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KonsumentenschutzBlumenerde im Test: Ein Produkt mit Listerien belastet

Der Verein für Konsumenteninformation nahm Blumenerde unter die Lupe: Schlechte Ergebnisse für zu wenig Nährstoffe und Metallteilchen.

Blumenerde im Test
Blumenerde im Test © Maria Sbytova - stock.adobe.com
 

Sind Sie auch schon im Garten-Fieber? Umtopfen und einpflanzen gehören zu den klassischen Aufgaben, die Hobby-Gärntner im Frühjahr beschäftigen.

Zu diesem Anlass hat der Verein für Konsumenteninformation (VKI) 19 Blumenerden untersucht, das Ergebnis ist durchwachsen: Rund die Hälfte schnitt "sehr gut" oder "gut" ab, der Rest aber "weniger zufriedenstellend" oder schlechter. Anlass für Kritik waren etwa unzureichender Nährstoffgehalt oder ein hoher Anteil an Fremdstoffen wie Metallteilchen. Zwei Blumenerden waren wegen Listerien "nicht zufriedenstellend".

Zum Test

Hier geht's zum Test des VKI: https://www.konsument.at/test-blumenerde052019 (kostenpflichtig)

Gartenarbeit mit Handschuhen!

Listerien können Listeriose verursachen, eine hauptsächlich durch Lebensmittel übertragene Erkrankung, warnen die Konsumentenschützer in der Mai-Ausgabe des Magazins "Konsument". Meist erfolgt eine Infektion durch den Verzehr von rohen Lebensmitteln.

Listerien sind aber auch in Abwässern, der Erde und auf Pflanzen zu finden. "Daher empfehlen wir, bei der Arbeit mit Blumenerde stets Handschuhe zu tragen. Wenn man das gar nicht möchte, raten wir, sich danach besonders sorgfältig die Hände zu waschen", sagte VKI-Projektleiter Christian Undeutsch.

Elf der 19 getesteten Produkte sind torffrei. "Das ist insofern eine positive Entwicklung, da der Abbau von Torf aus ökologischen Gründen sehr bedenklich ist, weil dadurch besondere Lebensräume für Pflanzen und Tiere zerstört werden", sagte Undeutsch.

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