Forscher im InterviewWann kommt Ihr Covid-Medikament, Herr Penninger?

Die Pandemie hat die Wissenschaft auf die globale Bühne geholt: Warum wir auf die nächste Pandemie vorbereitet sein sollten und wann sein Covid-Medikament kommt, erklärt Genetiker und Viren-Liebhaber Josef Penninger.

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Wie weit ist das Penninger-Medikament?
Wie weit ist das Penninger-Medikament? © APA/GEORG HOCHMUTH
 

Herr Penninger, der Normalbürger fühlt sich seit Monaten so, als würde er in einem Katastrophenfilm leben. Wie ist das für einen Forscher und Viren-Liebhaber wie Sie: Wie hat die Pandemie Ihr Leben verändert?
Josef Penninger: Wie für alle anderen hat sich für mich ziemlich viel geändert. Ich war mehr als drei Monate in Österreich und konnte nicht zurück nach Kanada, wo meine Arbeit ist, weil die Grenzen dicht waren. Hier in Kanada mussten wir unser Institut zusperren, Experimente abbrechen – und jetzt sperren wir wieder auf. Ich bin nicht dazu gekommen, über mein privates Leben nachzudenken, weil ich so beschäftigt war, von sieben Uhr früh bis Mitternacht, jeden Tag.

Kommentare (31)
2AO6Q9DI5PYH31MK
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Nein

100 % geht nicht. Die 82 % gelten für den gleichen Abstand.
Hehe....

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@ langsamdenker, sie verwechseln mich, oder? Ich bin ein Maskenbefürworter, kein Maskengegener!

Ich kopiere eine neue Studie der WHO.

Die WHO änderte ihre Empfehlungen zum Tragen von Masken vor allem aufgrund einer von ihr selbst in Auftrag gegebenen und im Fachmagazin “The Lancet” veröffentlichten Metaanalyse. Das kanadische Forscherteam wertete dazu 172 Studien aus, die das Ansteckungsrisiko durch verschiedene Viren wie MERS, SARS, aber auch SARS-CoV-2 untersuchten. Und zwar durch drei einfache Schutzmaßnahmen: Abstand halten, Masken nutzen, Schutzbrille tragen.

Das Ergebnis klingt auf den ersten Blick eindrucksvoll: Jemand mit Schutzmaske ist fünf bis sechs Mal weniger gefährdet, sich anzustecken. Die Forscher geben allerdings auch ganz offen zu, dass die Aussagekraft ihrer Ergebnisse sehr begrenzt sei. Denn es gibt Probleme mit Verzerrungen – und die unterschiedlichen Maßnahmen wie Maske tragen und Abstand halten stören sich bei der Auswertung gegenseitig.

Egal wieviel besser eine Maske schützt, aber sie ist sicher besser als keine Maske. Nur Maskenpflicht im Supermarkt einzuführen, wo bisher keine einzige bestätigte Infektion vorliegt und bei Hochzeiten können 250 Menschen ungestört ohne Maske plaudern und sich anhusten, das ist reiner Populismus der Regierung und dagegen schreibe ich. NICHT gegen die Maske als solche.

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sorry "theoretisch"

;-))

d7108391c05d45a6f1d4d6f25a4bab10
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Die H7 Sendungen passen ihnen nicht @langsamdenker, oder?

Kritische Auseinandersetzungen übersteigen ihr Denkvermögen? Ich halte mich eher an europäische Meinungen, als an amerikanische, doch das ist in diesem Falle egal. Egal ab die Maske 17 % oder 65 % Schutz bietet. Es ist ihnen scheinbar nicht möglich, denn Sinn meiner Worte zu verstehen. Für sie daher nochmals ganz einfach erklärt.
Wenn im Supermarkt Maske, dann bitte auch im Gasthaus, bei Veranstaltungen in Gebäuden usw.. Bei einer Hochzeitsfeier z.B. sind 100 - 200 Gäste in einem Saal, sitzen nebeneinander, sprechen zueinander usw.. -- Keine Maske erforderlich, aber beim Kaufmann schon, wo ich mit keinem Menschen rede, die Kassiererin hinter dem Plexiglas sitzt. Ist das jetzt auch für einen Langsamdenker verständlich? Wenn Maske, dann überall dort wo ein höheres Ansteckungsrisiko herrscht!

A6TLUK0I30K939HI
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Hr. Penninger bringt es verständlich erklärt sehr gut auf den Punkt, ............

es liegt jedoch in großer Mehrzahl an den Leuten selbst aktiv mitzudenken und mitzuarbeiten !
Die gelebte Ignoranz vieler, der teils zunehmende suchtartige Leichtsinn zerstören wie immer vieles wenn das nicht aktiv mitarbeitet für was es im Kopf des Menschen (Hirn) ist !

samro
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aktiv

ja sehr richtig.
aktiv waere zur zeit vieles einfach und nur ein bissl mit vernunft agieren.
aber das ist vielen ja schon zu viel.
wie das im herbst winter geht da kann man wirklich nur hoffen.

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