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Solidarische LandwirtschaftErnte teilen statt einkaufen

Das Konzept der gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft boomt in der Coronakrise. Von den Vorteilen des Ernteteilens und was man für die Zeit nach der Krise daraus lernen könnte.

Bei Gelawis wie jener vom "Jaklhof" werden fertig gepackte Erntekisterln zum Abholen bereitgestellt bzw. an Verteilstationen geliefert
Bei Gelawis wie jener vom "Jaklhof" werden fertig gepackte Erntekisterln zum Abholen bereitgestellt bzw. an Verteilstationen geliefert © Alexandra Neubauer/Momood Photography
 

Regionales, saisonales Biogemüse in einer Vielfalt, die kein Supermarkt kennt, produziert von Bauern, denen man in kürzester Zeit freundschaftlich verbunden ist, – Lebensmittel, die garantiert ressourcenschonend und nachhaltig produziert werden. Dazu noch die Idee von einer Gemeinschaft, die durch alle Krisen trägt, weil einerseits das Überleben der Landwirtschaft durch fixe Mitgliedsbeiträge von „Ernteteilern“ auch ohne Profitmaximierung abgesichert ist, andererseits Verbraucher sich nicht einmal in Zeiten einer Pandemie überlegen müssen, wie sie Woche für Woche zu frischer, vitaminreicher Kost kommen. Das sind die Vorteile einer gemeinschaftsgetragenen Landwirtschaft (Gelawi), wie es sie in Österreich mittlerweile rund 30 Mal gibt. Wobei jede Gemeinschaft ihren eigenen Weg geht. Das Angebot reicht von Kooperationen zwischen Demeter-Milchbetrieben und Bio-Gemüsebauern wie etwa dem steirischen Solako-Projekt bis zu höchst erfolgreichen Nischenbesetzern wie „Radix“, das „vegane Landwirtschaft“ (etwa ohne Düngung mit Mist) anbietet.

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