Guter StartSo erziehen Sie Ihr Kind zur finanziellen Unabhängigkeit

Endlich 18 und unabhängig! Für viele Jugendliche ein Traum, der jedoch recht weit von der Realität entfernt liegt. Für echte Unabhängigkeit bedarf es dieser immerhin auch in finanzieller Hinsicht. Wir haben für Sie Tipps zusammengetragen, wie Sie Ihr Kind auf dem Weg in die Eigenständigkeit unterstützen können.

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Mit Ihrer Beratung und Unterstützung werden es Ihre Kinder sicherlich schaffen! © Prostock-studio - stock.adobe.com
 

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Das eigene Kind in eine gute, gesunde und gesicherte Zukunft zu entlassen ist wohl die größte Sorge aller Eltern. Die finanzielle Sicherheit spielt dabei eine nicht gerade kleine Rolle. Ein paar Denkanstöße, für Ihren ruhigen Schlaf als Elternteil:

Der frühe Vogel …

… fängt bekanntlich den Wurm. So sieht es auch in finanzieller Hinsicht aus. Während nach einer weiterführenden Schule entweder ein Studium oder erst eine Lehre folgt, kann Ihr Kind in einer direkten Lehrausbildung gleich mit der Vermögensbildung anfangen und so einen monetären Vorsprung zu Gleichaltrigen aufbauen, den diese erst einmal einholen müssen. Durch eine Lehre mit Matura bzw. Matura nach der Lehre und in späterer Folge ein berufsbegleitendes Studium steht die Ausbildung Ihres Kindes auf drei standfesten Beinen.

Die passende Ausbildung ist der erste Schritt - Weiterbildungen können zum beruflichen Erfolg führen Foto © Daniel Sack

Gehen Sie mit gutem Beispiel voran

Um in den Genuss finanzieller Unabhängigkeit zu kommen, muss Ihr Kind als Grundlage in der Lage sein, mit Geld richtig umzugehen – und das will gelernt sein! Als erzieherische Maßnahme wird dazu in jungen Jahren gerne Taschengeld eingesetzt. Am wirkungsvollsten ist es jedoch stets, wenn Sie mit gutem Beispiel vorangehen. Leben Sie Ihrem Kind einen vernünftigen Umgang mit Geld vor – das heißt auch, mit ihm dem Alter entsprechend bis zu einem gewissen Grad offen über die familiäre finanzielle Situation zu sprechen. Wie viel Geld sollte man sich zur Seite legen, auf was sollte man bei einem Kredit achten, welche Rücklagen sollte man bilden und welche Geldanlageformen sind vernünftig?

Freilich, um sich durch sparsames Verhalten und kluge Geldanlage überhaupt ein stattliches finanzielles Polster ansparen zu können, muss man zuerst genügend verdienen. Womit wir zum nächsten Punkt kommen: Der gewählte Bildungsweg sollte in eine finanziell sichere Zukunft führen!

Sprechen sie offen mit Ihrem Kind. Nur so kann es für sein späteres Leben lernen Foto © LIGHTFIELD STUDIOS - stock.adobe.com

Setzen Sie auf eine sichere Ausbildung

Sicherlich, Selbstverwirklichung ist wichtig und auf diese sollte man auch nicht verzichten. Jedoch sollte man diese nicht komplett vom späteren Beruf abhängig machen und ebenso wenig zu deren Gunsten bei der Berufswahl die Aspekte der Sicherheit und Unabhängigkeit vernachlässigen. Wenn Sie Ihr Kind daher zu seinem späteren Beruf beraten, vergessen Sie den praktischen Aspekt nicht – für den zukünftigen Job sollte auch ein reeller Bedarf auf dem Arbeitsmarkt bestehen. Gerade die Krise hat uns gezeigt, dass sich eine Ausbildung in einem systemrelevanten Beruf mehr als bezahlt machen kann.

An systemrelevanten Berufen wird stets Bedarf bestehen. Zudem gibt es auch hier gute Aufstiegsmöglichkeiten Foto © MEDIArt | Andreas Uher (MEDIArt | Andreas Uher)

Sparen Sie für einen guten Start 

Sie möchten Ihrem Kind einen kleinen Startvorteil verschaffen, sobald es ganz auf eigenen Beinen steht? Ein nobles Vorhaben, für das der Grundsatz gilt: Je früher Sie anfangen, desto besser. Auch mit einer geringen monatlichen Sparrate können Sie Ihrem Nachwuchs über die Jahre hinweg ein gutes Startkapital ansparen. Die Wahl der richtigen Anlageform kann sich hier im wahrsten Sinne des Wortes bezahlt machen. Allerdings gilt es, Risiko und Sicherheit abzuwägen. Während man mit Fondssparen gute Erträge erzielen kann, sollte beachtet werden, dass diese Anlagenform nicht der Einlagensicherung unterliegt. Mit anderen Worten: Hier handelt es sich nicht um ein Sparbuch – es können auch Kapitalverluste entstehen. Sprechen Sie am Besten mit Ihrem Bankberater über die für Sie passende Anlageform.

Je früher Sie beginnen, für Ihr Kind zu sparen, desto besser Foto © beatricemihaela - stock.adobe.com

Manchmal macht das „Zusatz-Zuckerl“ den Unterschied

Mit dem Heranwachsen Ihres Kindes kommen auch gewisse zusätzliche Kostenpunkte ins Spiel. Wie der Führerschein, das erste eigene Auto, Hobbies, Reisen und so weiter. Auch hier kann die Wahl der Ausbildung bei dem einen oder anderen Punkt bereits entlastend wirken. Wenn von zwei für Ihr Kind gleichwertigen Ausbildungsoptionen, die eine mit unterstützenden Angeboten lockt, kann das der entscheidende Faktor sein. Bei einer Lehre bieten einige Lehrherren zum Beispiel finanzielle Unterstützung für den Führerschein an.

In eine finanziell sichere Zukunft

Gute Leistungsprämien von über 4.500 Euro, spannende Zusatzausbildungen, ein iPad sowie der gratis B-Führerschein oder ein gratis E-Bike: Spar verwöhnt als Lehrherr seine Auszubildenden und in späterer Folge Angestellten. Wer im Haus lernt, wird im Unternehmen mehr als geschätzt. Das zeigen auch die Top-Aufstiegschancen bis zum Marktleiter. Dabei kann Ihr Kind aus 12 verschiedenen Berufen den wählen, der am individuell besten passt!

Entstanden in Kooperation mit Spar.