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Lustiges HoppalaFrau pflegte zwei Jahre lang eine Plastikpflanze

Schreckensmeldungen haben momentan Hochkonjunktur. Deshalb hier eine lustige Geschichte zwischendurch - für alle, die keinen grünen Daumen haben.

Dass ihre Pflanze aus Plastik ist, bemerkte die Frau erst nach zwei Jahren. Aus ihrem Hoppala wurde ein viraler Hit © (c) photografika - stock.adobe.com
 

Suchen Sie eine pflegeleichte Pflanze? Dann wählen Sie am besten eine Sukkulente. Dank ihres wasserspeichernden Gewebes nehmen diese Pflanzen ein unregelmäßiges Gießverhalten ihres Besitzers nicht übel. Sprich: Sukkulenten sind wahre Durstkünstler. Genau deshalb sind diese Exoten auch echte Klassiker auf der heimischen Fensterbank.

Ist Ihnen das bisschen Aufwand trotzdem zu viel? Dann lassen Sie die Natur doch außen vor. Für Menschen, die ihre Zimmergewächse regelmäßig zum Verdorren bringen, gibt es Plastikimitate zum Ikea-Preis. Nur blöd, wenn die Mogelpackung nicht als solche erkannt wird. Und zwar vom Käufer selbst. Der Australierin Caelie Wilkes ist genau dieses Hoppala vor kurzer Zeit passiert.

Bewässerungsplan inklusive

Dass ihre geliebte "Echeveria", eine Sukkulente, ein Fake ist, bemerkte die junge Mutter erst nach zwei Jahren. In dieser Zeit steckte die Frau jede Menge Fürsorgearbeit in ihr kleines Pflänzchen - Bewässerungsplan inklusive: "Ich war so stolz auf diese Pflanze. Sie hatte eine satte, wunderschöne Farbe, einfach eine perfekte Pflanze", berichtet Caelie Wilkes auf Facebook.

Doch beim Umtopfen entpuppte sich der grüne Daumen dann doch als Wunschvorstellung: Sand beklebter Styropor anstelle von Erde - die Pflanze ist aus Plastik: "Wie konnte ich das nicht wissen? Ich fühle mich, als wären die letzten beiden Jahre eine Lüge gewesen", berichtet die junge Frau im Internet und beschert der Netzgemeinde aufgrund der theatralischen Darbietung ihres Versehens ein herzhaftes Auflachen.

Für Anfänger: Pflegeleichte Zimmerpflanzen: Unsere Vorschläge

Fittonie. Hier und da ein bisschen Wasser und schon geht es den Silbernetzblättern aus den Tropen gut. Besonders wohl fühlt sich diese Pflanze übrigens in Badezimmern mit Fenster. Und zwar wegen der hohen Luftfeuchtigkeit.

(c) Getty Images/amana images RF (GYRO PHOTOGRAPHY)

Geldbaum. Gute Nachrichten: Das grüne Dickblatt mag eigentlich alles, außer trockene Heizungsluft. 

(c) Getty Images (bluecinema)

Grünlilie. Da diese Pflanze aus Afrika kommt, ist sie so einiges an hitzetechnischen Strapazen gewöhnt. Auch wenn man vergisst, sie einmal in der Woche zu gießen, verzeiht sie es einem.

(c) Getty Images (Veena Nair)

Lucky Bamboo. Egal ob im Topf oder einstielig und abgeschnitten: Der kleine Bambus aus Asien ist sehr pflegeleicht. Bekommt er ein sonniges Plätzchen, verschmerzt er auch beim Gießen vergessen zu werden. Alle zwei Wochen ein bisschen Wasser reicht aus.

(c) Getty Images/EyeEm (Duaa Awchi / EyeEm)

Monstera. Der Beiname "Fensterblatt" kommt nicht von ungefähr: Ein heller Raum (bitte nicht direkt in die Sonne stellen) ist alles, was die Monstera braucht. Obwohl sie sehr groß ist, kommt sie mit einer Kanne Wasser pro Woche aus.

(c) Getty Images/EyeEm (Ole Spata / EyeEm)

Tillandsie. Widerstand ist ihr zweiter Vorname. Denn die Tillandsie überlebt so ziemlich alles. Deshalb ist sie nicht selten auf Felsen anzufinden. Wasser entnimmt sie direkt aus der Luft. Sie komplett zu gießen ist nicht förderlich - bei geringer Luftfeuchtigkeit reicht es aus, sie mit lauwarmen Wasser zu besprühen.

(c) Getty Images/Mint Images RF (Mint Images)

Bogenhanf. Diese Pflanze ist quasi unzerstörbar. Denn bevor man sie gießt, sollte die Erde staubtrocken sein. Gibt es eine schönere Nachricht?

(c) Getty Images/Westend61 (Westend61)
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Kommentare (1)

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paulrandig
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8
Lesenswert?

Viele, die hier lachen...

...kennen anscheinend die Sukkulenten nicht wirklich. Zahlreiche Exemplare sehen tatsächlich aus wie Plastik und greifen sich auch so an. Ihre Oberfläche ist dazu optimiert, möglichst wenig Wasser durch Verdunstung zu verlieren, weshalb sie im Vergleich zu normalen Pflanzen glatt und trocken sind. Gleichzeitig wachsen sie im Schneckentempo, weshalb sie nach zwei Jahren immer noch gleich groß sein können. Wahrscheinlich dachte die Dame desalb, dass sie sie in einen größeren Topf setzen sollte. Das kleine bisschen Gießwasser ist wahrscheinlich einfach verdunstet.

Wahrscheinlich bezieht sich die Resonanz in den Medien auf die emotionale Reaktion, mit der die Lady ihre Überraschung kundgetan hat.

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