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Beruf und BildungSterne, Blumen, Gesichter: Das bedeuten Ihre Kritzeleien

Nach Strich und Farben: Warum man die kleinen Zeichnungen, die während Sitzungen, Vorträgen oder Telefonaten entstehen, nicht unterschätzen sollte.

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Es passiert wie von Geisterhand. Der Stift wandert in Richtung Zettel, aufgerissenem Briefkuvert oder Zeitung und kritzelt einfach drauflos, wenn Chefs, Arbeitskollegen oder Mama amTelefon zum großen Monolog ausholen.

Da zaubert unser Unterbewusstsein schnell die abenteuerlichsten Formen aufs Papier. Diese Erfahrung machte auch der Psychologieprofessor Alfred Gebert aus Münster, der beim Einsammeln der Studentenzeichnungen nach seiner Vorlesung auf die Idee kam, sich dem Thema wissenschaftlich zu widmen. Er kamzu dem Schluss, dass der Mensch beim Zuhören alleine unterfordert sei und mit dem Malen die überschüssige Energie aufbrauche, um den Geist vom völligen Abdriften abzuhalten. Im angloamerikanischen
Raum heißen die Kritzeleien übrigens „Doodles“ und werden am nationalen Kritzeltag im Februar gefeiert.

Was das Gekritzel bedeutet

Kästchen und Vierecke.
Sie lassen auf sehr nüchtern und logisch denkende Personen
rückschließen.
Blumen.
Wer während Sitzungen oder beim Telefonieren Blumen zeichnet, ist auf Harmonie mit anderen Menschen fokussiert.
Sterne.
Menschen, die Sterne zeichnen, hängen angeblich dem Traum von einer perfekten Welt nach.
Gesichter.
Wenn Menschen hauptsächlich Gesichter zeichnen, ist es ein Indiz dafür, dass sie humorvolle Menschen sind.
Kringel und Kreise.
Sie sprechen für leise, bescheidene und introvertierte Menschen.
Augen.
Man kann sie als den kritischen Blick deuten,den der-oder diejenigeauf sich selbst wirft.
Wolken.
Sie könnten ein Hinweis darauf sein, dass sich der zeichnende Mensch abgeschottet und isoliert fühlt.