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Gesundheit und Wetter"Über unsere Sinne reagieren wir alle unmittelbar auf das Wetter"

Medizin-Meteorologe Andreas Matzarakis erklärt, warum das Wetter Gesundheit sowie Gemüt so beeinflusst und ob es Wetterfühligkeit wirklich gibt.

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Herr Matzarakis, Sie sind Humanbiometeorologe, in Ihrer Arbeit erforschen Sie unter anderem den Einfluss des Wetters auf die Gesundheit des Menschen. Wie machen sich diese bemerkbar?
Andreas Matzarakis:
Wir unterscheiden bei den Auswirkungen des Wetters auf den Menschen verschiedene Wirkungswege wie beispielsweise über die Haut oder Atmung. Wenn es um Hitze oder Kälte geht, dann ist der ganze Körper betroffen, denn damit es uns gut geht, muss unser Körper eine Temperatur von 37 Grad beibehalten. Jede Abweichung davon führt dazu, dass verschiedene Mechanismen in Gang gesetzt werden. Bei Hitze ist es das Schwitzen. Bei Kälte ist es das Zittern oder das Zusammenziehen der Haut, damit keine Wärme abgegeben wird. Das läuft alles über die Thermoregulation und den Blutkreislauf. Nun zeigen uns die Zahlen, dass die Hitze aufgrund des Klimawandels steigen wird. Hier wird sich der Mensch einerseits in seinem Verhalten und seinen Gewohnheiten anpassen, aber auch im Städtebau stark umdenken müssen.

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