OsttirolDie Tipps für das Wochenende sind sehr vielfältig

In der RGO-Arena tummeln sich erstmals am Abend die Schafe, die Bläserphilharmonie Osttirol lädt zur Reise durch die Musikgeschichte und das Leben des Aineter Künstlers Jakob Gliber wird uns im Bildungshaus nähergebracht.

Schaf-Jungzüchter im Ring © KK/Veranstalter
 

1.) Schaf-Ausstellung

Die Osttiroler Schaf-Jungzüchter veranstalten in der RGO-Arena Lienz bereits ihre fünfte Schaf-Ausstellung, diesmal erstmals als Abendveranstaltung.

27 Aussteller haben rund 150 Berg- und Steinschafe gemeldet.
Ebenso nehmen auch wieder 16 Bambinis an der Ausstellung teil und präsentieren ihre Lieblingslämmer im Ring.

24. Feber, RGO-Arena Lienz, 19 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Schaf-Ausstellung Foto © KK/Veranstalter

2.) Bläserphilharmonie Osttirol

Unter dem Titel "Reise durch die Musikgeschichte – von Händel bis Maslanka" lädt die Bläserphilharmonie Osttirol zu einem Konzert in den Lienzer Stadtsaal ein.
Dirigent Lukas Hofmann hat ein interessantes und abwechslungsreiches Programm mit Highlights aus vielen Epochen der Musikgeschichte zusammengestellt.

Das reicht von der Krönungshymne "Zadok the Priest" von Georg Friedrich Händel bis zu "Give us the day" des im Vorjahr verstorbenen US-amerikanischen Komponisten David Maslanka.

Höhepunkt des Konzertes ist aber sicher das "Konzert für Violoncello und Blasorchester" des österreichischen Komponisten Friedrich Gulda. Solistin ist die junge Cellistin Ludmila Kucher. Die gebürtige Ukrainerin studiert Cello und IGP in Graz.

24. Feber, Stadtsaal Lienz, 20 Uhr.

Karten sind bei den Musikern und im Bürgerservicebüro in der Liebburg erhältlich, Info und Reservierung unter Tel. 04852/600-519 und auf www. stadtkultur.at.

Bläserphilharmonie Osttirol Foto © KK/Tobias Tschurtschenthaler

 3.) Jakob Gliber – Bauernbub, Notlehrer, akademischer Bildhauer und Nationalsänger

Vortrag aus der Reihe "Unsere Heimat – Geschichte, Menschen und Natur"
Referent: Klaus Lukasser

Die Stationen im langen Künstlerleben des 1825 als neuntes von 15 Kindern beim "Kircher" in Ainet Geborenen waren zuerst München, dann Wien (Werke für die Votivkirche, das Hofmuseum und die Hofoper) und Admont (Blasiusstatue, Kreuzaltar, Kreuzweg).
1892 kehrte er wieder in seine Osttiroler Heimat zurück, wo er 21 Jahre lang in Leisach lebte und arbeitete. Schon in Wien war er Mitglied in berühmten Männerchören. Nun sang er im Lienzer Sängerbund, der ihn 1914 zum Ehrenmitglied ernannte.

Als sogenannter Nationalsänger feierte er auf seinen Sängerfahrten triumphale Erfolge. Für die damaligen Volksliedsammler war er ein wichtiger Gewährsmann. Seine letzten drei Lebensjahre verbrachte er wieder in Ainet, wo er am 1. Feber 1917 starb.

23. Feber, Bildungshaus Osttirol Lienz, 19.30 Uhr.

Der Eintritt ist frei.

Jakob Gliber Foto © KK

 

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