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Ostern ohne ChemieMit welchen natürlichen Farbspendern man Ostereier färben kann

Konventionelle Eierfarben können bedenkliche Stoffe enthalten. Wer mit Gewürzen färbt, serviert eine garantiert chemiefreie Osterjause.

© ChristArt/stock.adobe.com
 

Konventionelle Eierfarben können für die Geseundheit bedenkliche Stoffe enthalten. Diese machen auch nicht an der Schale Halt, sondern dringen in das Ei ein und werden mitgegessen. Wer mit natürlichen Farbspendern färbt, serviert eine garantiert chemiefreie Osterjause. So geht's:

Gelb. Mit dem Gewürz Curcuma kann man Eier in einem satten Gelb färben. Dafür gibt man einen Esslöffel fein gemahlenes Curcuma in einen Liter Wasser, rührt gut um und lässt es rund 10 Minuten kochen. Dann den Sud abseihen, die Eier hineingeben und bis zum gewünschten Härtegrad kochen. Nach dem Herausnehmen und Abtrocknen mit Olivenöl oder einer Speckschwarte einreiben, damit sie schön glänzen.

Rot. Die Schalen brauner Zwiebeln hüllen Eier in ein knalliges Rot. Für den Farbsud zwei Handvoll Schalen rund 20 Minuten lang in einem Liter Wasser kochen, bis es dunkelrot wird. Dann die Schalen durch ein Sieb abseihen. Die Eier in den Sud legen und so lange ziehen lassen, bis sie die gewünschte Farbe haben. Will man dunkelrote Eier, kann das bis zu einer Stunde dauern. Die gefärbten Eier vorsichtig aus dem Topf nehmen und auf einem Küchentuch trocknen. Mit ein paar Tropfen Öl oder Speck reibt man die getrockneten Eier ein, das verschließt die Poren, sorgt für eine gute Haltbarkeit und bringt die Eier zum Glänzen.

Braun. Schokobraune Ostereier bekommt man mit getrockneten Holunderbeeren. Vier Esslöffel der natürlichen Farbspender eine halbe Stunde in einem Liter warmen Wasser einweichen und anschließend 40 Minuten zugedeckt köcheln lassen. Den Sud abkühlen lassen und abseihen. Die Eier im Sud kurz aufkochen und solange darin liegen lassen, bis die Farbe gefällt.

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