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Freie Sicht 6 Tipps für mehr Durchblick beim Sport

Wer sportelt, braucht auch die richtige Ausrüstung. Dazu zählt neben guten Schuhen aber noch etwas ganz anderes: die passende Brille.

1. Wie erkenne ich, dass ich eine Sportbrille brauche?

Christoph Gruber, Geschäftsführer von Pearle Österreich rät: Ob Hobbysportler oder professioneller Athlet, grundsätzlich sollte jeder eine Sportbrille tragen, um die Augen beispielsweise vor UV-Strahlen, Fahrtwind, Staub oder Insekten zu schützen. Ist ohnehin eine Fehlsichtigkeit vorhanden, ist es unabdingbar, eine Brille oder Kontaktlinsen beim Sport zu nutzen. Erste Anzeichen, dass eine Sehhilfe benötigt wird, lassen sich recht früh feststellen.

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„Wenn es beispielsweise beim Laufen schwer fällt, Straßennamen zu lesen oder Objekte zu erkennen, könnte dies bereits ein Indiz für eine Fehlsichtigkeit sein“, so Christoph Gruber. Auch trockene Augen, häufige Kopfschmerzen, kurzzeitig verschwommene oder doppelte Bilder sowie ein häufiges Blinzeln der Augen sind Hinweise, dass eine Sportbrille benötigt wird. 

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2. Brille oder Kontaktlinsen beim Sport?

Brille und Kontaktlinsen ergänzen einander ideal, aber jeder Mensch hat andere Präferenzen bei der Auswahl der passenden Sehhilfe. Während eine Sportbrille sehr leicht und gleichzeitig robust ist, eine bessere Sicht gewährt und die Augen vor UV-Strahlung schützt, ermöglichen Kontaktlinsen mehr Bewegungsfreiheit. Diese Entscheidung ist somit ganz nach persönlichen Vorlieben zu treffen.

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3. Die richtige Auswahl für Schutz- und Sehkomfort 

Bei der richtigen Sportbrille sind vor allem der Tönungsgrad der Brillengläser und der UV-Schutz wichtig. Der Tönungsgrad bestimmt, wie viel sichtbares Licht auf die Augen trifft. Dabei gibt es fünf verschiedene Filterkategorien, von sanft bis zu stark getönten Gläsern. Letztere absorbieren einen sehr hohen Anteil des Lichts.

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„100 Prozent UV-Schutz oder UV 400 bedeuten, dass die besonders schädlichen UVA – und UVB – Strahlen, mit einer Wellenlänge bis 400 Nanometer, von den Gläsern gefiltert werden“, ergänzt Christoph Gruber. Sportbrillen sind ebenso mit Gleitsichtgläsern erhältlich und in vielen Fällen eine gute Option. 

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4. Was ist der Vorteil von Gleitsichtgläsern für Sportbrillen?

Die Gläser einer Gleitsichtbrille sehen völlig normal aus, sind aber in drei verschiedene Sichtbereiche eingeteilt, die fließend ineinander übergehen. Im oberen Teil des Glases ist der Fernsicht-Bereich, darunter der mittlere Nahbereich und ganz unten im Glas befindet sich der Nahsicht-Bereich zum Lesen.

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„Der Vorteil dabei ist, dass Personen, die gleichzeitig in die Nähe und Ferne schlecht sehen, so nicht die Brille oder die Kontaktlinsen wechseln müssen. Eine Gleitsichtbrille ermöglicht nämlich einen scharfen Sichtbereich in der Nähe sowie auch in der Ferne“, erklärt Christoph Gruber. Beim Golfen oder Tennis benötigt man beispielsweise beide Sichtbereiche, um dem Ball zu folgen und sportliche Höchstleistungen erbringen zu können.  

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5. Welche Brille für welche Sportart?

Sportbrillen sind mit unterschiedlichen Formen und Funktionen erhältlich. Beispielsweise bietet eine Sportbrille beim Radfahren und Laufen Windschutz für die Augen und einen guten Sitz bei starker Bewegung. Gläser mit einem Polarisationsfilter, die speziell für den Wassersport geeignet sind, sorgen außerdem für weniger starke Lichtreflektionen auf dem Wasser und eine klare Sicht. „Segler oder Paddler profitieren von Gläsern mit dem sogenannten Lotus-Effekt. Das bedeutet, dass das Wasser an den Gläsern schnell abperlt“, so Christoph Gruber.

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6. Worauf ist beim Kauf zu achten?

Man sollte sich im Klaren darüber sein, welchem Zweck die neue Brille dienen soll. Zu allererst empfiehlt sich eine gezielte Bedarfsanalyse und Beratung. Neben den Brillengläsern ist die Fassung ein wesentliches Kriterium. Das Sitzgefühl ist nämlich für den dauerhaften Tragekomfort einer Brille wichtig. Die Brillenbügel werden an die Gesichtsform angepasst, sodass auch nach längerem Tragen kein Druck an den Schläfen zu spüren ist.

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