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Schloss Eggenberg Ausstellung "Der große Tod": Der Krieg ist eine Maschine

70 Druckgrafiken aus der frühen Neuzeit geben Einblicke in die Mechanismen des Krieges und richten den Blick darauf, was im Siegestaumel untergeht: das Leiden der Zivilbevölkerung.

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Stefano della Bella: „Der große Tod“ (1646/47)
Stefano della Bella: „Der große Tod“ (1646/47) ©  Universalmuseum-Joanneum
 

Über 75 Jahre zu leben und noch nie einen Krieg erlebt zu haben? Das ist hierzulande das Normalste der Welt. Ein unvorstellbarer Luxus, denn auch in der Welt des 21. Jahrhunderts sind kriegerische Auseinandersetzung an der Tagesordnung. Und selbst in Friedenszeiten ist der Krieg allgegenwärtig, in unserer Sprache: etwas im Schilde führen, etwas von der Pike auf lernen, in die Bresche springen, sich aus dem Staub machen ... Worte des Krieges, auf eine blutrote Wand geschrieben, sie sind ein guter Einstieg in die Ausstellung „Der große Tod“ in der Alten Galerie Graz, die mit über 70 Druckgrafiken das Thema behandelt – „Szenen des Krieges“ aus der frühen Neuzeit (rund 1450 bis 1650).

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