Grazer Oper"Schwanda": Übermütige Märchengroteske

Mit der Märchengroteske "Schwanda, der Dudelsackpfeifer" bringt die Grazer Oper eines der großkalibrigen vergessenen Werke des 20. Jahrhunderts auf die Bühne: zu sehen in einer übermütigen Inszenierung, die den Wahnwitz des Stücks sehr ernst nimmt.

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Ester Pavlu und Pinguinchor in "Schwanda" © (c) Werner Kmetitsch
 

Der Musikant Schwanda verlässt Haus, Hühnerhof und die frisch angetraute Frau, um mit einem zwielichtigen Räuber an einen Herrscherhof zu ziehen, wo er mit seinem betörenden Dudelsackspiel das Herz der Königin zum Schmelzen bringt. Ein paar Verwicklungen später fährt er zur Hölle, woraus ihn sein trickreicher Gefährte befreit. Am Ende schließt Schwanda seine Frau wieder in die Arme. So die Kurzfassung des Märchens von Jaromir Weinberger (1896–1967) über eine legendäre Volksgestalt, die 1927 in Prag aus der Taufe gehoben wurde.

Kommentare (1)
marinosale
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Lesenswert?

Toller Abend

Ich schaue es mir vielleicht noch einmal an!