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Kapverden Die 10 besten Tipps

Rund 600 Kilometer vor der Westküste Afrikas liegen die kapverdischen Inseln. Mit 350 Sonnentagen, Traumstränden und ihrer Vielfalt sind sie (noch) ein Geheimtipp.

1. Baby-Schildkröten bewundern

Die Kapverden sind das drittwichtigste Nistgebiet für die gefährdete und geschützte Unechte Karettschildkröte. Freiwillige von Non-Profit-Organisationen haben es sich zur Aufgabe gemacht, frisch geschlüpften Schildkröten vor anderen Tieren, Wilderern und der zunehmenden Lichtverschmutzung an den Stränden zu bewahren.

Klz/Kerstin Oberlechner

Auf Sal gibt es eingezäunte Nistplätze, wo die Tiere geschützt vor Feinden schlüpfen können. Die Tierschützer bringen sie in der Nacht zum Meer, von wo aus die fünf Zentimeter großen Tiere ihre Reise antreten.

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In der Früh und am Abend schauen Freiwillige, wie es um die Schildkröten-Eier bestellt ist. Im Schnitt schlüpfen die Babys nach 60 Tagen. Schildkröten haben einen unglaublichen Orientierungssinn: Zum Eierlegen kehren sie später an ihren Heimatstrand zurück. Doch das schafft von 1000 Schildkröten nur eine.

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2. Ein Boot schnappen

Auf Sal oder Boa Vista bieten Veranstalter und Private verschiedene Bootstouren an. Mit dem Katamaran geht es hinaus auf den Atlantik, wenn man Glück hat, begleiten einen Delfine oder Meeresschildkröten bei dem Ausflug. Badesachen nicht vergessen: Mit durchschnittlichen 25 Grad ist der glasklare Atlantik pures Vergnügen.

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3. Sonnenuntergang genießen

Im Alltag macht man es viel zu selten: Sich Zeit für die wirklich wichtigen Dinge zu nehmen. Was gibt es Schöneres, als der Sonne zuzusehen, wie sie langsam im Atlantik versinkt? Dabei den noch warmen Sand unter den Füßen spüren und einfach kurz innehalten. Unbedingt ausprobieren! ;)

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4. Fischer bei der Arbeit beobachten

Auf den Kapverden heißt das Motto nicht umsonst "No Stress!" Selbst am Vormittag, wenn die Fischer mit frischen Fischen am Anlegeplatz stehen und den Fang vor Ort verarbeiten. Hier zum Beispiel am Hafen von Palmeira.

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Ein wenig hektischer geht es am Kai von Santa Maria zu. Hier tummeln sich neben zahlreichen Kapverdiern auch Touristen, die den Fischern fasziniert beim Bearbeiten der Fische zusehen.

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Frischer geht es wirklich nicht mehr.

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5. Strände und Dünen entdecken

Die Sandinseln Sal und Boa Vista verzaubern mit ihren kilometerlangen Sandstränden. Diese kann man entweder ganz klassisch zu Fuß oder Hoch zu Ross erkunden. Abenteuerlustige können sich E-Bikes mit fetten Reifen oder Quads ausborgen. Empfehlenswert!

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Goldene, breite und kilometerlange Sandstrände auf Sal - soweit das Auge reicht.

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Im September hat der Atlantik feine 25 Grad, das türkise Wasser ist kristallklar. Genuss pur.

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6. Salzbad nehmen

Im bereits erloschenen Vulkan bei Pedra de Lume versteckt sich der Salzsee der Salinen von Sal. Der hohe Salzgehalt des Wassers macht es einem unmöglich, abzutauchen. Besonders für Neurodermitis-Geplagte ist das Baden eine Wohltat.

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Der Schlamm soll eine heilsame Wirkung haben. Am besten den ganzen Körper großzügig damit einreiben und trocknen lassen. Ein Spaß, nicht nur für den Fotografen!

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7. Durch Palmeira schlendern

Wer durch das Hafendorf Palmeira auf Sal spaziert, sieht nicht nur viele bunte Häuser, Straßenhunde und Einheimische, die im Schatten sitzen und sich auf Kreol unterhalten. Man kommt auch an der Wasserstation und dem Treffpunkt des Hafendorfes vorbei. In Kap Verde haben noch nicht alle Haushalte fließendes Wasser. Daher müssen die Dorfbewohner dort ihr Trinkwasser holen.

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Ständige Begleiter in größeren Dörfern sind die "fliegenden Händler", vor denen gewarnt wird. "Dahinter stecken meist organisierte Banden aus Senegal. Den Verkäuferinnen bleibt am Ende des Tages kaum Geld, da sie es abgeben müssen", warnt Reiseleiter Kevin, der seit zehn Jahren auf Sal lebt.

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8. Abstecher zum Markt in Praia

Im Gegensatz zu den Sandinseln Sal und Boa Vista ist die Hauptinsel der Kapverden Santiago üppig grün. Dort wachsen Papayas, Bananen, Ananas & Co. im Überfluss. Wie vielfältig das Angebot ist, zeigt sich am Markt in der Hauptstadt Praia.

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In der großen Markthalle werden Obst, Gemüse und Fisch verkauft. Ein Erlebnis für alle Sinne! Er ist übrigens der größte Markt auf der Insel und hat von Montag bis Samstag offen.

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9. Der Geschichte nachspüren

Obwohl die Kapverden Millionen Jahre alt sind, ist ihre Geschichte relativ jung. Vor 500 Jahren besiedelten portugiesische Seefahrer Santiago und nutzten das Dorf Cidade Velha als Handelsdrehkreuz. Von dort aus wurden nicht nur Waren nach Europa gebracht, sondern auch Sklaven aus Afrika. Der Pranger in der Dorfmitte erinnert an die dunkle Zeit.

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Wo früher Sklaven gequält wurden, spielen heute Kinder Fangen, Einheimische verkaufen Souvenirs und unterhalten sich auf Kreol.

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Ein Muss in Cidade Velha: Spaziergang durch die älteste Straße der Kapverden: Die Rua de Banana!

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10. Ins Hinterland fahren

Fruchtbare Täler, saftig grüne Plantagen und Bäume überziehen die Hauptinsel Santiago. Im 300-Einwohner-Bergdorf Longera ticken die Uhren anders, hier spielen die Kinder unter einem kleinen Wasserfall, die Wäsche wird im Bach gewaschen und gelebt wird in einfachsten Verhältnissen. Macht nichts, die Menschen sind zufrieden.

Klz/Kerstin Oberlechner

Das Bergdorf ist für seinen "Grog" - der kapverdische Rum - bekannt. Kosten lohnt sich! ;)

Klz/Kerstin Oberlechner
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