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Kritik am Gesundheitssystem"Es gibt keine Gesunden mehr, es gibt nur schlecht Untersuchte"

Günther Loewit ist Landarzt und harter Kritiker einer „entmenschlichten Gesundheitsindustrie“. Woran es fehlt, wie gespart werden könnte.

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Günther Loewit ist Landarzt und harter Kritiker einer „entmenschlichten Gesundheitsindustrie“
Günther Loewit ist Landarzt und harter Kritiker einer „entmenschlichten Gesundheitsindustrie“ © edition a
 

Ihr Buch trägt den Titel „7 Milliarden für nichts“: Diese Summe ließe sich laut Ihnen ganz einfach im Gesundheitssystem einsparen. Wie genau?

Kommentare (6)

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ackern
1
24
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Bewegung ist Medizin!

Endlich einmal die Wahrheit von einem erfahrenen Landarzt!
Wenn man sich die Werbung im ORF zum besten Zeitpunkt anschaut:
früher warb man mit Pampers, heute mit Medikamenten!

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differentialrechnung
1
17
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"die Oma braucht noch eine Chemotherapie um 60.000 Euro"

Vielleicht wäre es nützlich, mit der "Oma" oder dem "Opa" und deren Angehörigen Klartext zu reden, die "Chemo" und jedwede andere verlängernde Behandlung als Angebot zu präsentieren, gemeinsam mit dem möglichen, erwünschten "Lebens"zeitgewinn und den zu vermutenden Extrabelastungen, nicht nur finanzieller Art. Nicht zu vergessen den Hinweis, dass Angebote abgelehnt werden dürfen ....

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Bluebiru
3
2
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@differentialrechnung

Ich halte ihre Argumentation, ehrlich gesagt, für etwas gefährlich. Da kommt man unter Umständen sehr schnell an einen Punkt, wo die Oma oder der Opa diese Behandlung nicht in Anspruch nehmen, weil sie "so teuer" ist, obwohl sie oder er dadurch einige Jahre länger leben könnten.

Alle medizinischen Behandlungen sind nur eine Verlängerung des Lebens, weil jegliches Leben endlich ist. Wo wollen sie eine Grenze ziehen? Soll jemand die Behandlung bekommen, weil er 5 oder 10 Jahre länger leben könnte? Oder müssen es 20 sein, damit sich das auszahlt oder rechnet?

Damit öffnen wir Tür und Tor dafür, dass ältere Menschen keine adäquate Behandlung mehr bekommen. Und wenn sie den Angehörigen "lästig" sind, werden diese um so mehr darauf drängen, dass eine Behandlug nicht mehr in Anspruch genommen wird.

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differentialrechnung
0
2
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Vermutlich

sehen Sie und ich nicht den selben Teil der Rezension als wesentlich , nämlich „Nein, die Oma braucht noch eine Chemotherapie um 60.000 Euro, da lebt sie noch zwei Monate.“
Von einigen Jahren oder Jahrzehnten war nicht die Rede - das wäre ein anderes und sehr viel heikleres und kontroverseres Thema.

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tenke
2
25
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Zustimmung in sehr vielen Punkten!!

Aber wer ruft bei einem Sturz nach dem beispielhaften Besuch im Gasthaus den Hausarzt? Bzw. welcher Hausarzt KOMMT?? Spät abends.. oder überhaupt.

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GordonKelz
1
8
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Niemand ruft in dem Fall den Hausarzt...

...das müsste die verständigte Rettung machen...nur wer übernimmt die Verantwortung wenn dem Patienten doch ärgeres zugestoßen ist....?
Gordon Kelz

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