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Bühnenwerkstatt Graz17 Acts auf einen Schlag: gewagt und gewonnen

Zum 30. Geburtstag des Tanztheaterfestivals Graz ließen die Performances sogar noch die Wolken auflockern.

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Tänzerische Parallelaktion im Grazer TiP © Bühnenwerkstatt
 

Gewagt hat Intendantin Ursula Gigler-Gausterer allerhand bei ihrem zeitbedingten Umbruch. Denn, dass bei einem Festival alle Live-Aufführungen gleichzeitig stattfinden, ist neu. Doch beim Hühnergegacker der „jungen Wilden“ von der Linzer Anton Bruckner Uni, bei Frey Fausts und Tomas Danielis‘ nobler Dinner-Tafel vis a vis vom groben Kieselstein-Spielplatz des russischen Butoh-Meisters Valentin Tszin, bei Mozartperücken, klassischem Schick in Schwarz des DO Theatre St. Petersburg kontra den Grazer Opern-Tänzerinnen in körperfarbenen Stretchgewändern verwandeln sich anfängliche Zweifel schnell in Begeisterung. Allen voran sorgt Sasha Pushkin, wenn er virtuos in die Tasten haut im Foyer des Theater im Palais, das er mit seinem 75.000 Euro teuren Klavier dem luftigen Platz vorzieht, für Highlights. Aufputschende Musik beim Jahrmarkt der internationalen Tanzszene spornt zum Flanieren zwischen 17 roten Quadrat-Spielflächen am Vorplatz, zum Schauen und Staunen an, wenn Supertalent Lukas Flint grandios die Gravität auslotet und der Franzose Phil Von steppt oder sich durch einen Einkaufswagen windet.

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