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Corona-KriseKunst und Kultur: „Ich möchte zur Unterstützung aufrufen“

Künstlerinnen und Künstler kämpfen zum Teil um ihre Existenz. Aus der Region stammende Betroffene berichten über ihre Situation.

„Seit Mitte März bin ich bei den Berliner Philharmonikern und habe seit Vertragsbeginn noch keinen einzigen Ton gespielt. Die Musik steht still“, sagt Johanna Pichlmair © Tam Lan Truong
 

Keine Konzerte, keine Theateraufführungen, kein gemeinsame Proben – so schaut derzeit der Alltag der Künstlerinnen und Künstler aus. Die „Corona-Folgen“ sind teilweise existenzbedrohend: Über Monate hinweg ist kaum mit Einnahmen aus der künstlerischen Arbeit zu rechnen. Niemand kann genau sagen, wie ein Hochfahren der Szene aussehen kann und wird.

Einige Künstler haben einen „Brotberuf“, andere müssen auf ihren Notgroschen zurückgreifen oder sind die finanzielle Ungewissheit ohnehin gewohnt.

Bildhauerin Angelika Hirt-Thomsen drückt die Situation wunderbar aus: „Wir würden uns wünschen, dass sich Misstrauen, Argwohn, Ängste und Verzweiflung nicht stärker als Krankheiten ausbreiten und hoffen wieder auf Berührung, die über die Haut hinaus zur Seele und zum Geist reicht und darauf, dass wieder ,normales‘ soziales Leben mit unendlich viel Kunst stattfinden wird.“

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