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Großer InterpretationspreisHohe Musikauszeichnungen für Günter Meinhart, Winfried Ritsch und Viola Hammer

Günter Meinhart erhält den Großen Interpretationspreis des Landes Steiermark, Winfried Ritsch den Andrzej-Dobrowolski-Kompositionspreis und Viola Hammer das Kompositionsstipendium.

Günter Meinhart erhält den Großen Interpretationspreis des Landes Steiermark © KK/Klanglicht
 

Der Große Interpretationspreis des Landes Steiermark 2020 geht an Günter Meinhart. Das teilte das Büro von Kulturlandesrat Christopher Drexler (ÖVP) am Freitag mit. Den Andrzej-Dobrowolski-Kompositionspreis 2020 erhält Winfried Ritsch, das Andrzej-Dobrowolski-Kompositionsstipendium 2020 Viola Hammer. Die beiden Preise sind mit je 10.000 Euro dotiert, das Stipendium mit 5.000 Euro.

"Günter Meinhart, 1957 in Graz geboren, zählt seit Jahrzehnten zu den kreativsten Kulturschaffenden des Landes. Ideenreichtum, gepaart mit seinem konsequenten Willen des Schaffens und Erschaffens, ermöglichte die Realisierung unterschiedlicher Projekte im Konzertbereich, und vor allem auch auf dem Gebiet der Musikausbildung. Dabei entstanden im Laufe der Zeit unverzichtbare Leuchtturm-Projekte der steirischen Kulturszene. Scheinbar spielerisch gelingt es ihm, Konzerte auf internationalem Niveau zu verwirklichen, sowie Nachwuchsförderung und Life-Long-Learning miteinander zu vereinen", begründete die Jury.

Winfried Ritsch wurde als Medienkünstler, Wissenschafter und Tonkünstler geehrt. Er setze neben seinen Kompositionen, Medienkunstprojekten und Installationen immer wieder neuartige künstlerische Konzepte um - von Medienkunstlabors, Künstlerinitiativen, bis hin zu Opernproduktionen. "Er ist immer auf der Suche nach neuen 'Instrumenten', nach neuen Möglichkeiten und Medienkunsttechnologien, um philosophische Aspekte, gesellschaftsrelevante Themen durch intensiv erlebbare musikalisch-künstlerische Projekte vermitteln zu können", so die Jury. Der aus Tirol stammende Techniker und Künstler wurde 1964 in Innsbruck geboren und habe wesentlichen Anteil am internationalen Renommee des Instituts für Elektronische Musik und Akustik der Grazer Universität für Musik und darstellende Kunst.

Die 1985 im steirischen Bad Radkersburg geborene Pianistin, Komponistin, Bandleaderin und Arrangeurin Viola Hammer habe die Jury vor allem durch ihre Vielseitigkeit und durch ihren eigenständigen und experimentierfreudigen Kompositionsstil beeindruckt, "der sich lustvoll und schrankenlos aus verschiedenen Genres speist. Als Interpretin ihrer Kompositionen und Arrangements überzeugt die junge Bandleaderin in unterschiedlichen, von ihr gegründeten Formationen." Sie agiere ebenso sicher und individuell in der pianistischen "Königsdisziplin" Jazzklaviertrio wie mit ihrem abendfüllenden und stimmungsvollen Soloprogramm "Places", erklärte die Jury.

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