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TV-PerformanceDie SED macht Staatsfernsehen, wie es der ORF machen sollte

Die „Sozialistische Eingreif Druppe“ macht am Freitag 17 Stunden lang "sozialistisches Fernsehen". Ein ideologiekritischer Performance-Kraftakt, der das ORF-Programm von 6 bis 23 Uhr spiegelt.

Die SED thematisiert seine Ideologiekritik über das Massenmedium Fernsehen. © KK
 

Von wegen junge Menschen können sich nicht mehr für lineares Fernsehen begeistern. Von 6 Uhr bis 23 Uhr betreiben die Performer des Planetenparty Prinzips am Freitag mit der „Sozialistischen Eingreif Druppe“ (SED) einen eigenen Staatssender: „Ein Tag ORF, so wie er eigentlich sein sollte“, kündigt das Kollektiv an. Das TV-Programm von ORF 2 wird in künstlerischer Überzeichnung gespiegelt – inklusive tagesaktueller Versionen zur gleichen Uhrzeit: Nicht nur in der „Barbara Karlich Show“ wird am Freitag über Arbeit diskutiert, auch in der satirischen SED-Variante „Anastasia Wasilisa Miroslawa Gagarin Show“ steht das Thema im Fokus. Begonnen wird der Tag mit dem „Sozialistischen Gruß am Morgen Österreich“, aus der „ZiB“ wird die „Tsib“.

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