In vielen Haushalten ist der traditionelle Frühjahrsputz ein jährlicher Fixpunkt – eine Tätigkeit, die mitunter zwar als mühevoll, doch kaum als risikoreich wahrgenommen wird. Dabei verletzen sich nach Angaben des Kuratoriums für Verkehrssicherheit in Österreich rund 22.300 Personen jährlich bei Reinigungsarbeiten so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen.

Am häufigsten kommt es dabei zu:

  • Knochenbrüchen (57 Prozent),
  • Sehnen- und Muskelverletzungen (14 Prozent) sowie
  • offenen Wunden (13 Prozent).

Die Mehrzahl der Verletzungen im Haushalt (70 Prozent) wird durch Stürze hervorgerufen – vor allem für ältere Menschen stellen diese ein erhebliches Unfallrisiko dar: Etwa 38 Prozent aller tödlichen Seniorenunfälle sind Sturzunfälle.

„Unabhängig vom Alter gilt: Verwenden Sie eine sichere Trittleiter mit rutschsicheren Standfüßen und Trittflächen sowie einer Möglichkeit zum Anhalten. Verwenden Sie Einrichtungsgegenstände nicht als Steighilfen und scheuen Sie sich nicht, für herausforderndere Tätigkeiten Hilfe in Anspruch zu nehmen“, erklärt Ilona Schöppl, Leiterin des Bereichs Haushalts-, Freizeit- und Sportsicherheit im KFV. Auch zweckmäßige Kleidung kann zu mehr Sicherheit beitragen: Flaches Schuhwerk mit rutschfesten Sohlen gibt sicheren Halt und reduziert das Risiko, zu stolpern oder auszurutschen.


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