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CoronavirusStudie untersucht Verlauf von Infektionen bei Kindern

Die Mehrheit der Kinder zeige aber keine oder nur milde Symptome und komme daher nie ins Krankenhaus. Auch auf dieser Gruppe liegt nun der Fokus.

Coronavirus - Schulen in Th�ringen �ffnen wieder
© (c) APA/dpa/Michael Reichel
 

Auch nach einem Jahr wird über die Rolle von Kindern und Jugendlichen bei der Ausbreitung der Corona-Pandemie diskutiert. Eine neue repräsentative Studie der Medizin-Universität Graz, der AGES und der Gesellschaft für Kinder- und Jugendheilkunde (ÖGKJ) soll nun ein "umfassenderes und realistischeres Bild" liefern, so ÖGKJ-Studienkoordinator Volker Strenger in einer Aussendung. Dafür sollen in den nächsten Wochen 5.000 Kinder online zu ihrer Covid-19-Infektion befragt werden.

Für bisherige Studien seien meist Kinder und Jugendliche untersucht worden, die wegen der Schwere ihrer Erkrankung hospitalisiert werden mussten. Die Mehrheit der Kinder zeige aber keine oder nur milde Symptome und komme daher nie ins Krankenhaus. Für die neue Studie sei nun ganz bewusst auch diese Gruppe zur Teilnahme eingeladen worden.

Auch psychische Auswirkungen relevant

Konkret soll untersucht werden, welche Symptome Kinder und Jugendliche wie häufig entwickeln und wie lange diese anhalten, wie sich die Infektion psychisch auswirkt und wie sehr Kinder durch die Erkrankung selbst und Maßnahmen wie Lockdowns und Schulschließungen belastet sind. Außerdem wird erhoben, wie häufig Übertragungen innerhalb der Familie oder in der Schule beobachtet werden. "Wir erwarten uns einen zusätzlichen Erkenntnisgewinn hinsichtlich der Transmissibilität des Virus innerhalb der Altersgruppe, Kindern und Jugendlichen, sowie von dieser zu den höheren Altersgruppen", wird Daniela Schmid, Infektionsepidemiologin und Studienkoordinatorin der AGES, zitiert.

Anders als Erwachsene zeigten Kinder bei Covid-19 neben typischen Symptomen wie Husten, Fieber und Kurzatmigkeit auch untypische wie Bauchschmerzen und Durchfall, während Störungen des Geschmacks- und Geruchssinns oder langanhaltende Symptome ("Long Covid") bisher kaum beschrieben seien, heißt es in der Aussendung. Allerdings komme es in äußerst seltenen Fällen nach einer Sars-CoV-2-Infektion bei Kindern zu einer überschießenden Immunreaktion. Meist erkranken diese jedoch nur sehr mild oder zeigen gar keine Symptome. Unter den Maßnahmen zur Bekämpfung der Pandemie, wie etwa Schulschließungen, würden sie allerdings umso mehr leiden.

Kommentare (2)
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Irgendeiner
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Erstens hat sich das durch die britische Variante bereits maßgeblich geändert, Israel, Schweden, England ,

zweitens ist der Kern der Frage bei Kindern ob sie es verbreiten können und die war von Anfang an mit ja beantwortet,gegen die lokalen Lügen uns statistischen Artefakte, und drittens wäre mein Nachwuchs,ich hab gefragt, als Kleine lieber bei mir gewesene als in der Schule,denn Kinder bei den Eltern sind halt primatologisch der Normalfall, nicht die Aufbewahrung in einer späten Kulturinstitution,Und grundsätzlich gesprochen,jeder der aus der Gefahrenzone draußen ist,ist ein Gewinn, Kinder sinds jetzt nicht mehr,natürlich Geimpfte und Leute die es hatten aber gut überstanden haben,das ist schön und auch ich werde froh sein wenn eine Impfung einen schweren Verlauf verhindert, die andere Frage ist immer ob der das noch verteilen kann,d.h. schlicht und ergreifend wen anderen umbringen.,das ist keinesfalls sicher gegeben,mit der Mutante in Tirol hama schon Reinfektionen,man sollte die Individualperspektive grundsätzlich von der populationsbezüglichen Frage trennen und streuen ist, solange nicht alle am sicheren Ufer sind absolut zu verhindern.Und ich werde mich auch nach einer Impfung strikt an Auflagen halten bis mir eine valide empirische Studie sagt,daß ichs keinesfalls vertragen kann weil ich das nicht tragen möchte,aber ich leb ja auch noch in der faktischen Realität.

Irgendeiner
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Ja, fünf sind nicht meiner Meinung,

das ist ganz in Ordnung,nur keiner sagt mir warum, das ist nicht in Ordnung denn wie soll ich dazulernen wenn ich nicht weiß wo ich fehlgehe,naja,hat ja jeder seine Ideosynkrasien,der alte Morrison etwa wollte the scream of the butterfly hören,ich zieh das Pfauchen der Mausbärlis vor,man lacht.