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Osterbrunch mal andersShakshuka mit Spinat und Feta

Der Levante-Klassiker Shakshuka, passend zur Osterzeit, einmal anders: Grüne Shakshuka mit Spinat und pochierten Eiern. Serviert am besten mit Pitabrot zum Frühstück.

Nicht nur zu Ostern ein echter Hit: Die versunkenen Eier im Spinatnest © lilechka75
 

"Shak, shak, shak" hätte ein ehemaliger Vize-Bundeskanzler wahrscheinlich gesagt, wäre sein legendäres Treffen nicht auf Ibiza, sondern in Tel Aviv über die Bühne gegangen. Shakshuka ist der morgendliche Burner der Levante-Küche. Nicht nur das. In Israel isst man es zum Frühstück, Mittag- und Abendessen – denn es schmeckt einfach köstlich. Und es hätte auch perfekt am Morgen danach auf des Ex-Vize-Bundeskanzlers Frühstückstisch gepasst, ist es doch das perfekte Kateressen.

Shak... was?

Die Kurzversion geht so: Spiegeleier mit Tomatensoße. Aber es ist auch so viel mehr. Shakshuka ist ein Familiengericht, bei dem die gesamte Familie gemeinsam aus einer Pfanne isst. Ursprünglich stammt es aus Nordafrika, hat sich aber in Israel zu einem wahren Nationalgericht gemausert. Über die Grenzen hinaus bekannt geworden ist es vor allem durch Dr. Shakshuka, der in Wirklichkeit Bino Gabso heißt und in Tel Aviv ein Restaurant betreibt. 

Auch die klassische Variante schmeckt zu Ostern Foto © Leon

Wie macht man Shakshuka eigentlich?

Das Grundrezept ist einfach: Eier, Tomaten aus der Dose, Zwiebeln und Gewürze. Rezepte dafür findet man online zuhauf. Es gibt aber das eine oder andere, dass man beachten sollte. Unbedingt in einer Pfanne und nicht in einem Topf zubereiten! Es wird sonst einfach nicht so schön cremig. Die himmlische Soße sollte nämlich so richtig gut einkochen. Und das gelingt am besten bei kleiner Flamme – ohne Deckel.

Wenn man die Eier zu der Tomatensoße gibt, sollte sich ein Teil des Eiweißes mit der Tomatensoße verbinden. Das klappt, wenn man mit dem Kochlöffelstiel in Achter-Rührbewegungen durch das Eiweiß fährt. Entweder kocht man das Shakshuka im Backofen ohne Deckel fertig oder man lässt die Pfanne auf kleiner Flamme köcheln und deckt alles für ein paar Minuten mit dem Deckel ab, bis die Eier gestockt sind. Ganz wichtig: das Eigelb sollte noch leicht flüssig sein.

Österliche Shakshuka

Wir zeigen euch heute aber etwas anderes. Nämlich eine grüne Shakshuka mit Spinat. Diese Shakshuka verfeinert man am Besten mit Feta, dieser kann aber auch weggelassen werden. Die grüne Shakshuka passt sowohl optisch als auch geschmacklich hervorragend zum Osterbrunch.

In gerade einmal 20 Minuten fertig und auch optisch ein Blickfang Foto © Jevgenij

Grüne Shakshuka

Zutaten:

  • 1 mittelgroße Zwiebel, weiß
  • 2 Zehen Knoblauch
  • halber Bund Petersilie
  • 500 g Blattspinat
  • 3 EL Olivenöl
  • Salz, Pfeffer
  • Kreuzkümmel
  • 80 g Feta (optional)
  • 3 Eier
  • Chilischote (optional)

Die Zubereitung
Die Zwiebel und die Knoblauchzehen schälen und fein würfeln. Die Petersilie waschen, trocken schleudern (oder schütteln). Ein paar Petersilienblätter zum Garnieren zur Seite legen, die Reste fein hacken. Den Blattspinat waschen und trocken schleudern. Das Öl in einer beschichteten Pfanne erhitzen. Die Zwiebelstücke und die Knoblauchstücke darin andünsten.

Den Blattspinat und die Petersilie hinzugeben und zusammenfallen lassen. Etwas Wasser hinzufügen, damit nichts anbrennt. Mit Salz, Pfeffer und dem Kreuzkümmel würzen. Das Backrohr auf 190 Grad Ober- und Unterhitze vorheizen. Wer Feta mag, kann ihn in kleine Stücke schneiden und hinzugeben.

Drei Mulden in die Spinatmasse drücken. Die Eier einzeln aufschlagen und je eines in jede Mulde geben. Das Eiweiß vorsichtig in die Sauce rühren, dabei darauf achten, dass das Eigelb nicht verletzt wird.

Anschließend die grüne Shakshuka für 7-10 Minuten auf die mittlere Schiene ins vorgeheizte Backrohr stellen bis die Eier stocken. Die grüne Shakshuka mit den pochierten Eiern aus dem Backrohr nehmen, mit Petersilie und mit Chiliflocken bestreuen und servieren.

Foto © SMD

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