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GeburtWie finde ich meine Hebamme?

Der 5. Mai ist weltweiter Hebammentag: ab wann Frauen eine Hebamme brauchen und bei welchen Fragen sie zur Seite steht.

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1. Schwanger – was nun?
Diese Frage stellt sich für viele werdende Mütter. „Der optimale Zeitpunkt, eine Hebamme aufzusuchen, wird ganz unterschiedlich gelebt“, sagt Hebamme Eva Derler. So gebe es Mütter, die schon beim positiven Schwangerschaftstest eine Hebamme brauchen, da sich so viele Fragen auftun. „Und es gibt Frauen, die erst zu einem späteren Zeitpunkt die Hebamme suchen“, sagt Derler.

2. Der richtige Zeitpunkt.
Im Rahmen des Mutter-Kind-Passes ist ein Hebammengespräch vorgesehen: Damit können Schwangere zwischen der 18. und der 22. Schwangerschaftswoche kostenlos die Beratung durch eine Hebamme in Anspruch nehmen. Um eine Hebamme zu finden, verweist das Hebammengremium auf die Suchfunktion auf ihrer Website: www.hebammen.at. Das Gespräch versteht sich als zusätzliches Angebot zu ärztlichen Vorsorgeuntersuchungen, es werden Fragen geklärt wie: Wo will ich entbinden? Wie ernähre ich mich in der Schwangerschaft? Kann ich Sport machen?


3. Woher kann ich wissen, dass „meine“ Hebamme zu mir passt?
„Ich denke, die Wahl der Hebamme hat viel mit Sympathie zu tun“, sagt Derler. Eltern sollten ein Gefühl der Geborgenheit haben und sich mit ihrer Hebamme wohlfühlen – schließlich biete jede Hebamme unterschiedliche Angebote an und jede Mutter habe andere Erwartungen an die Geburt. „Am Ende des Tages geht es um glückliche Eltern und ein gesundes Baby“, unterstreicht Derler.

4. Bei der Geburt?
„Das Herzstück der Hebammenarbeit ist die Betreuung der Frau während der Geburt. Unser Anliegen ist es, das Vertrauen der Frau in den eigenen Körper zu stärken“, sagt Bettina Steindorfer, leitende Hebamme des Krankenhauses der Barmherzigen Brüder St. Veit. Laut Derler sind auch das Bonding nach der Geburt, Stillberatung und die Betreuung im Wochenbett Eckpfeiler der Hebammenarbeit.

Forderung

Mehr Kompetenzen. Anlässlich des Welt-Hebammentages fordert das Hebammengremium, dass schwangere Frauen die Mutter-Kind-Pass-Untersuchungen auch bei ihrer Hebamme durchführen lassen können. Hebammen seien berechtigt, gesunde Schwangere eigenverantwortlich zu betreuen.

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