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PrivatHirter Bier-Geschäftsführer Nikolaus Riegler beantwortet private Fragen

Dieses Mal in der Business Lounge: Nikolaus Riegler, Geschäftsführer der Privatbrauerei Hirt.

Hirter Brauerei, hirter bier
© Weichselbraun
 

Von welchem Beruf träumten Sie als Kind?
Jäger und Förster.

Was haben die Lehrer über Sie gesagt?
Wenn er endlich mal was lernen würde, wäre er noch besser in der Schule.

Auf welche außerschulische Leistung sind Sie heute noch stolz?
Eine tolle Familie gegründet zu haben.

Wer hat Sie am meisten gefördert?
Meine Großeltern. Sie haben sehr viel Zeit mit uns Enkeln verbracht und mir sehr wichtige Werte vermittelt.

Zur Person

Nikolaus Riegler wurde 1980 in Klagenfurt geboren. Nach seinem Forst- und Holzwirtschaftsstudium an der Boku Wien absolvierte er den Getränke- betriebswirt in Doemens. Bevor er 2012 Geschäftsführer der Privatbrauerei Hirt wurde, verbrachte er beruflich einige Jahre in Rumänien. Riegler ist verheiratet und hat einen Sohn.

Wo haben Sie das Führen gelernt?
Im Umgang mit meinen ersten Mitarbeitern in meiner ersten neu gegründeten Firma in Rumänien. Von denen sind heute die meisten auch erfolgreich in der Selbstständigkeit gelandet. Und mit vielen bin ich noch in Kontakt.

Auf wessen Rat hören Sie?
Auf den Rat meiner Frau Irina.

Was zeichnet einen guten Vorgesetzten aus?
Zuhören und Zeit für Gespräche zu haben, Entscheidungsfreudigkeit, Verantwortungsbewusstsein, Ehrlichkeit, Einsatz und dass man nicht so schnell aus der Ruhe zu bringen ist.

Was schätzen Sie an Mitarbeitern?
Ihr Hirter Herz. Die Echtheit und Leidenschaft für das Unternehmen und die Produkte. Ganz wichtig ist mir aber auch, dass sich alle mit Respekt und Freude begegnen.

Was war Ihre wichtigste Begegnung?
Jene mit Jesuitenpater Georg Sporschill und seinem Team und ihre Programme für die Straßenkinder in Osteuropa.

Wann haben Sie zuletzt Neues gelernt?
Täglich. Einerseits durch unsere Kunden und die Anforderungen im Geschäftsleben sowie durch die Hirter Mitarbeiter und ihr aktives Mitdenken für den Betrieb. Aber auch durch meinen Sohn, der mit 5 Jahren fast jeden Tag auf eine neue „gute Idee“ kommt.

Wie bewältigen Sie Stress?
Indem ich Zeit mit meiner Familie verbringe. Und ich gehe gerne auf die Jagd, genieße die Natur und lese sehr viel.

Wie nützen Sie soziale Netzwerke?
Geschäftlich mittlerweile fast täglich, und privat, um mit einigen Freunden und Kollegen im Ausland in Kontakt zu bleiben.

Durch welchen Misserfolg sind Sie gereift?
Es gab viele Erfolge und Misserfolge auf meinem Weg. Solange man dieselben Fehler nicht öfter macht, gehört diese Balance für mich zum lebenslangen Reifen und Weiterentwickeln.

Worauf achten Sie bei einer Bewerbung?
Auf die Persönlichkeit in Kombination mit Feuer und Leidenschaft sowie auf die Körperhaltung und Körperspannung.

Sind Sie für die Frauenquote in Chefetagen?
Nein, weil man niemandem durch solche Quoten den Respekt vor den Leistungen einer Frau verordnen kann und Gefahr läuft, kontraproduktiv zu werden.

Welches Buch empfehlen Sie?
„Jagdgeschichten“ von Hermann Löns.

Was erzürnt Sie als Staatsbürger?
Dass große Konzerne Patente auf Gerste anmelden und so die unabhängige Brauwirtschaft und die Biervielfalt angreifen und abhängig machen wollen.

Was ist Ihr Beitrag zum Thema Nachhaltigkeit?
Die Privatbrauerei Hirt vergibt ihre Aufträge zum Großteil an Unternehmen in Kärnten. Und wir setzen auf umwelt- und ressourcenschonende Weiterentwicklung am Standort. Der Hirter Braukeller greift, wo es möglich ist, auf Kärntner Produzenten und Lieferanten zurück.

Welches Auto fahren Sie?
Einen Audi mit Hybridantrieb.

Worauf kommt es an im Leben?
Zufriedenheit, Gesundheit, Familie und Freunde, und dabei ein kleines Hirter Privat Pils.

 

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