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Haustiere Hunde allein zu Haus: Vorbereitung für die Zeit nach dem Home Office

Hund und Katze lieben Home Office. Doch was, wenn ihre Besitzer wieder arbeiten gehen und nur noch selten zuhause sind? Tipps von "Vier Pfoten" für die schrittweise Heranführung der Vierbeiner an die Normalität.

Vorbereiten auf die Zeit, wenn das Frauerl oder das Herrl wieder öfter außer Haus ist © (c) Ljupco Smokovski - stock.adobe.com (Ljupco Smokovski)
 

Haustiere profitieren von der jetzigen Situation: Ihre Besitzer verbringen viel mehr Zeit zuhause als sonst, sind ständig um sie und die Vierbeiner haben sich daran gewöhnt. Wenn aber Ausgangssperre und Home Office vorbei sind, sollte es keinen Katzenjammer geben. Deshalb rät die Tierschutzorganisation Vier Pfoten, sie rechtzeitig auf die Rückkehr zur gewohnten Routine vorzubereiten. So könne ihr Wohlbefinden auch in Zeiten erneuter Veränderung garantiert werden.

Für Hunde sind große Veränderungen eine besondere Herausforderung: Durch die verstärkt gemeinsam verbrachte Zeit entwickeln sie noch engere Beziehungen zu ihren Haltern. Wenn Hunde dann aber im Alltag auf die Aufmerksamkeit seines Halters verzichten muss, auch wenn es nur stundenweise ist, könnte es kritisch werden.

Dauerjaulen und Möbel beschädigen

„Es ist vor allem wichtig, Haustiere umzugewöhnen, indem man schrittweise in längeren Abständen das Haus verlässt und ihnen zeigt, dass man immer wieder zurückkehrt. Bei unsicheren Hunden, die bereits öfter ihr vermeintlich sicheres Zuhause wieder verlassen mussten oder eine wichtige Bezugsperson verloren haben, kann auch eine vorübergehende Trennung zu Verhaltensproblemen führen. Mit den richtigen Übungen kann man dem vorbeugen und verhindern, dass sich Trennungsängste womöglich durch destruktives Verhalten wie dem Beschädigen von Möbeln und unaufhörlichem Jaulen und Bellen oder gar Depression als Folge der Einsamkeit äußern“, sagt Sarah Ross, Heimtierexpertin bei Vier Pfoten.

Katzenjammer bleibt aus

Katzen scheinen mit solchen Situationen leichter zurechtzukommen und zeigen im Allgemeinen nicht die gleichen Verhaltensprobleme wie Hunde. „Obwohl viele Katzen die Aufmerksamkeit und Nähe ihrer Familie schätzen, sind die meisten selbstständig und strukturieren auch ihren Tag selbst. Es ist einfacher, sie wieder an vermehrtes Alleinsein zu gewöhnen“, sagt Ross. Auch Katzen können jedoch von ein paar Übungseinheiten profitieren.

Ängsten vorbeugen

Tierhalter müssten dafür sorgen, heißt es, dass sich ihre Tiere auch dann weiterhin sicher fühlen, wenn die Zeit der ständigen Aufmerksamkeit aufhört und die Welt zur Normalität zurückkehrt. Als Tierhalter könne man viel dazu beitragen, indem man seinem Haustier beibringt, wie es mit dem Alleinsein umgehen und es auch genießen kann.

Futterspiele beschäftigen die Tiere zum Beispiel länger und lenken sie von der Abwesenheit ihrer Halter ab. Wenn ein Tier übermäßige Aufmerksamkeit einfordert, muss man nicht jeder Aufforderung nachgeben. Man sollte umgekehrt auch Haustieren Pausen gönnen und respektieren, wenn sie sich von selbst zurückziehen“, sagt Ross.

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