedermann-Schmidt, sprach sich in der Karwoche in der "ZiB2" gegen einen Impfstopp in Österreich aus. Es gelte, die Relation zwischen Nutzen und Risiko zu wahren. Die Fälle der Hirnvenenthrombosen würden sehr selten auftreten, zudem könne man sie nun, da man um das Auftreten dieser wisse, diese gut behandeln. 

Wieso aber tritt das Problem der Hirnvenenthrombosen in Zusammenhang mit AstraZeneca vermehrt auf? Diese Frage ist, wie oben erwähnt, noch nicht geklärt und Gegenstand von Untersuchungen. Eine mögliche Erklärung könnte in der Art des Impfstoffes liegen, wie Angiologe Thomas Gary von der Med Uni Graz ausführt. Bei AstraZeneca handelt es sich um einen Vektorimpfstoff. Bei diesem wird ein perfekt nachgebildetes Protein in den Körper injiziert. Dieses ähnelt dem Virus stark. „Wenn wir nun bedenken, dass wir es bei Corona mit einer Erkrankung zu tun haben, die mit einer Thrombosegefährdung einhergeht, könnte man annehmen, dass eine exzellente Nachbildung von Teilen dieses Virus in seltenen Fällen auch eine Thrombose zur Folge hat“, erklärt der Experte.

Deutschland

In Deutschland wird das Präparat AstraZeneca in der Regel nur noch Menschen ab 60 Jahren  verabreicht - für jüngere Menschen ist eine Impfung damit nur nach Aufklärung über die Risiken auf eigene Gefahr möglich. Bis Anfang vergangener Woche waren 31 Verdachtsfälle bei drei Millionen Geimpften von Hirnvenenthrombosen nach einer AstraZeneca-Impfung in Deutschland gemeldet worden.

Auch in Großbritannien laufen Untersuchungen

Auch die britische Arzneimittelbehörde untersucht Fälle von seltenen Blutgerinnseln im Gehirn nach einer Impfung mit AstraZeneca. Das teilte die Medicines and Healthcare Regulatory Agency (MHRA) am Dienstag mit. Zuvor hatte es einen Medienbericht gegeben, wonach die Behörde erwägt, das Präparat nicht mehr für unter 30-Jährige zu empfehlen.

In Großbritannien sind bei mehr als 18 Millionen Impfungen mit AstraZeneca, insgesamt rund 30 Fälle von seltenen Blutgerinnseln gemeldet worden, wie die MHRA vergangene Woche mitteilte.

Kommentare (36)
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Patriot
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Wie lange will uns Kurz

den AZ-Mist noch reindrücken? Er hat den falschen Impfstoff bestellt und wir müssen dafür unsere Gesundheit riskieren!
Kurz bringt absolut nichts auf die Reihe, außer natürlich seine Familienmitglieder auf höchst bezahlte Posten.
Schlechtester Kanzler der 2. Republik!

Franzzz
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Eh klar

... und das türkise Coronavirus hat er gemeinsam mit Blümel und Schmidt bei Novomatic gezüchtet und mit dem Geilomobil unter die Leute gebracht

griesbocha
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Liebe Redaktion, Punkt 1 ist schlichtweg falsch: "Bei AstraZeneca handelt es sich um einen Vektorimpfstoff. Bei diesem wird ein perfekt nachgebildetes Protein in den Körper injiziert"

Und Punkt 2 trifft auf alle Corona Impfstoffe zu: "Wenn wir nun bedenken, dass wir es bei Corona mit einer Erkrankung zu tun haben, die mit einer Thrombosegefährdung einhergeht, könnte man annehmen, dass eine exzellente Nachbildung von Teilen dieses Virus in seltenen Fällen auch eine Thrombose zur Folge hat“, erklärt der Experte.

Dh. Im Artikel ist keine Erklärung für die Gefährdung durch AZ zu finden.

Monolog75
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Eine Falldefinition erstellen?

Das ist die bewährte Methode der WHO. Man definiert, natürlich in Zusammenarbeit mit dem Impfstoffhersteller, die Hirnvenenthrombose möglichst exakt nach Industriestandards. Jede eingehende Meldung wird dann auf eine genaue Übereinstimmung mit der Falldefinition überprüft. Wohl klar, dass da nicht mehr viele Fälle übrigbleiben werden. Nur so als Beispiel. Die WHO Definition der Nebenwirkung "Schmerzen an der Einstichstelle" umfasst 20 Seiten. Noch Fragen?

rehlein
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Fakt ist, dass AZ ein Problem hat.

Man weiß um dieses Problem und rollt es wie eine heiße Kartoffel herum.

Man weiß mittlerweile auch dass diese thrombotischen Komplikationen kausal sind, und es gibt noch weitere Untersuchungen zum genauen Verständnis und Klärung.
Es werden immer mehr Fälle bekannt - nun macht auch GB Fälle öffentlich, wobei ich glaube, dass das nicht alles ist.

Es dürfte bis dahin nicht weiter verimpft werden, mM.
Hab ich von Anfang an gesagt und dabei bleibe ich.
Es ist fahrlässig.

ElCapitan_80
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Vektorimpfstoff

Erste Untersuchungen zeigen dass der auslösende Mechanusmzs vermutlich bei allen Vektorimpfstoffen existieren könnte, AZ ist einfach derkenige der mit Abstaam weitesten verbreitet ist.
Würde man AZ stoppen müsste man wohl auch J&J u d 7n weiterer Folge auch Sputnik V stoppen.
Ein solcher Stopp würde die Welt und vor allem Europa aber um Monate zurückwerfen und würde vermutlich aufgrund der geringen Wahrscheinlichkeit deutlich mehr Schaden verursachen als helfen, vor allem da man das Risiko nun kennt und diese Thrombosen gut zu behandeln sein dürften wenn sie rechtzeitig erkannt werden.

Gedankenspiele
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Früher war es so, dass...

...man beweisen musste, dass ein Impfstoff beim Menschen keinen Schaden anrichtet.

Heute wird in Österreich mit Impfstoffen weitergeimpft, bis bewiesen ist, dass der Impfstoff eventuell doch eine Gefahr für den menschlichen Körper darstellt.

Das ist von den Entscheidungsträgern sehr verantwortungslos! Andere Länder sind da wesentlich vorsichtiger!

silentbob79
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@Gedankenspiele

Es gibt kein Medikament, welches nicht potientiell Schaden anrichtet. Selbst Aspirin kann in seltenen Fällen zum Tod führen (allein in D wird angenommen, dass jährlich bis zu 5000 Menschen im Zusammenhang mit der Einnahme von Aspirin versterben). Die Frage ist immer, welches Risiko ist höher? An der Krankheit zu versterben oder an der Impfung.

rehlein
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@silentbob

Eine Impfung mit einem Medikament zu vergleichen, ist wie Äpfel mit Birnen.

Ein Medikament gibt man Kranken um die Krankheit zu lindern, oder heilen, ganz wie man das sehen möchte.

Eine Impfung wird aber Gesunden verabreicht,
Das ist ein großer Unterschied.

Und wenn man die Relation betrachtet macht es auch nachdenklich:
Sinusvenenthrombosengefahr 1: 100.000
Gefahr einer tödlichen oder schweren Infektion bei unter 60-Jährigen, ebenfalls 1:100.000.

Bin absolut FÜR`s Impfen, aber nicht um den Preis, dass man solange weiterimpft und damit eigentlich experimentiert, bis man eventuell draufkommt, dass es zu viele Fälle werden, und dann erst spät stoppt.

Die Länder, die dzt. AZ nicht impfen, haben ja auch keine Trotteln als Experten, die dzt. davon abraten, um Menschen nicht zu gefährden.

Wäre alles in absoluter Ordnung, dann gäbe es nicht seit Wochen diese Debatte um AZ.

Franzzz
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Risiko Erkrankung zu Impfung

Das Risiko einer schweren oder tödlichen Covid-19 Infektion für unter 60- Jährige ist doch deutlich höher als 1:100000, da liegen Sie diesmal wohl daneben. Sie brauchen nur das Durchschnittsalter auf den Intensivstationen anschauen.

SagServus
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Ein Medikament gibt man Kranken um die Krankheit zu lindern, oder heilen, ganz wie man das sehen möchte.

Das könnte man nur dann wirklich annehmen, wenn jedes Medikament auch vom Arzt verschrieben wird und somit auch nur Kranke entsprechend mit Medikamenten behandelt werden.

Aspirin bekommst aber ohne ärztliche Verschreibung und somit kanns auch jeder nehmen wie er will. Und zwischen Krank sein und sich Krank fühlen (Kater nach der Feier) ist wohl auch ein meilenweiter Unterschied.

Und somit sind wir nicht so weit vom Impfstoff entfernt.

umo10
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Ich erwarte mir von unserer Bundesregierung,

dass sie den impfplan ändern. AstraZeneca für ältere Frauen und Männer aller Altersgruppen. Für Frauen zwischen 18 - 55 Jahre nur ich mRNA-Impfstoffe; auch nicht johnson & johnson (auch Vektorimpfstoff), denn wir haben gelernt, dass sie ähnliche Inhaltsstoffe haben (15 Millionen Dosen mussten verworfen werden, weil sie mit AstraZeneca in den USA vertauscht wurden)

chatrouge
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falsche Schlussfolgerung

Bis auf Großbritannien wurden bis zur Bekanntmachung der Vorfälle mit Sinusvenenthrombosen nur jüngere, hauptsächlich weibliche Personen in Gesundheitsberufen mit AZ geimpft. Daher ist dieser statistische Zusammenhang mit hauptsächlich jüngeren, weiblichen Personen, falsch!
Das zeigen auch die erst kürzlich veröffentlichten Daten aus GB. Hat es lange geheißen, dass es in GB, wo auch viele Ältere mit AZ geimpft wurden, keine Fälle gäbe, wurden nun doch zumindest 30 Fälle eingestanden.

silentbob79
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@umo10

Es scheint sinnvoll AZ eher für ältere Personen einzusetzen. Aber die Begründung die Sie für die Ablehnung von Johnson&Johnson angeben, ist nicht nachvollziehbar. Dass in den USA Inhaltsstoffe für AstraZeneca und Johnson&Johnson vertauscht wurden, hat rein garnichts damit zu tun, ob diese ähnlich sind oder nicht. Da hat -- ganz plaktativ gesprochen -- jemand die falsche Flasche aus dem Regal genommen. Sie würden ja auch nicht behaupten, wenn Sie beim Kochen Salz und Zucker vertauschen, dass die beiden ähnliche Inhaltsstoffe haben, nur weil beide zufällig kleine weiße Würfelchen sind ...

makronomic
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War ein Fehler im Werk

Der AZ Fehler in den USA war ein Fehler, sonst nichts.

Interessant ist jedoch, das die USA kein AZ mehr verimpft und daher diese Dosen der 3. Welt zur Verfügung stehen. Vielleicht auch eine gute Sache.

AZ ist sicherlich nicht so schlecht wie sein Ruf, das muss man fairerweise sagen - Nebenwirkungen gibt es bei jedem Impfstoff und wenn man die kennt kann man aufpassen und warnen. Thrombose ist halt eine echt blöde Sache weil es sehr gefährlich ist.

Vektorimpfstoff an sich ist nicht schlecht, die Russen impfen mit zwei unterschiedlichen Vektoren was seitens der Wissenschaft als Vorteil genannt wird (weniger Immunamwehr gegen Träger).

Johnson hat durch die Einmalimpfung das Problem nicht.

Die mRNA Impfstoffe sind halt in den Statistiken so weit vorne (Wirksamkeit), jedoch auch eine "neue" Thematik ohne Langzeiterfahrungen. Hier kann natürlich auch noch ein Boomerang kommen auf Zeit.

Letztlich soll jedoch der Mensch entscheiden ob und womit er sich impfen lassen will - das steht nicht dem Staat zu. Die Idee eines Users, AZ jetzt frei zu verimpfen halte ich für extrem gut. - wer will soll hingehen und sich damit impfen lassen, der Rest soll sich eintragen in die mRNA Liste oder Johnson - und dann wenn verfügbar geimpft werden.

Da in der Steiermark aber ohnehin nur Schlußlichtchaos herrscht durch die völlig überforderte beamtete Struktur ist man ohnehin davon abhängig was der Hausarzt organisiert.

SagServus
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Johnson hat durch die Einmalimpfung das Problem nicht.

Dafür auch den geringsten Schutz aller bis dato zugelassenen Impfstoffe.

Und auch bei J&J habens mittlerweile mit Studien angefangen, wie sich eine Zweitimpfung auf den Schutz auswirkt.

Könnte also durchaus sein, dass J&J mit der Zeit ebenfalls zu einem "Zwei-Wege"-Impfstoff wird um die Immunisierung deutlich zu verbessern.

lombok
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Die Angstmach-Maschinerie ist wieder aktiviert!

In dem Artikel steht nichts neues drin. Es gibt vereinzelt Nebenwirkungen, wie halt bei jedem Medizinprodukt.

Was für Neuigkeiten!

Cirdan
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Wird offen kommuninziert,

dass es einen Zusammenhang gibt ->Angstmache!
Wird nicht kommuniziert ->Vertuschung!
Wird teilweise kommuniziert ->Halbwahrheiten!

Da ist mir die "Angstmache" am liebsten.

lombok
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Freue mich schon auf die morgige Horrormeldung:

"Die Infektionszahlen steigen dramatisch!"

In Wahrheit wird morgen und übermorgen nur nachgemeldet, weil wir ja am Ostermontag einen Feiertag hatten und übrigens seit heute wieder an Schulen getestet wird (Osterferien Ende).

Denkt morgen an meine heutige Vorhersage! 😃👍

makronomic
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Und die beamtete Präpotenz lag völlig falsch

Ich erinnere mich an die Aussagen von Herrn Koren das Menschen die sich nicht mit AZ impfen lassen wollen, dann erst irgendwann drankommen etc. (sinngemäß).

Richtig heissen müsste es längst: JEDER Impfwillige sollte sich seinen Impfstoff selbst aussuchen können!

In vielen Ländern wird das so gehandhabt, wenn halt Biontech nicht da ist aber z.B. Moderna oder dann Johnson dann kann man sich aussuchen was man will.

Aber am AZ festhalten bzw. die BürgerInnen zu "zwingen" mit der Androhung erst irgendwann geimpft zu werden ist eine brutale Anmaßung eines Staates - der nicht in der Lage war ordentlich Impfstoff zu beschaffen.

Stemocell
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Grundsätzlich gebe ich Ihnen völlig recht,

jeder sollte sich selbst entscheiden können, ob er sich impfen lässt und wenn ja, mit welchem Impfstoff.
Das Problem dabei ist nur, dass sich momentan kein Mensch freiwillig für AZ entscheiden würde und dadurch millionen von Impfdosen im Müll landen würden, was das Durchimpfen erst wieder verzögert.

SagServus
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Das Problem dabei ist nur, dass sich momentan kein Mensch freiwillig für AZ entscheiden....

Mach eine offizielle Impfstraße auf, stell ein Schild auf mit "Impfung mit Astra Zeneca ohne Voranmeldung" und so schnell kannst gar nicht schauen wie sich dort die Schlangen bilden und das Impfkontingent verimpft ist.

makronomic
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Gute Idee

Ja, das kann eine gute Idee sein. Man sollte sich für den entsprechenden Impfstoff anmelden können, AZ sollte "frei" verimpft werden. Wer meint das er damit geimpft werden möchte soll es doch einfach schnell machen, die Anderen müssen halt allenfalls noch ein paar Wochen warten.

Ich denke das der Vorschlag gut ist, jedenfalls besser als alles was ich bis dato von der Regierung und den völlig ungeeigneten Beamten gehört habe.

Monolog75
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Der Impfstoff ist bald Geschichte!

Kein Mensch wird sich dieses Vakzin noch impfen lassen, wenn die Produktion der anderen Impfstoffe in die Gänge gekommen ist und die Produkte frei käuflich sind. Es wird den Astra Zeneca gerade noch gratis auf Krankenschein geben, wie früher die "Krankenscheinbrille".

Isidor9
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Von Anfang an klar

Das war ja ohnehin jedem immer schon klar. Es gibt halt Nebenwirkungen, wie bei jedem Medikament und bei jeder Impfung.
Na, und?

Stemocell
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@Isidor

Grundsätzlich völlig richtig, bei den meisten Medikamenten entscheide ich mich aber selbst, ob ich diese nehmen möchte oder nicht. Bei den Impfungen ist es mittlerweile aber so, dass man mit Einschnitten im Berufs -und Privatleben rechnen muss, wenn man sich dagegen entscheidet. Viele Menschen lassen sich also nur impfen, um wieder ein normales Leben führen zu können und nicht, weil sie Vertrauen in den Impfstoff haben.

 
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