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Pseudo-Autismus durchs Handy"Kinder haben einen Start-Nachteil fürs Leben"

Wenn Kinder zu früh viele Stunden mit Handys & Co. verbringen, kann es zu Entwicklungsstörungen kommen. Experten erklären, warum soziales Lernen nur mit echten Menschen funktioniert und die Nachteile nur schwer aufzuholen sind.

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Pseudo-Autismus durchs Handy
Pseudo-Autismus durchs Handy © Africa Studio - Fotolia
 

Die Warnung der Kinderärztin Nicole Grois ist eindringlich: „Diese Entwicklungsstörungen kann eine ganze Generation betreffen, wir sehen hier ein großes Problem.“ Und dieses Problem sieht so aus: Kinder, die schon sehr früh täglich Stunden mit Handys oder Tablets spielen oder vor Fernsehgeräten „geparkt“ werden, können dadurch Sprach- und Verhaltensstörungen entwickeln. Es könne sogar ein sogenannter Pseudo-Autismus entstehen – der Hintergrund: „Kinder, die sich schon vor einem Alter von zwei Jahren täglich bis zu drei Stunden mit einem Bildschirm statt mit Bezugspersonen beschäftigen, fehlt es an Anregung. Es besteht die Gefahr, dass Kinder kaum soziale Fähigkeiten entwickeln – ähnlich wie autistische Kinder“, warnt Grois, die auch Mitglied der Gesellschaft für Kinder und Jugendheilkunde ist.

Kommentare (1)

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KarlZoech
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Lesenswert?

Kindern im Vorschul- und auch im Volksschulalter gehört überhaupt kein Smartphone!

Bill Gates' Kinder bekamen Smartphones ab 16!

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