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Wie es sich mit Pflegekindern lebt"Wir akzeptieren, dass sie auch eine andere Familie haben"

Bei ihnen stehen Kinder im Mittelpunkt – allerdings nicht immer die eigenen. Zu Besuch bei den beiden Pflegemüttern Aline und Sigrid Wallner in Graz.

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Aline und Sigrid Wallner: Gemeinsam haben sie eine jahrzehntelange Erfahrung als Pflegemütter
Aline und Sigrid Wallner: Gemeinsam haben sie eine jahrzehntelange Erfahrung als Pflegemütter © (c) Alexander Danner
 

Jetzt ist es ruhig im knapp 300 Quadratmeter großen Haus im Grazer Bezirk Wetzelsdorf. Fast alle Kinder sind ausgeflogen – Kindergarten, Schule, Schachunterricht. Im Sommer werden vom Pool, der eingewintert im Garten steht, wieder laute Kinderstimmen zu hören sein. Das knapp drei Monate Baby liegt seelenruhig in seinem Kinderwagen in einem der acht (!) Kinderzimmer des Hauses. „Mir ist es sehr wichtig, dass jedes Kind einen Raum für sich hat“, erzählt Aline Wallner. Die 40-Jährige ist seit rund zehn Jahren Pflegemutter. Drei Buben im Alter von 12, 10 und knapp drei Jahren leben als sogenannte Dauerpflegekinder in ihrer Obhut. Selbst hat die Grazerin noch zwei leibliche Kinder (21 und 7 Jahre). „Ich bin damit aufgewachsen, für mich ist das immer schon etwas ganz Normales gewesen“, erwidert sie mit einem Lächeln auf den Lippen, wird sie nach der Motivation, Pflegemutter zu werden, gefragt.

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