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NasenpolypenSo kommen Ihre Polypen nach der OP nicht wieder

Es gibt Wiedersehen, auf die man gut und gerne verzichten kann. Bestes Beispiel: Nasenpolypen. Wie häufig sie nach Operationen zurückkommen und was Sie dagegen tun können, erfahren Sie hier.

Nasenpolypen treten nach einer OP beim Großteil der Patienten wieder auf. Die richtige Nachbehandlung kann das Risiko mindern © Robert Kneschke
 

Nur mit einer OP ist es bei Nasenpolypen leider meist nicht getan – bei circa 50 Prozent der Patienten wachsen diese nach der operativen  Entfernung wieder nach. Ein Risiko, gegen das Sie jedoch wirksame Maßnahmen ergreifen können.

Wann brauchen Sie eine OP?

Nicht immer ist für die Behandlung von Nasenpolypen gleich eine Operation notwendig. In manchen Fällen ist auch eine medikamentöse Behandlung ausreichend, in anderen ist eine Kombination aus beidem ratsam. Als erster Schritt der Therapie werden für gewöhnlich kortisonhaltige Nasensprays verschrieben. Diese wirken entzündungshemmend und helfen, die Nasenschleimhaut abschwellen zu lassen. Kleinere Nasenpolypen können dadurch zur Gänze abheilen. Meist werden diese Sprays durch ein Antibiotikum ergänzt, da es zu einer Schwächung des örtlichen Immunsystems kommen kann. Wird durch die medikamentöse Behandlung keine Besserung erzielt, oder sind die Polypen zu groß, ist der nächste Schritt die operative Entfernung. Besprechen Sie den besten Behandlungsweg mit Ihrem Arzt und fragen Sie nach Alternativen.

Besprechen Sie mit Ihrem Arzt den individuell besten Behandlungsweg Foto © Jonas Glaubitz

Medikamentöse Behandlung nach der OP

Sind die Polypen endlich entfernt, ist die richtige Nachbehandlung entscheidend. Kortisonhaltige Nasensprays sollten auch weiterhin zum Einsatz kommen. Zusätzlich sollten Sie Ihre Nasenschleimhäute regelmäßig befeuchten. Etwa durch den Einsatz von Nasenduschen oder durch Inhalieren. Auf diese Weise können Sie mögliche Krankheitserreger, wie zum Beispiel Bakterien, herausspülen und das Risiko einer Entzündung senken.

Durch die richtige Pflege nach der OP können Infektionen vermieden werden Foto © Afshar Tetyana

Das sollten Sie essen und trinken

Die ersten fünf bis sieben Tage nach der OP sollten Sie zusätzlich zu den oben genannten Maßnahmen auch auf Ihre Ernährung achten. Trinken Sie ausreichend und zwar am besten nur lauwarme oder kalte Getränke. Das kann in den ersten Tagen zwar unangenehm sein, fördert jedoch die Heilung. Unbedingt vermeiden sollten Sie direkt nach der OP rohe Milch und scharfe Speisen. Greifen Sie stattdessen eher zu milden und weichen Gerichten, wie Suppen, Nudeln oder ähnlichem.

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IHRE POLYPEN KOMMEN TROTZ OP WIEDER?

Zu den meisten Rückfällen kommt es, weil die zugrunde liegende Entzündung, die bei 80 Prozent der Patienten mit schwerer chronischer Nasennebenhöhlenentzündung mit Nasenpolypen vorliegt, nicht ausgeschaltet wurde. Bei einer schweren Nebenhöhlenentzündung mit Nasenpolypen kann eine Behandlung mit Biologika, die mit einer Fertigspritze oder einem Fertigpen appliziert werden, zur Linderung führen. Biologika greifen in die fehlerhafte Abwehrreaktion des Körpers ein: Sie hemmen Botenstoffe, die die Erkrankung auslösen, und können die Entzündung und damit die Neubildung von Polypen in den Nebenhöhlen stoppen.

Entgeltliche Einschaltung von Sanofi.

MAT-AT-2001624 v.1.0 11/2020

Kommentare (2)
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DukeNude
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2
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bravo

ein bezahlter Bericht

KleineZeitung
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1
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Bezahlte Einschaltung

Ja. Darum ist der Artikel auch als solcher gekennzeichnet.
Mit freundlichen Grüßen,
die Redaktion