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Die WHO klärt aufWas unterscheidet Influenza und Coronavirus?

Bei der Diskussion um Maßnahmen gegen eine Covid-19-Pandemie wird oft die Grippe zum Vergleich herangezogen. Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) nennt nun wichtige Gemeinsamkeiten und Unterschiede:

© APA
 

Ähnlich ist demnach die Ausprägung der Infektionskrankheiten. Beide sind von einem Virus verursachte Atemwegserkrankungen, deren Verlauf sehr unterschiedlich sein kann - von symptomlos oder mild bis hin zu sehr schwer, mitunter gar tödlich. Beide Erreger werden vorwiegend über Tröpfchen etwa beim Sprechen oder Husten oder auch direkten Kontakt übertragen. Darum greifen bei beiden auch die gleichen Vorsichtsmaßnahmen: gute Handhygiene, in den Ellbogen oder ein Taschentuch husten, Kontakt zu Infizierten vermeiden.

Unterschiede gibt es laut WHO bei der Ausbreitungsgeschwindigkeit. Influenza habe eine kürzere Inkubationszeit zwischen Ansteckung und der Ausbildung erster Symptome, zudem erfolgten die Ansteckungen in den Infektionsketten rascher aufeinander. Bei Covid-19 liege dieses Intervall bei etwa fünf bis sechs Tagen, bei Influenza bei drei Tagen. Das bedeute, dass sich Influenza rascher verbreiten kann als Covid-19.

Hinzu komme, dass bei Influenza oft schon vor der Ausprägung von Symptomen weitere Menschen angesteckt würden. Bei Covid-19 seien zwar Übertragungen 24 bis 48 Stunden vor dem Auftreten von Symptomen bekannt, sie seien aber nach derzeitigem Kenntnisstand anders als bei der Grippe selten und spielten für die Weiterverbreitung kaum eine Rolle.

Ein weiteres wichtiges Kennzeichen ist die Ansteckungsrate. Das neue Coronavirus Sars-CoV-2 wird nach WHO-Daten von einem Infizierten im Mittel an zwei bis zweieinhalb weitere Menschen weitergegeben - und damit an mehr als bei Influenza. Wegen der unsicheren Datenlage und verschiedenen den Wert beeinflussenden Effekten sei ein Vergleich bei diesem Aspekt aber nur eingeschränkt möglich, heißt es von der WHO.

Erhebliche Unterschiede gibt es im Bezug auf Kinder: "Kinder sind bedeutsame Treiber für die Übertragung von Influenzaviren in der Gemeinschaft", so die WHO. Für den Covid-19-Erreger zeigten erste Auswertungen, dass Kinder weniger betroffen sind als Erwachsene und nur selten deutliche Symptome entwickeln. Vorläufige Daten lassen demnach zudem annehmen, dass Kinder sich vor allem bei Erwachsenen anstecken - Erwachsene aber umgekehrt kaum bei Kindern.

Schwere bis lebensbedrohliche Verläufe gibt es nach bisherigen Auswertungen bei Covid-19 häufiger als bei der Grippe. Der WHO zufolge ist der Verlauf bei 15 Prozent der Infizierten so schwer, dass eine zusätzliche Versorgung mit Sauerstoff nötig wird. Bei fünf Prozent der Infizierten ist demnach künstliche Beatmung nötig. Auch die Todesrate liegt wohl höher als bei der normalen saisonalen Grippewelle - exakte Angaben lassen sich dazu aber derzeit kaum machen.

Als besonders von schweren Verläufen betroffene Risikogruppen gelten bei Influenza Kinder, Schwangere, Ältere sowie Menschen mit chronischen Krankheiten oder geschwächtem Immunsystem. Bei Covid-19 gehören Kinder und Schwangere nach derzeitigem Wissensstand nicht zu den Risikogruppen.

Zu beachten ist auch der Unterschied bei den Möglichkeiten für Behandlung und Vorsorge. "Zwar gibt es bereits eine Reihe klinischer Tests von Medikamenten in China, und es sind mehr als 20 Impfstoffe gegen Covid-19 in der Entwicklung, bisher aber gibt es keine zugelassenen Impfstoffe oder Therapien für Covid-19", berichtet die WHO. Bei Influenza hingegen gebe es sowohl schützende Impfungen als auch zugelassene antivirale Medikamente.

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Danke für Ihr Verständnis.

paulrandig
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Wo ist die Hysterie?

In den Medien sehe ich keine Hysterie, sondern hauptsächlich Information - und die muss anscheinend sein.
Denn sowohl die Hysterie als auch die Wurschtigkeit entstehen bei den Empfängern der Nachrichten. Und bei beidem hilft: Informieren, Informieren, informieren.
Wer sich fürchtet, daheim bleibt und nach dem Supermarkt die Hände wäscht, steckt sich wenigstens nicht an, fällt also schon einmal als Multiplikator aus. Wer immer noch in Hochrisikogebiete reisen will, weil das eh alles ein Lercherlschaß ist, wird sicher danach kein nettes Dankeschön von Firma und Familie ernten.
Wer aber so wie bisher weitermacht, aber zusätzlich schaut, dass er im Fall des Falles für zwei Wochen gut eingedeckt ist, sich der Übertragungswege bewusst ist und entsprechend Hände wäscht oder desinfiziert, eventuell einen Urlaub absagt, größere Ansammlungen in betroffenen Gebieten meidet und generell körperlich ein wenig auf Distanz zu anderen bleibt, wer also mit einer gewissen Besorgtheit, aber ohne Angst oder Gleichgültigkeit unterwegs ist, der steht sicher am besten da.

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Wildberry
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Na also

Wo sind denn jetzt die "Grippe ist gefährlicher"-Poster?

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gesss777
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Hysterie

... dennoch liegt eine hysterische Überreaktion vor. Versteh die Aufregung nicht.

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pescador
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.

Du wirst sie noch verstehen.....

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erstdenkendannsprechen
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nein, finde ich nicht.

die medien berichten. hysterie entsteht dann beim einzelnen. am meisten bei denen, die dauernd "hysterie" schreien, weil sie keine fakten kennen.

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peter80
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@gesss

Einfach nochmal lesen irgendwann werdes Sie es verstehen.

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gesss777
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:-)

@peter80

Zu Tode gefürchtet, ist auch schon gestorben

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KarlZoech
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@ gesss777: Sie sprechen ein wahres Wort gelassen aus.

Gelassenheit ist gut in Zeiten wie diesen.

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