Frühjahrsmüdigkeit & CoWarum wir jetzt müde sind und niesen

Der Frühling macht alles schöner? Nicht ganz: Manche Beschwerden trüben die Freude am Erwachen der Natur. Doch es gibt Hilfe gegen Frühjahrsmüdigkeit & Co.

Frühjahrsmüde
Frühjahrsmüde © Voyagerix - Fotolia
 

Was hilft gegen die Frühjahrsmüdigkeit?

Die warmen Temperaturen locken nach draußen - doch Sie wollen nur gähnen? Dann hat Sie die Frühjahrsmüdigkeit erwischt, die die Jahreszeit des Erwachens zu einer müden Angelegenheit machen kann. Die Ursache sind die Umbauarbeiten in unserem Körper: Beeinflusst durch das Mehr an Sonnenlicht, stellt der Körper den Hormonhaushalt um. Die Produktion des Schlafhormons Melatonin wird zurückgefahren, dafür wird verstärkt das Glückshormon Serotonin ausgeschüttet. Das schlaucht den Körper und macht müde. Doch genau dieser Müdigkeit sollten Sie nicht nachgeben, sondern vermehrt nach draußen gehen und Sonne tanken - um so noch mehr des Wachmachers Serotonin zu produzieren.

Was hilft gegen Pollen?

Der Pollenwarndienst sagt: Die vorhergesagte Belastungswelle ist eingetroffen. Die Erlen sind in die Vollblüte übergegangen, die Zeit der Verzögerung ist vorbei, daher kann ihre Blüte nun für rasch ansteigende Belastungen sorgen. Auch die Hasel kann noch für deutlich merkbare Belastungen sorgen. Bei Sonnenschein und Temperaturen um die 10 Grad herrschen beste Bedingungen für den Pollenflug der Frühblüher.

Laut Pollenwarndienst kann der Pollenflug im Laufe der Woche wetterbedingt schwanken - eventuell auftretende Niederschläge können den Pollenflug aber nur kurzfristig einschränken.

Auch wenn es gerade bei den omnipräsenten Pollen schwierig ist, sie als Allergiker zu meiden, gibt es doch einige Tipps, die die Belastung reduzieren können:

  • Pollenschutzgitter an den Fenstern verhindern das Eindringen von Pollen zu 90 Prozent. Auch fürs Auto gibt es Pollenfilter, diese müssen regelmäßig gewartet werden.
  • Sonnenbrille und Hut schützen die Augen und Schleimhäute vor den allergieauslösenden Pollen.
  • Die Kleidung nach Rückkehr nach Hause ablegen, damit die Pollen nicht in der ganzen Wohnung verteilt werden.
  • Die Haare vor dem Schlafengehen waschen, damit sich die Pollen auf diesem Weg nicht auf dem Polster verteilen.
  • Die Wäsche sollte auch nicht im Freien getrocknet werden, denn im feuchten Gewebe verfangen sich Pollen besonders gut.
  • Trinken Sie viel Wasser, das hält die Schleimhäute feucht und macht sie so weniger reizbar. Auch Nasenduschen wirken befreiend.
  • Der Pollenflug von Hasel und Erle wird vor allem während sonniger Phasen gefördert. Auf Spaziergängen sollten Gebiete mit häufigem Vorkommen von Hasel (Waldränder) und Erle (Auen) gemieden werden.

 

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