Wie steht es wirklich um die

Lehre in Österreich?

Dank der dualen Ausbildung kann die Republik bei der Jugendbeschäftung glänzen. Allerdings scheint das Interesse an der Lehre zu schwinden. Experten sprechen schon von akutem Handlungsbedarf.

Die gut 30 Lehrstellen, die das Grazer Antriebstechnikunternehmen AVL jährlich ausschreibt, sind heiß begehrt: „Wir bekommen dafür rund 500 Bewerbungen“, sagt Christoph Urthaler, Leiter der Lehrlingsausbildung. Am Kärntner Katschberg sieht es anders aus: „Wir beschäftigen derzeit vier Lehrlinge, am liebsten hätte ich aber 20“, sagt Hotelier Wolfgang Hinteregger. Sein Problem: Kaum jemand meldet sich auf offene Positionen. Diese Diskrepanz beschreibt gut, in welcher Situation sich die Lehre in Österreich befindet: Einige Branchen, wie die Industrie, können auch dank guter Öffentlichkeitsarbeit, dem Verweis auf sichere und gut bezahlte Jobs bei Bewerbern aus dem Vollen schöpfen. Andere, wie der Tourismus, kämpfen verzweifelt um Nachwuchs. Laut WKO-Umfrage haben 67 Prozent der Betriebe Schwierigkeiten bei der Lehrlingssuche. Da stellt sich die Frage: Wie attraktiv ist die Lehre in Österreich?

Weniger Jugendliche, weniger Lehrlinge Fakt ist: Seit 2008 hat die Zahl der Lehrlinge im ersten Lehrjahr um fast 7000 abgenommen. Allerdings hat sich seit damals auch die Anzahl der 15-Jährigen verringert: von 99.608 auf 86.404. Fakt ist auch: Von den heute 15-Jährigen starten nur 40 Prozent eine Lehre – 1980 waren es 47 Prozent. Egon Blum, ehemaliger Regierungsberater für Jugendbeschäftigung, spricht von einer „brandgefährlichen Entwicklung“ und der dringenden Notwendigkeit, die Lehre attraktiver zu machen. Dazu sei es notwendig, laufend die Qualität zu kontrollieren. „Man muss auch zur Hälfte der Lehrzeit sagen können: Was haben Betriebe dem Jugendlichen vermittelt?“ Alfred Freundlinger, Experte für duale Berufsausbildung der WKO, sieht für die Lehre gewisse Schwierigkeiten mit dem Image und „Benachteiligungen im Bildungs- system“. Das könne man unter Umständen lösen, indem man die Lehre auf ein höheres, vielleicht auch akademisches Level hebt. Dass sich aber auch mit einer herkömmlichen Lehre viel erreichen lässt, beweist Gastronom Wolfgang Hinteregger selbst: „Ich habe damals Koch gelernt, heute leite ich acht Betriebe mit 120 Mitarbeitern.“

PHILIPP LACKNER

http://www.ichbinso.at/

Daten zur Lehrausbildung

Gesamtzahl. 2014 gab es laut WKO 115.068 Lehrlinge, die in 31.773 Betrieben beziehungsweise 105 überbetrieblichen Einrichtungen ausgebildet werden.

Sparten. Die meisten Lehrlinge, nämlich 49.183 oder 42,7 Prozent, sind in der Sparte Gewerbe und Handwerk beschäftigt. Dahinter folgen der Handel (14,6 Prozent), die Industrie (13,9 Prozent) und Tourismus und Freizeitwirtschaft (8,4 Prozent). .

Lehrstellenmarkt. Während in manchen Branchen die Lehrlingszahl nicht zurückgeht, suchen andere händeringend nach Nachwuchs. Laut AMS gab es im Dezember des vergangenen Jahres 9673 Lehrstellensuchende und 11.118 offene Lehrstellen.

Regionales. Die meisten Lehrlinge im ersten Lehrjahr arbeiteten mit Stichtag 31. Dezember 2014 in Oberösterreich (6979), gefolgt von Wien (5487) Niederösterreich (5138), Steiermark (4774), Tirol (3347), Salzburg (2491), Kärnten (2338) , Vorarlberg (2085) und Burgenland (869).

Raus aus der Schule –

Rein in die spannende Handelswelt

Abwechslungsreich, ­spannend, vielseitig – so ist Lehre bei ­ Lidl Österreich. Jährlich starten viele neue Lehrlinge bei dem großen und dynamischen Lebensmittelhändler ihre Lehre als Einzel­handels­kauffrau oder Einzelhandels­kaufmann.

Du hast die Pflichtschule mit gutem Erfolg abgeschlossen, interessierst dich für Lebensmittel und den Handel? Dann nutze die Chance auf eine zukunftsorientierte Ausbildung und bewirb dich für eine Lehr­stelle bei Lidl Österreich!

Lehrstellen bei Lidl Österreich sind begehrt.

Derzeit absolvieren über 100 junge Menschen eine Lehre bei Lidl Österreich. 50 davon wurden 2014 aufgenommen. Das Wachstum des Unternehmens ermöglicht, die Zahl der Lehrstellen auch weiter zu erhöhen: So wurden für 2015 bereits bis zu 75 neue Ausbildungsplätze angekündigt. Das Interesse ist groß: Rund 2.000 Burschen und Mädchen bewerben sich pro Jahr bei Lidl Österreich für eine Lehrstelle.

Theorie, Seminare und viel, viel Praxis

Die Führungskräfte von morgen erlernen während der dreijährigen Ausbildung in einer der 203 Lidl-Filialen in Österreich das komplette Tagesgeschäft: vom direkten Kundenkontakt über die Warenbestellung bis hin zur Kassenabrechnung. Die Ausbildung basiert auf drei Säulen: Die Praxis in der Filiale, der theoretische Teil in der Berufsschule und interne Lehrlingsseminare. Die Seminare sorgen für wichtige Zusatzqualifikationen wie Persönlichkeitsbildung, Selbstvertrauen und Teambuilding. So stehen Herausforderungen im Hochseilgarten und Kommunikationstrainings wie auch ein Besuch am Biobauernhof auf dem Programm. So kommt auch der Spaß bei der Ausbildung nicht zu kurz.

Gute Karrierechancen bei Lidl Österreich

Der Lehrabschluss ist nicht selten die erste wichtige Sprosse auf der Karriereleiter: Denn das Ziel von Lidl Österreich ist, alle Lehrlinge in ein Angestelltenverhältnis zu übernehmen. Aber auch schon während der Ausbildung wird deren Leistung überdurchschnittlich entlohnt: von 600 Euro im ersten über 850 Euro im zweiten bis zu 1.200 Euro im dritten Lehrjahr. Und nach der ­Lehre stehen den jungen MitarbeiterInnen alle Möglichkeiten offen. Von der Arbeit in der Filiale bis hin zur Geschäftsführung – hier setzt das Unternehmen nach oben hin keine Grenzen.

LIDL ÖSTERREICH
  • Branche: Einzelhandel
  • Landeseröffnung: 1998
  • Filialen: 203
  • Mitarbeiter: 4.500
  • Website: www.lidl.at
Kontaktperson für Lehrstellen:

Christian Putz,
Unter der ­Leiten 11,
5020 Salzburg

Bewerbungen:
www.lidl.at/karriere bewerbung@lidl.at

„Die Berufsorientierung

In Den Schulen muss verstärkt werden“

Vizekanzler und Wirtschaftsminister Reinhold Mitterlehner (ÖVP) über Akzeptanzprobleme und Erfolge der Lehre, über Migranten, Coachings und Strafen nur als „letztes Mittel“

Warum leidet die Lehre in Österreich immer noch unter einem Image-Problem?
Reinhold Mitterlehner: Ich halte die Image-Diskussionen für übertrieben. Wir sollten uns auf die Stärken konzentrieren. Unsere Lehre ist weltweit Vorbild. Sie wertet den Standort auf, hilft den Unternehmen im Wettbewerb und bietet den Jugendlichen selbst in wirtschaftlich turbulenten Zeiten beste Karrierechancen. Viele Experten kommen aus der ganzen Welt zu uns, um sich zu informieren.
Aber seit 2008 ist die Zahl der offenen Lehrstellen um 25 Prozent gesunken – und damit stärker als die Zahl der Jugendlichen. Andererseits gibt es fast doppelt so viele Lehrstellensuchende wie angebotene Jobs. Wie kommt man aus diesem Dilemma heraus?
Mitterlehner: Nur bei den sofort verfügbaren Lehr- stellensuchenden und offenen Stellen gibt es tatsächlich eine Lehrstellenlücke. Bezieht man generell die gemeldeten offenen Lehrstellen und Suchenden mit ein, ergibt sich sogar ein Überhang an offenen Lehrstellen. Das zeigt, dass viele Unternehmen nach wie vor großes Interesse an guten Lehrlingen haben.
Man spricht von einer Konkurrenz der Lehre zu BHS und BMS – wie kann man diese Situation entschärfen?
MItterlehner: Indem die Berufsorientierung auf mehreren Ebenen verstärkt wird. Viele wissen gar nicht, dass über 200 Lehrberufe in Österreich zur Wahl stehen. Um Vorbilder zu schaffen, holen wir die besten Lehrlinge und Lehrbetriebe regelmäßig vor den Vorhang. Unterstützend wirken auch die Erfolge bei internationalen Wettbewerben wie zuletzt bei der Berufseuropameisterschaft, wo Österreich mit 19 Medaillen die Nationenwertung gewonnen hat.
Laut Soziologe Konrad Hofer haben es Migranten auf dem Lehrstellenmarkt besonders schwer.
Mitterlehner: Das hängt oft auch mit den Herkunftsländern zusammen, in denen es keine Lehrlingsausbildung nach österreichischem Vorbild gibt. Deshalb ist auch der Stellenwert einer Lehre bei Eltern und Jugendlichen geringer. Um gegenzusteuern, setzen wir beim Lehrlingscoaching einen Schwerpunkt auf Jugendliche und Betriebe mit Migrationshintergrund. Auch die Berufsorientierung in den Schulen muss verstärkt werden, um das Bewusstsein für die Vorteile der Lehre zu erhöhen. Jugendliche Asylwerber können schon seit 2012 eine Lehre machen. Voraussetzung dafür ist eine Arbeitsmarktprüfung durch das AMS, es muss also ein Lehrverhältnis in Aussicht stehen und es darf dafür kein inländischer Bewerber in Betracht kommen.
Apropos Coachingprogramm: Was steckt dahinter?
Mitterlehner: Lehrlings-Coaches helfen bei Problemen in der Ausbildung und sind Ansprechpartner für Betrieb, Berufsschule und Lehrling. Gleichzeitig sollen sie den Lehrlingen ihre Stärken aufzeigen und wie sie diese optimal einsetzen können. Das Programm gibt es als Pilotprojekt seit zwei Jahren, heuer wird es öster- reichweit ausgerollt.
Gut 9000 junge Menschen verlassen pro Jahr die Schule ohne Lehrplatz oder abgeschlossene Ausbildung. Wie kann man verhindern, dass man sie verliert?
Mitterlehner: Mit dem Sozialministerium und dem Bildungs- und Jugendressort arbeiten wir am Projekt „Ausbildung bis 18“. Ziel ist es, dass jeder Jugendliche über einen weiterführenden Schulabschluss oder einen Lehrabschluss verfügt.
Ist die angedachte Verwaltungsstrafe für den Abbruch ein sinnvoller Weg?
mitterlehner: Das allein wäre zu wenig, im Vordergrund stehen passende Angebote und Unterstützungen. Nur als letztes Mittel wird eine Verwaltungsstrafe diskutiert, um Verbindlichkeit zu schaffen und auch um die Eltern entsprechend zu motivieren.

Bei AVL

erfolgreich an der Karriere feilen

Auch 2015 eröffnet AVL rund 30 neuen Lehrlingen ausgezeichnete Berufsperspektiven – im technischen und kaufmännischen Bereich

AVL ist das weltweit größte unabhängige Unternehmen für die Entwicklung von Antriebssystemen, Mess- und Testsystemen sowie Simulationsmethoden für Pkw-, Lkw- und Großmotoren (Hybrid, Verbrennungsmotoren, Getriebe, Elektromotoren, ­Batterien und Software).

Beste Aussichten im Unternehmen

Im Jahr 2015 können rund 30 Lehrlinge bei AVL eine Ausbildung beginnen. Und zwar in folgenden Berufen: Betriebslogistik, Bürokaufmann/-frau, Elektrotechnik, IT-Technik, Kfz-Technik, Systemelektronik, Konstruktion, Metalltechnik, Maschinenbautechnik,Zerspanungstechnik sowie Technisches Zeichnen.

Viele Lehrlinge absolvieren während der Ausbildung in Kooperation mit dem WIFI die Matura, wofür sie sich zum Teil auch innerhalb der Arbeitszeit vorbereiten können. Damit nimmt AVL als „Staatlich ausgezeichneter Ausbildungsbetrieb“ eine Vorreiterrolle unter den Betrieben in der Steiermark ein. AVL bietet Lehrlingen auch Auslandspraktika, Sprach- und Lernförderungen, Schulungen für Gesundheit, Kommunikation und Persönlichkeit und sowie Prämien für besondere Leistungen in der Berufsschule oder bei der Lehrabschlussprüfung. Christoph Urthaler, Leiter der AVL-Lehrlingsausbildung, versichert: „Lehrlinge erwartet bei uns eine stark praxisorientierte Ausbildung, kombiniert mit der Vermittlung von fundiertem fachtheoretischen Wissen und sozialen Kompetenzen.“

AVL List GmbH
  • Branche: Fahrzeugindustrie
  • Gründungsjahr: 19488
  • Mitarbeiter/innen: 6650 weltweit, 2950 in Graz
  • Website: www.avl.com
Kontaktperson für Lehrstellen:

DI Christoph Urthaler, Leiter Lehrlingsausbildung,
Hans-List-Platz 1
8020 Graz,
Tel. (0316) 787-6044,

Bewerbungen:
www.avl.com/deine-karriere
lehrlingsausbildung@avl.com

Jetzt durchstarten!

Magna sucht Young Talents

Der Start einer beruflichen Karriere beim traditionsreichen Automobilzulieferer Magna.

Dass die Zukunft in den Händen der Jugend liegt, hat man bei Magna schon sehr früh erkannt. Das Unternehmen kann bereits auf eine über 100-jährige Tradition in der Lehrlingsausbildung zurückblicken. Allerdings hat sich im Vergleich zu früher so einiges verändert: Im staatlich ausgezeichneten Berufsausbildungszentrum in Graz, das zu den größten und modernsten in der Region zählt, steht eine breite Palette an Berufen zur Auswahl. Derzeit werden in einem Ausbildungsverbund 206 Lehrlinge in 12 Lehrberufen ausgebildet. Das Berufsausbildungszentrum in Graz bildet auch überbetrieblich Lehrlinge für Magna Powertrain in Lannach, Albersdorf und Ilz sowie für Magna Heavy Stamping in Albersdorf aus. Somit gibt es auch für jene, die sich für einen Beruf im Automotive-Bereich außerhalb der steirischen Landeshauptstadt interessieren, tolle Möglichkeiten.

Berufe für die Spezialisten von morgen

Neben den klassischen Lehrberufen der Automobilindustrie werden im Magna-Berufsausbildungszentrum zusätzliche metallverarbeitende Berufszweige, wie z. B. Zerspanungstechnik oder Werkzeugbautechnik angeboten. Darüber hinaus ist Magna ständig bemüht, jährlich nicht nur ausreichend neue Lehrplätze zu schaffen, sondern auch neue Berufe anzubieten, die den Anforderungen des Betriebes entsprechen. So wurden in den vergangenen Jahren die neuen Berufszweige Kunststoffformgebung, Werkstofftechnik mit dem Ausbildungsschwerpunkt Wärmebehandlungstechnik, der Beruf Installations- und Gebäudetechnik mit dem Schwerpunkt Heizungstechnik und dem Spezialmodul Steuer- und Regeltechnik eingeführt. Der im letzten Jahr wieder aufgenommene Lehrberuf des technischen Zeichners/ der technischen Zeichnerin rundet das Angebot an Lehrstellen ab. Zusätzlich dazu wird es heuer erstmals die Kombination aus den Lehrberufen Kraftfahrzeugtechnik und Fahrzeugsattlerei geben.

Gefragte Fachkräfte von morgen

Für das kommende Jahr sucht der meist­diversifizierte Automobilzulieferer der Welt wieder 50 Lehrlinge in den unterschiedlichen Berufen für die Standorte Graz, Lannach, Ilz und Albersdorf. Informationen zu den Lehrberufen sowie die Bewer­bungsmöglichkeit bis zum 31. März gibt es online auf lehre.magna.at.

Neuer Lehrberuf:
FAHRZEUGSATTLEREI

Nicht nur Fahrzeuge werden in Graz zusammengebaut. Auch viele Fahrzeugkomponenten werden am Standort gefertigt, darunter auch Fahrzeugsitze und Innenverkleidungen. Dabei setzt Magna auf qualifizierte Fachkräfte. Die Fahrzeugsattlerei, die ab 2015 in Kombination mit der Kfz-Technik gelehrt wird, bietet ein vielfältiges Aufgabengebiet. Von der Auswahl der richtigen Ledersorte über die Qualitätsprüfung des Materials bis hin zur aufwendigen Verarbeitung von Hand oder mit Maschinen spannt sich der Bogen. Hier ist genaues Arbeiten und die Freude am Umgang mit dem natürlichen Material besonders gefragt. Durch den Doppelberuf besitzen künftige Facharbeiter und Facharbeiterinnen ein breites Standbein für ihre weitere berufliche Entwicklung.


Landessiegerin.

Die quirlige Grazerin Marina Bracic hat ihren Traumberuf gefunden. Eigentlich wollte sie etwas mit Mode machen. Jetzt verschönert sie als Karosseriebautechnik-Lehrling Autos. Was ihr an ihrem Job besonders gefällt? „Das Zusammenarbeiten mit den Jungs, die auf Gentlemen machen und helfen, wenn ich etwas brauche.“ Damit stapelt sie allerdings tief, denn als Landessiegerin des Lehrlingswettbewerbs der Karosseriebautechnik von 2014 zeigt sie ihren männlichen Kollegen, wo es lang geht.


Magna Steyr, Magna Powertrain, Cosma
  • Branche: Automobilzulieferindustrie
  • Standorte: 32 Standorte (Magna Steyr), 58 Standorte (Magna Powertrain) und 62 Standorte (Cosma) auf drei Kontinenten
  • Mitarbeiter: weltweit ca. 9800 bei Magna Steyr, 12.700 bei Magna Powertrain und 33.000 bei Cosma, davon über 11.600 in der Steiermark
  • Websites: magna.com, lehre.magna.at
Kontaktperson für Lehrstellen:

Manuela Gößler,
manuela.goessler@magna.com

Bewerbungen:
lehre.magna.at

Jetzt kann das

Berufsleben beginnen!

214 Lehrberufe – 214 Chancen, um im Berufsleben durchzustarten. Alle heimischen Lehrberufe mit Infos zu Lehrzeit und -betrieben, Lehrlingsentschädigung sowie aktuellem Angebot und Nachfrage.

LEHRBERUFE

Die nachfolgende Tabelle enthält jene 214 Lehrberufe, die aktuell im Berufslexikon des AMS (www.berufslexikon.at) angeführt sind. Andere Aufstellungen verwenden auch andere (ältere) Bezeichnungen für die Berufe. Im Berufslexikon findet man bei den einzelnen Lehrberufen auch diese früher geläufigen Namen. Die Modullehrberufe (z. B. Holztechnik, Elektrotechnik etc.) wurden nicht in die einzelnen Module ge­splittet – sie sind aber in der Tabelle extra ausgewiesen. Detaillierte Beschreibungen zu allen Lehrberufen findet man unter:
www.bmwfj.gv.at | Berufsausbildung | Lehrberufe in Österreich
www.bic.at | Lehrberufslexikon 2014
www.berufslexikon.at
www.ausbilder.at

LEHRZEIT

Die Lehrzeiten liegen je nach Beruf zwischen zwei und vier Jahren.

AUSBILDUNGSBETRIEBE:

Aufgrund des vorhandenen Platzes konnten bei manchen Berufen nicht alle möglichen Ausbildungs­betriebe angeführt werden. Details zu den ausbildenden Betrieben findet man ebenfalls im Lehrberufslexikon.

LEHRLINGSENTSCHÄDIGUNG IN EURO (für das ­erste und letzte Lehrjahr)

Lehrlingsentschädigungen sind kollektiv- vertraglich geregelt. Für ein und denselben Lehrberuf gibt es aber häufig mehrere ­Kollektivverträge – für Gewerbebetriebe, die Industrie, Betriebe mit eigener Kollektiv­vertrags­regelung etc.. Bei manchen Berufen gibt es auch Regelungen, die sich von Bundesland zu Bundesland unterscheiden. ­Deshalb ist bei den Lehrlingsentschädigungen der jeweils niedrigste Betrag, den wir gefunden haben, angegeben. Die ­Differenz zwischen dem niedrigsten und dem höchsten Betrag bei den Lehrlingsentschädigungen ist teilweise sehr groß. Sie macht manchmal bis zum Dreifachen des niedrigeren Betrags aus. www.berufslexikon.at | Lehre – Berufsliste | Lehrlingsentschädigung

OFFENE LEHRSTELLEN (OL)

Die in der Tabelle verwendeten Daten für das Jahr 2014 stellte das AMS zur Verfügung. ­Offene Lehrstellen (OL) sagt aus, wie viele Lehrstellen von Kärntner bzw. steirischen Betrieben in den einzelnen Berufen im Jahr 2014 an das AMS ­gemeldet wurden.

LEHRSTELLENSUCHENDE (LS)

Die Zahl der Lehrstellensuchenden (LS) gibt an, wie viele Jugendliche beim AMS sich für den jeweiligen Beruf vorgemerkt haben. Vergleicht man bei einem Lehrberuf die OL- mit der LS-Zahl, dann sieht man, ob es in dem Beruf ein Überangebot an Lehrlingen oder einen Mangel gibt. Dieser Vergleich ist deshalb recht aussagekräftig, weil Angebot und Nachfrage bei Lehrberufen sich in der Regel nicht von einem Jahr zum anderen schlagartig ändern.


Lehre

ohne Lehrstelle

Die Überbetriebliche Lehrausbildung kommt für Jugendliche in ­Frage, die keine Lehrstelle in der Wirtschaft finden. Warum von ihr sowohl die jungen Menschen als auch Unternehmen profitieren.

Das AMS garantiert allen Jugendlichen, die eine Lehre absolvieren möchten, einen Lehrplatz. Freilich erst nachdem der/die Jugendliche gemeinsam mit dem/der AMS-Jugend-BeraterIn intensiv nach einem Lehrplatz gesucht und im BerufsInfozentrum (BIZ) eine Berufs- und Ausbildungsberatung sowie verschiedene Tests absolviert hat. Der steirische AMS-Chef Karl-Heinz Snobe erläutert: „Die Überbetriebliche Lehrausbildung ist immer erst der zweite Schritt. Zunächst versuchen wir Jugendliche auf einen Lehrplatz in der Wirtschaft zu vermitteln bzw. einseitige oder sehr eng gefasste Berufsvorstellungen zu erweitern.“ In fünf steirischen Regionen stehen im laufenden Jahr über 900 derart vom AMS geförderte Ausbildungsplätze zur Verfügung. Snobe: „Auch nach dem Einstieg in die überbetriebliche Ausbildung hat der Umstieg in ein Lehrverhältnis in einem Betrieb oberste Priorität. Jugendliche und Betreuer arbeiten gemeinsam daran, die bereits erworbenen Kenntnisse möglichst rasch und direkt in der Wirtschaft einzusetzen.“

Infolge der Orientierungsphase und der ersten Ausbildungswochen haben die Jugendlichen konkretere Vorstellungen vom Beruf und davon, wie sie sich darin am bes­ten entwickeln könnten. Bewerbungsgespräche können auf einer ganz anderen Ebene ablaufen und die Verantwortlichen in den Betrieben können die BewerberInnen besser einschätzen. „Zudem gibt es die Möglichkeit, ÜBA-TeilnehmerInnen als PraktikantInnen im eigenen Betrieb kennenzulernen,“ lädt Snobe die steirischen Betriebe ein, aus dem Potential zu schöpfen.

Arbeitsmarktservice Steiermark

Positiv

in die Berufswelt starten

Wer sich für eine Lehrausbildung bei KNAPP entscheidet, den ­erwarten beste ­Karrierechancen im Unternehmen.


Jobs mit Zukunft.

KNAPP bietet als großes, international agierendes Unternehmen vielfältige Perspektiven. Wer sich für Maschinen und technische Abläufe interessiert, ist bei KNAPP genau richtig.

Ausbildung im Team.

Bei KNAPP befinden sich rund 50 Lehrlinge laufend in Ausbildung. Dem Ausbilderteam sind Fairness, Teamplay und die gegenseitige Unterstützung sehr wichtig. Gemeinsame Projektarbeiten und Ausflüge stärken den Zusammenhalt und Teamgeist.

Vielfältige Karrierewege.

Viele Lehrlinge entscheiden sich nach dem Lehrabschluss für Karrierewege im Unternehmen – von der mechanischen und elektrischen Logistikanlagen-Planung bis hin zur Inbetriebsetzung und Kundenbetreuung. Einer davon ist Bernhard Gütl, der heute die KNAPP-Mechatronik-Entwicklung leitet. Technik fasziniert ihn, die Motivation für ein berufsbegleitendes Studium kam da automatisch. „Ich wollte früh auf eigenen Beinen stehen. Die Lehre war die Basis für meine berufliche Entwicklung und ich würde mich jederzeit wieder dafür entscheiden.“

Arbeitsmarktservice Steiermark
  • Branche: Lagerautomation und Lagerlogistik-Software
  • Standorte: Hart bei Graz, ­Leoben sowie weitere Standorte weltweit
  • Mitarbeiter: 2500 weltweit, davon 1700 in Österreich
  • Lehrberufe: Mechatroniker/-in, Metalltechniker/-in (Maschinenbau), IT-Techniker/-in
  • Vorteile: Vorbereitungskurse auf die LAP und Berufsmatura, Auslandserfahrung durch Montageeinsätze, Projekt­arbeiten, Englisch-Sprach­training, Mittagsmenüs und Jausen im Werksrestaurant, Gesundheits- und Vital­programm etc.
Bewerbungen:

personal@knapp.com www.knapp.com

http://karriere.porr.at/index.php?id=213 http://www.postronaut.at/#Home
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Gutes Benehmen

gefragt

Dass gutes Benehmen so gefragt wie selten zuvor ist, zeigt der große Zustrom, den der Benimm-Kurs der WIFI-Lehrlingsakademie hat.

Es sind drei Tage, die für ihren späteren beruflichen Erfolg maßgeblich sind. Drei Tage, an denen Jugendliche vom korrekten Auftreten bis hin zur Situation passenden Gestik und Mimik alles erfahren. So lange dauert nämlich das Modul „Verhaltens- und Umgangsformen im Betrieb“, das das WIFI anbietet. Es ist einer von drei Kursen der Lehrlingsakademie. „Die jungen Menschen kommen aus unterschiedlichen Bereichen zu uns. Aus diesem Grund sind auch unsere Verhaltens- und Kleidungsempfehlungen sehr verschieden“, resümiert Lehrgangsleiter Winfried Hofer.

Infolge der Orientierungsphase und der ersten Ausbildungswochen haben die Jugendlichen konkretere Vorstellungen vom Beruf und davon, wie sie sich darin am bes­ten entwickeln könnten. Bewerbungsgespräche können auf einer ganz anderen Ebene ablaufen und die Verantwortlichen in den Betrieben können die BewerberInnen besser einschätzen. „Zudem gibt es die Möglichkeit, ÜBA-TeilnehmerInnen als PraktikantInnen im eigenen Betrieb kennenzulernen,“ lädt Snobe die steirischen Betriebe ein, aus dem Potential zu schöpfen.


Lehrlingsknigge

Die Top-Ten-Verhaltens- und Erfolgsregeln der WIFI Lehrlingsakademie:

  1. Pünktlichkeit
  2. Korrekte Anrede von Kunden und Vorgesetzten
  3. Schön sprechen
  4. Wertschätzende ­Begrüßung
  5. Blickkontakt
  6. Erscheinungsbild
    • Unaufdringlicher gepflegter Duft (innerhalb der Handschlagweite; kein Nikotingeruch)
    • Business-Dress-Code
    • Business-Schuh-Code
    • Gepflegte Haare
    • Gepflegte Hände
    • Neutrales Make-up/neutrale Pflege
    • Gepflegtes ­Erscheinungsbild
  7. Arbeit eigenständig ­angehen; seine Gefühle ­beherrschen
  8. Sicher und verständlich sprechen
  9. Eventtauglichkeit
    • Korrekte Besteck- und Glasverwendung
    • Korrekte Sitzhaltung
    • Smalltalk-Fähigkeit
    • Verantwortungsvoller Umgang mit alkoholischen ­Getränken
    • Keine private Mobiltelefon- und PC-Nutzung während der Arbeitszeit
http://www.peek-cloppenburg.at/fileadmin/_flash/flash_version/index_at.html

Stufe für Stufe

zum Erfolg

Eine fundierte Ausbildung ist nicht nur eine Chance für den eigenen Erfolg. Auch Firmen schätzen ihren Nachwuchs als Zukunftspotenzial. Nachgefragt bei drei Experten.



Welche Kriterien sind für Sie entscheidend, wenn es um einen Ausbildungsplatz geht?

GUGGENTHALER: Porsche Inter Auto sucht Lehrlinge mit Automobilbegeisterung. Ihr Herz soll für Motoren schlagen. Der computerunterstützte Eignungstest, das Schnupperpraktikum und insbesondere der persönliche Eindruck geben uns Aufschluss über die Eignung unserer Bewerber.

HANDSTANGER: Wir suchen Lehrlinge, die eine gute Mischung aus Lernbereitschaft, Neugierde und Interesse für den Beruf sowie ein freundliches, kommunikatives Auftreten haben. Zum Aufnahmeprozess gehört eine „Schnupperlehre“ und ein kurzer schriftlicher Eignungstest.

KARNER: Neben dem persönlichen Eindruck muss ein Lehrling in der Einrichtungsberatung, im Restaurant, im Büro und in der Lagerlogistik vordergründig einen guten Umgang mit Menschen haben. Ein gutes Zeugnis ist zwar wichtig, darüber findet man aber dort keine Beurteilung.

Was bedeuten Lehrlinge für Ihr Unternehmen?

GUGGENTHALER: Mit ca. 600 Lehrlingen ist Porsche der größte Lehrlingsausbilder in der Automobilbranche in Österreich. Ziel ist es die „richtigen“ Lehrlinge zu finden und diese auch langfristig an das Unternehmen zu binden, um damit auch auf den zukünftigen Facharbeitermangel zu reagieren.

HANDSTANGER: Für uns als größten Lehrlingsausbildner des Landes sind Lehrlinge „die“ Zukunft. Daher messen wir der Ausbildung große Bedeutung zu und haben beispielsweise auch eigene Berufsschulklassen in den Berufsschulen in allen Bundesländern und die SPAR Akademie.

KARNER: Ohne unsere Lehrlinge wäre eine so rasante Expansionspolitik, wie wir sie in den letzten Jahren betrieben haben, nicht möglich. Sie werden vom ersten Tag an mit verantwortungsvollen Tätigkeiten betraut, natürlich mit Hilfestellung, durch die sie jedoch lernen, selbstständiger zu werden

Haben Lehrlinge Ihrem Unternehmen ­Karrierechancen?

GUGGENTHALER: Bei Porsche Inter Auto werden die Karrierewege gezielt von der Personalentwicklung gefördert. Neben der gängigen Lehrlingsausbildung bieten wir auch Weiterbildungen im Technik-Schulungszentrum, wie auch Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung an.

HANDSTANGER: SPAR rekrutiert viele Führungskräfte aus den eigenen Reihen. Viele davon haben ihre berufliche Karriere bei SPAR als Lehrling gestartet. Eine einmalige Chance für begeisterte Jugendliche, sich bereits während der Lehrzeit mit überdurchschnittlichen Leistungen hervorzutun.

KARNER: Unser Verkaufsleiter für ganz Österreich begann seine Karriere beim XXXLutz als Lehrling, viele unserer Hausleiter starteten bei uns als Lehrling. Woher soll man top-ausgebildete Mitarbeiter sonst nehmen, wenn nicht aus den eigenen Reihen?


Darf’s

ein bisschen mehr sein?

Mit rund 2.700 Lehrlingen ist SPAR der größte Lehrlingsausbilder Österreichs und bietet engagierten Talenten jede Menge Chancen.

Wen SPAR sucht

SPAR wird 2015 österreichweit wieder 900 Lehrlinge einstellen. Kommunikative ­Mädchen und Burschen, die Teamarbeit schätzen und eine abwechslungsreiche Lehrstelle suchen, sind willkommen.

Was SPAR Lehrlingen bietet

Auf die Jugendlichen warten viele Extras wie Zusatzausbildungen und Prämien von bis zu 4.500 Euro. Junge Menschen, die sich für eine Lehre bei SPAR interessieren, ­können alles über den Alltag bei SPAR auf dem SPAR-­Lehrlingsblog (www.spar.at/lehre) nach­lesen. Auf dieser Site bloggen vier SPAR-­Lehrlinge.

Frische Ideen

SPAR bietet auch 2015 wieder die einzigartige Zusatzausbildung zum Käse-Experten an. 2014 gab es erstmals das Projekt „Lehrlinge führen einen Supermarkt“.

Lehre mit Matura

chon jeder zehnte Lehrling absolviert parallel zur Lehre die Matura. SPAR übernimmt die Organisation und hilft bei der Einteilung der Arbeitszeit. Nach der Lehre stehen engagierten Jugendlichen alle Türen offen – bis hin zur Führungsposition.

SPAR Österreichische Warenhandels-AG

Die Top-Ten-Verhaltens- und Erfolgsregeln der WIFI Lehrlingsakademie:

  • Branche: Lebensmitteleinzel- und Lebensmittelgroßhandel
  • Gründungsjahr: 1954
  • Standorte: rund 1.600 in ­Österreich
  • Mitarbeiter gesamt: mehr als 41.000 in Österreich
  • Bewerbungen: Sind entweder direkt im ­Supermarkt oder online auf www.spar.at/lehre ­möglich.

Die Jugendlichen, die SPAR 2015 aufnimmt, beginnen mit ihrer Ausbildung im ­August oder September.

http://www.spar.at/de_AT/index/karriere/lehre-bei-spar.html

Vom Maturanten

zum lehrling

Wer nach der Matura eine Lehre beginnt, profitiert von einer verkürzten Lehrzeit und guten Berufsaussichten. In der Steiermark wählen immer mehr Maturanten diesen Weg.

In Österreich führt der klassische Weg zur Lehre über die Haupt- und Berufsschule. Das ist aber nicht der einzige Weg – möglich ist eine Lehre zum Beispiel auch nach der Matura an einer AHS. Dieses Modell mag hierzulande eher untypisch sein, die Kombination aus dem in der Schule erworbenen theoretischen Wissen und der fundierten Berufsausbildung eröffnet aber durchaus interessante Zukunftsperspektiven. Dies scheint sich herumgesprochen zu haben – 2014 haben insgesamt 485 Maturanten in der Steiermark diesen Weg gewählt, um 60 mehr als noch 2013. Gründe für diese Entscheidung sind zum Beispiel der Wunsch, sich in einem gewerblichen Beruf selbstständig zu machen, der nur über eine Lehre erreicht werden kann, oder einen bereits bestehenden (Familien-)Betrieb zu übernehmen.

Die Vorteile einer Lehre nach der Matura Wählen Maturanten nach der erfolgreich abgeschlossenen Reifeprüfung einen Lehrberuf mit mindestens dreijähriger Lehrzeit, kann die Lehrlingsausbildung um ein Jahr verkürzt werden. Voraussetzung dafür ist, dass der Lehrbetrieb zustimmt. Die um ein Jahr verkürzte Lehrzeit wird auch bei der Vorrückung in der Lehrlingsentschädigung wirksam. Einige Kollektivverträge sehen zudem vor, dass Lehrlinge, die das 18. Lebensjahr vollendet oder die Matura erfolgreich abgelegt haben, erhöhte Lehrlingsentschädigungen erhalten.

Von den Vorteilen einer Lehre nach der Matura überzeugt ist auch Martin Walland, Mechatroniker-Lehrling bei SSI Schäfer in Graz. „Durch die Matura hat man bessere Aufstiegsmöglichkeiten und kann nach der Lehre zum Beispiel noch ein Studium anhängen. Sie erleichtert einem Lehrling zudem viele Lebenslagen – schließlich verfügt man über ein größeres Allgemeinwissen. Die meisten späteren Maturanten arbeiten außerdem während der Schulferien und sammeln so bereits Erfahrungen in der Arbeitswelt. Ich kann diesen Weg daher nur jedem empfehlen, der einen Lehrberuf erlernen möchte.“

Lehre nach Matura

Maturanten können eine Lehre in verkürzter Lehrzeit absolvieren. Voraussetzungen: Wahl eines Lehrberufs mit mindestens dreijähriger Lehrzeit, abgeschlossene Reifeprüfung an einer allgemeinbildenden höheren Schule (AHS) oder berufsbildenden höheren Schule (BHS), Zustimmung des Lehrbetriebs. Informationen zur Lehre nach der Matura: http://wko.at/stmk/lehrlingsstelle


Wanted! Porsche will

die Besten

Porsche Inter Auto (PIA) sucht wieder 200 neue Top-Lehrlinge: Bis März 2015 laufen die Online-Tests des Porsche Lehrlings-Qualifying

Porsche Inter Auto betreibt 56 Autohäuser in Österreich und weitere in Italien, Kroatien oder Slowenien. Das Unternehmen führt neben der Sportwagenmarke Porsche auch noch Volkswagen, Audi, Seat, ŠKODA und die Luxusmarken Bentley, Bugatti und Lamborghini.

Auf dem Prüfstand

PIA ist Europas größte Automobileinzelhandelskette und mit rund 600 Lehrlingen auch der größte Lehrlingsausbilder in der Automobilbranche in Österreich. Porsche legt besonderes Augenmerk auf die Aus- und Weiterbildung seiner Mitarbeiter. Das Fundament des Auswahlsystems ist das Lehrlings-Qualifying – ein computerunterstützter Eignungstest. „Damit haben wir einen neuen Weg in der Auswahl der Lehrstellenbewerber beschritten“, so Rainer Hodina, Geschäftsführer der Porsche Inter Auto in Österreich. So haben alle Interessenten für eine Lehrstelle objektiv die gleiche Chance. Der EDV-Eignungstest kann in jedem PIA-Betrieb absolviert werden.

Entwicklungsmöglichkeiten

Neben der fundierten Ausbildung bietet PIA Weiterbildungen in Technik-Schulungszentren, Seminare zur Persönlichkeitsentwicklung und Unterstützung zur Lehre mit Matura an. Eine Karriere vom Lehrling zum Service-Profi oder zum/zur Diagnosetechniker/in und auch bis zum/zur Serviceleiter/in oder Geschäftsführer/in eines Autohauses ist bei Porsche möglich.

Porsche Inter Auto
  • Branche: Automobil
  • Betriebe: 56 in Österreich
  • Mitarbeiter: 4000 inÖsterreich
  • Lehrstellen: 200 pro Jahr
  • Ausbildungsberufe:
    KFZ-Techniker/in, KFZ-Techniker/-Elektriker/in (Doppellehre), Karosseriebautechniker/in, KFZ-Lackierer/in, Bürokaufmann/-frau, Einzelhandelskaufmann/-frau mit Schwerpunkt KFZ und Ersatzteile
  • Bewerbungen: http://www.karriere-bei-porsche.at

Auf dem Weg zum

TRAUMBERUF

Köchin, Maurer oder Elektrotechniker – die Palette der Berufe in denen die Schüler des Poly Birkfeld ab Herbst ihr Glück suchen, ist vielfältig.

Ich will rasch arbeiten gehen, mein eigenes Geld verdienen und selbständig sein“, zählt Lena die Vorteile einer Lehre auf. Die 14-Jährige ist eine von exakt 60 Schülern, die derzeit die Polytechnische Schule im oststeirischen Birkfeld besuchen und genau wie ihre Kollegen davon überzeugt, die richtige Wahl getroffen zu haben: „Die Schüler unserer Schule haben bis jetzt noch immer einen Lehrplatz gefunden!“ Fünf, die die Suche danach schon hinter sich haben sind Bernhard, Mario, Christian, Oliver und Christian. Ab Herbst werden die jungen Burschen ihre Ausbildung als Zimmerer, Maurer, Elektrotechniker, Dachdecker und Elektrotechniker beginnen. Die Gründe für die Berufswahl sind vielfältig. Christian beispielsweise interressiert sich seit „frühester Kindheit für Technik“, während Mario „gerne in der freien Natur ist“.

Handwerk ist noch angesehen

Für ihren Traumberuf hat sich auch Eva längst entschieden. Die 15-Jährige möchte Köchin werden. Schließlich ist ihr Vorbild niemand geringerer als Spitzen-Koch Jamie Oliver. Lehrplatz hat sie, genauso wie Michael, der Zimmerer werden will, zwar noch keinen. Trotzdem sind beide optimistisch bald etwas gefunden zu haben. Vor der Qual der Wahl steht indessen Celina. Friseurin oder „Apothekerin“ zählen zu ihren Favoriten, denn „ich könnte nie in einem Büro arbeiten!“ Stolz auf „ihre Kinder“ ist Direktorin Elisabeth Weirer-Brosch, denn „die Schüler, die zu uns kommen sind motiviert und sehen eine Lehre nicht als letzten Ausweg. In unseren Breiten hat das Handwerk eben noch ein anderes Ansehen!“ Und dass sie damit eine weiterführende Karriere im Sinn haben, zeigen die hohen Ambitionen der Jugendlichen. Denn alle planen eine weitere Ausbildung zu absolvieren. Sei es die Matura oder die Meisterprüfung. Dass der Weg bis dahin hart sein kann, ist ihnen durchaus bewusst. Oliver: „Sicher wird es stressiger als die Schule, aber dafür bekommen wir bezahlt.“ Und wofür sie dieses Geld sparen, steht für alle fest. Christian: „Damit kaufen wir uns unser erstes Auto!“ Na, dann, gute Fahrt in eine erfolgreiche Zukunft.

EVA SCHWEIGHOFER
https://www.koenig-rex.com/de/ http://lieb.at/

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XXXLutz sucht 650 Lehrlinge

XXXLutz bildet aktuell 1850 Lehrlinge aus. Sie nutzen die vielen Benefits, die eine Lehre in XXXL bietet. 2015 besetzt die Möbelhandel-Gruppe wieder 650 neue Lehrplätze in allen Standorten

XXXLutz Lehrling

Die angebotenen Lehrberufe bei XXXLutz sind folgende: Einrichtungsberater/in, Einzelhandelskaufmann/-frau, Bürokaufmann/-frau, Betriebslogistikkaufmann/-frau, Restaurantfachmann/-frau, Koch/Köchin, Bodenleger/in, Tischler/in. Welcher Lehrberuf an welchem Standort angeboten wird, findet man auf der XXXLutz-Homepage.

XXXL-Verdienstmöglichkeiten

Schon während der Lehrzeit bekommen Lehrlinge im Verkauf Provisionen und können so bis zu 300 Euro monatlich mehr verdienen. Dazu kommen Prämien für gute Leistungen in der Berufsschule für alle Lehrlinge.

Ein iPad geschenkt

Alle Lehrlinge, die 2015 im Verkauf und in der Gastronomie beginnen, bekommen nach der Probezeit ein neues iPad von XXXLutz geschenkt.

Karrieremöglichkeiten

Lehrlinge kommen bei XXXLutz groß raus, und viele Führungskräfte im Unternehmen haben als Lehrling begonnen. Mit dem XXXLutz-Leadership-College wird ein Training angeboten, an dem besonders talentierte Lehrlinge sich bereits während der Lehre für künftige Führungsaufgaben qualifizieren können. Daher bleiben auch viele Lehrlinge im Unternehmen und nützen die tollen Karriere- und Arbeitsmöglichkeiten.

Spezielle Schulungen

Persönlichkeitsentwicklung, Outdoor-Trainings oder Teambuilding: Ein modernes Trainingsangebot speziell für junge Mitarbeiter/innen unterstützt die Ausbildung. Natürlich kommt aber auch die fachliche Ausbildung nicht zu kurz. Lehrlinge bei XXXLutz werden nach modernsten Standards auf ihren weiteren Berufsweg vorbereitet. So planen Lehrlinge im Verkauf Wohnlösungen direkt am iPad.

Lehre mit Matura und in der Nähe

Jugendliche, die Wert auf eine praktische Berufsausbildung legen und gleichzeitig Matura machen wollen, können das bei XXXLutz tun. Lehrstellen werden übrigens an allen Filial- und Lagerstandorten österreichweit angeboten. Ein XXXLutz-Ausbildungsbetrieb ist fast immer in der Nähe. Und: Die XXXL-Lehrlingscommunity auf Facebook berichtet laufend über Aktivitäten der Lehrlinge bei XXXLutz.

XXXLutz
  • Branche: Möbelhandel
  • Gründungsjahr: 1945
  • Standorte: 223 in acht europäischen Ländern, der Sitz ist in Wels in Oberösterreich
  • Mitarbeiter: 18.500, davon 8000 in Österreich
  • Website: www.xxxlutz.at
  • Kontaktperson für Lehrstellen: Nicole Lindinger, Römerstraße 39, 4600 Wels
  • Bewerbungen: Über das Bewerbungsformular auf www.xxxlutz.at/jobs oder per E-Mail an karrierechance@xxxlutz.at