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Kulturkuratorium wehrt sich"Es geht da nicht um Kritik, sondern um einen Vernichtungswillen"

Das Kulturkuratorium nimmt mit der Begutachtung der Förderansuchen und Beratung der Landesregierung eine zentrale Rolle in der steirischen Kulturpolitik ein. Vorsitzender Franz Majcen und seine Stellvertreterin Edith Draxl wehren sich im Interview gegen Kritik, das Kuratorium würde unprofessionell agieren.

Edith Draxl (UniT) und Franz Majcen, ehemaliger Landtagspräsident, stehen dem steirischen Kulturkuratorium noch bis Jahresende vor. © Ballguide/Nicholas Martin
 

Zuletzt gab es wieder Kritik an der Arbeit des Kulturkuratoriums, dem Sie vorstehen. Was halten Sie dem als Vorsitzender, Herr Majcen, beziehungsweise als Stellvertreterin, Frau Draxl, entgegen?
Edith Draxl: Die Steiermark ist wirklich gelobt worden, als dieses Gesetz auf den Weg gebracht wurde. Es ist als großer Schritt, als Demokratisierung eines Bereichs gesehen worden, weil man nicht mehr von der Gnade eines Beamten oder eines politischen Büros abhängig war. Das war auch der Wunsch der Szene: Ein Gesetz, wo die Fördervergabe breiter diskutiert wird. Dazu muss man sagen, wir im Gremium bereiten vor, wir entscheiden nicht. Landesrat Drexler ist jemand, der dazu steht, dass er entscheidet. Herr Buchmann hat sich sehr gerne hinter diesem Gremium versteckt. Wir waren halt praktisch, weil wir ein Schutzschild waren. Und da hat es sich plötzlich eingeschlichen, dass es ganz normal geworden ist, auf uns einzuhauen.

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