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FastentrendWarum machen jetzt alle 16:8?

Alle reden von 16:8. Was steckt dahinter und was bringt es? Wir haben drei Antworten vom Experten.

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16 Stunden fasten - warum?
16 Stunden fasten - warum? © sewcream - stock.adobe.com
 

1. Alle reden von 16:8 - was ist denn das?

Kommentare (7)

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VH7F
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4
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Ob das was bringt?

Ein Kumpel hat es probiert, geholfen hat es nicht. Ein anderer lässt Alk weg und die Kilo purzeln dahin.

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Nixalsverdruss
0
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Jeder hat recht ...

... zumindest ein bisschen!
Wir wissen, dass wir in der heutigen Zeit - ohne die Schwerarbeiter mit einzubeziehen - weit weniger Kalorien verbrauchen, als wir zu uns nehmen.
Das üppige Frühstück, Jause, Mittagessen, den Nachmittagskuchen und am Abend in der Buschenschank noch eine Brettljause und ein paar Spritzer- und vor dem Schlafengehen noch ein bisschen Schokolade - eh nur die 100 Gramm ...
Das macht in Summe 2.800 Kalorien oder mehr - bei einem Verbrauch von rd. 1800 pro Tag (Bürojob). Und jeder kann sich ausrechnen, wo das hinführt.
Die Qualität der Nahrung ist natürlich auch zu berücksichtigen - Fastfood oder sonstiger Fertigpampf werden sich natürlich anders auf den Körper auswirken als eine ausgewogene Ernährung.
Ob es jetzt 16:8 oder 14:10 - oder mal ein ganzer Tag ist - das Wesentliche sind die Zeiten der Nahrungskarenz - und diese sind wichtig, um im Körper alles abzubauen oder eben auszuscheiden.
Der Darm braucht eine gewisse Zeit, um Dinge zu verwerten oder auszuscheiden - und es ist wohl logisch, dass es nur funktioniert, wenn man "nicht ständig nachfüllt".
Der gesunde Körper kommt ganz gut mit sich selbst zu recht - man sollte ihn nur die Zeit geben, die er wirklich braucht, um sich zu regenerieren!

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gerbur
63
19
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Alles Quatsch!!

Man nimmt ab, wenn man weniger Nahrung oder "Energie" zu sich nimmt, als verbraucht wird! Alles Andere ist Humbug! Ob innerhalb einer vorgegebenen Zeitspanne von z.B. einer Woche an einem oder zwei Tagen nichts gegessen wird oder verteilt über die Woxhe entsprechend weniger, ist langfristig vollkommen egal. "Ernährungsmedizin" ist quasi religiöse Quacksalberei!

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Nixalsverdruss
0
19
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@ gerbur: Fast richtig!

Das ist eben das Sonderbare an unserem Körper, dass er für gewisse Nahrungsmittel länger braucht, um sie zu verarbeiten.
Wer nur in sich hineinstopft - ohne dem Körper die Zeit zu geben - darf sich nicht wundern, wenn er zunimmt.
Den Begriff "religiöse Quacksalberei" kann ich in diesem Zusammenhang nicht verstehen - vielleicht meinst du, dass Fasten aus religiöser Sicht - das aber weniger körperliche als "psychische Effekte" erzielen soll.
Wer aber glaubt, das Verzicht allgemein schlecht ist oder nicht notwendig ist, der soll so Leben wie er möchte...
Es muss ja ohnedies jeder selbst sein Gewicht (und die gesundheitlichen Auswirkungen) tragen!

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büffel
1
53
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Bin zufrieden

Es ist wohl so, daß einzig das Kaloriendefizit insgesamt ausschlaggebend ist für die Quantität der Abnahme. Ich finde den Ansatz jedoch eine gute Möglichkeit für jene, welche es schon mit einer endlosen Liste an Diäten versucht haben, und einfach nicht die (individuell) "richtige" Methode gefunden haben.
Ich selbst z.B. versuche nun seit Jahren mehr oder weniger erfolglos meine ca. 20kg zuviel abzunehmen. Seit ich seit ca. drei Monaten nur jeden zweiten Tag esse, flutscht es sozusagen (minus 8kg bislang). Diese Form der Reduktion an Energie ist mir persönlich einfach lieber als z.B. Kalorienzählen, da ich klare Vorgaben brauche.
Jedem das Seine eben.

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romagnolo
6
24
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Pünktlich zu Frühlingsbeginn die weltbewegende Neuheit!

Gegen kontrolliertes Fasten ist prizipiell nichts einzuwenden, es fördert einen bewussteren Umgang mit unserem Nahrungsangebot. Was einfach nicht stimmt, ist dieses ständige Gerede vom Entschlacken, das vermitteln will, dass unser Körper eine Müllhalde ist. Beim Gesunden funktioniert die "Entgiftung" ständig, sonst wären wir alle innerhalb kürzester Zeit Geschichte!
Die Verknappung des Kalorienangebotes durch fasten kann zu Gewichtsreduktion führen, massloses "Fressen" in den Tagen dazwischenist natürlich nicht sinnvoll. Jedes Pfund geht durch den Mund.

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büffel
4
27
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zum Thema Schlacken

Wo Du Recht hast, hast Du Recht. Das mit den sog. Schlacken im Körper ist eine Mär, an der sich gut verdienen läßt.
Einzig: ich habe in obigem Artikel kein einziges Wort darüber lesen können.... :-)

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