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Wolle als Rohstoff für die Outdoor-Industrie

Schafe werden als Rohstofflieferanten für die Outdoormode-Industrie gefragter. Wolle erlebt ein Comeback als hochwertige Isolierung für Jacken und als geruchsneutralisierende Faser für Funktionswäsche.

Schwarze Maske, weiße Dauerwelle: Die weiche Wolle der Schwarznasenschafe ist gefragt © Ortovox
 

Die Gesichtslosen. Wenn einem bei einer Wandertour in den Schweizer Bergen plötzlich Schwarznasenschafe gegenüberstehen, löst das erst auf den zweiten Blick Verzückung aus. Die erste Reaktion ist meist Schrecken: Die neugierigen, als temperamentvoll geltenden Tiere scheinen mit ihrer pechschwarzen, dichten Gesichtswolle augen-, nasen- und mundlos zu sein – das Antlitz erinnert an eine anonymisierende Maske.
Neben dem optischen kann die Begegnung aber auch einen praktischen Überraschungseffekt liefern: Es könnte nämlich sein, dass man selbst Teile der weißen Körperwolle des tierischen Gegenübers anhat. Denn seit 30 Jahren verarbeitet der deutsche Sportartikelhersteller Ortovox Wolle, seit 2011 verwendet er beispielsweise die Wolle der Schweizer Schafe als Isolationsmaterial für Jacken und Rucksack-Rückenwände.
Ortovox ist damit längst nicht alleine.

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