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CoronavirusHerdenimmunität heuer sehr schwer erreichbar

Eine Million Menschen unter 16 Jahren werden "heuer sicher nicht geimpft", so Eva Höltl, Medizinerin und "Österreich impft"-Sprecherin. Daher sei es umso wichtiger, dass sich der Rest immunisieren lässt.

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© APA/GEORG HOCHMUTH
 

Eine Herdenimmunität gegen das Coronavirus in Österreich bis Jahresende ist laut Experten unwahrscheinlich. Diese werde "heuer sehr schwer erreichbar sein", sagte die Medizinerin Eva Höltl von der Initiative "Österreich impft" am Freitag bei einer Pressekonferenz. Bisher wurden über 1,6 Millionen Einwohner geimpft, rund 22 Prozent der impfbaren Bevölkerung ab 16 Jahren. Die Jüngeren sind "eine Gruppe von einer Million, die heuer sicher nicht geimpft wird", erläuterte Höltl.

Für unter 16-Jährige sind die aktuellen Impfstoffe noch nicht zugelassen. Daher sei es wichtig, dass sich die anderen immunisieren lassen, betonte Höltl. Von der Bevölkerungsgruppe ab 65 Jahren wurde bisher "fast die Hälfte" geimpft, berichtete die Sprecherin der Initiative "Österreich impft" bei dem Medientermin im Austria Center Vienna.

Impfungen in Firmen: "Vernünftige Idee"

Dort befindet sich die derzeit größte Impfstraße Österreichs mit aktuell 5000 Corona-Impfungen pro Tag. Ab Montag sollen es rund 8000 sein, mit einer Kapazität von bis zu 30.000 Immunisierungen pro Tag sehen sich die Organisatoren auch für größere Liefermengen gewappnet. Höltl hoffte zudem auf baldige Impfungen in großen Unternehmen für die Mitarbeiter. Viele Firmen seien dazu bereit und das ist "eine vernünftige Idee", sagte die Arbeitsmedizinerin der Erste Bank.

CORONA-IMPFUNG: PK INITIATIVE 'OeSTERREICH IMPFT' 'AKTUELLES ZUR SCHUTZIMPFUNG UND NEUE UNTERSTUeTZUNG': HOeLTL
Eva Höltl Foto © APA/GEORG HOCHMUTH
Zu den rund 200 unterstützenden Organisationen von "Österreich impft" gehören nun auch Städte- und Gemeindebund. Die kommende Herausforderung in der Impfkampagne sah Gemeindebund-Generalsekretär Walter Leiss in der Logistik und der Organisation sowie der Kommunikation und Aufklärung. In den nächsten drei Monaten werde genügend Impfstoff für alle Impfwilligen eintreffen. "Die Rolle der Gemeinden ist hier, die Organisation bereitzustellen", erläuterte er.

Leiss und Städtebund-Generalsekretär Thomas Weninger dankten den Gemeinden sowie den Hilfsorganisationen mit vielen Freiwilligen und Zivildienern für die Arbeit an den Test- und Impfstraßen. Weninger richtete außerdem einen Appell an die Bevölkerung: "Impfen gehen! Das hilft uns allen, dass wir aus dieser Pandemie herauskommen!"

Kommentare (1)
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Irgendeiner
1
1
Lesenswert?

Aha,Herdenimmunität ist dieses Jahr sehr schwer erreichbar,

das ist richtig,ich hätte nur gemeint die ist gar nicht erreichbar wenn die Mutanten Reinfektionen trotz bewältigter Erkrankung oder Impfung ermöglichen,weil auch ein leichter Verlauf nicht symptomlos ist und die Definition nicht erfüllt und dann gibts dabei noch die Langzeitfolgen.Und was Mutationen betrifft ist die Zukunft biologisch immer offen und es ist als RNA da sehr schnell wie wir jetzt auch empirisch wissen.