Neue Serie "Her Story"Barbara Schöneberger zwischen Hühnerstall und großer Bühne

Multitalent Barbara Schöneberger ist das Aushängeschild einer neuen Dokureihe. Über eine Frau, deren größtes Talent sie selbst ist.

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Barbara Schöneberger
Barbara Schöneberger © (c) Sky Deutschland AG und Sky Deuts (Thomas Kierok)
 

Sie kam, sah und siegte –mit einem Unterschied, bei Barbara Schöneberger ist das weniger Lobhudelei, sondern Tatsache. Auf welcher Bühne, bei welcher Show und welcher Talkrunde auch immer, sie schaukelt das Ding. Sie ist Moderatorin, Sängerin, hat ein eigenes Magazin, ein eigenes Radio und sogar eine eigene Tapetenkollektion. Spätestens jetzt hätten wir den Punkt erreicht, wo über die meisten Promis jemand sagen würde: Nein, die mag ich überhaupt nicht. Die 46-jährige Münchnerin ist eine Konsensfrau, was ein bisschen nach Beliebigkeit klingt, ist es aber nicht: Sie ist laut, witzig, bisweilen schrill. Und sie ist eines, das Leser, Hörer und Zuschauer ihr abkaufen und von dem sie selbst sagt: „Ich glaube, dass man in mir die Normalität sieht, auch wenn ich bis zur Unkenntlichkeit bemalt, verkleidet und aufgedufft bin.“



Kein Wunder also, dass Sky in der neuen Porträt-Dokureihe „Her Story“ (ab 24. November) Schöneberger gleich zwei Folgen zu je rund einer Stunde spendiert. Neben Schauspielerin Anna Loos, Köchin und Politikerin Sarah Wiener und Influencerin Stefanie Giesinger, sticht Schöneberger ganz klar heraus. Jetzt ist es nicht so, dass Schönberger mit ihrem Dogma „Niemals die Familie in die Öffentlichkeit“ brechen würde. Es ist ziemlich konventionell, was es hier zu sehen gibt: Schöneberger bei der Vorbereitung für Moderationen, beim Covershooting für ihr Magazin oder bei der Podcastproduktion für ihr Radio und zwischendurch beim Ausmisten des Hühnerstalls. Was jedoch heraussticht, ist das, was ihr größtes Talent ist: sie selbst.

Das ist nichts, was ihr neu wäre, ganz im Gegenteil, wie sie sagt: „Ich habe meine Authentizität auch professionalisiert, weil ich weiß, dass das gut ankommt. Gleichzeitig konnte ich dabei immer bei mir selbst bleiben.“ Dass sie schon von Kleinkind an mit einer Bühnenpräsenz gesegnet ist, wundert sogar ihre Eltern, die in der Doku vorkommen: „Sie hat eine Energie, von mir hat sie die nicht“, so die Mutter. Diese Energie durchzieht nach allerbester Schöneberger Art die Doku: Die „Bühnenbabsi“ ist auch die „Privatbabsi“ – beide Babsis haben jedoch seit jeher unverrückbare Vorstellungen vom Leben. Eine davon stellt sie mehrfach klar: sich niemals finanziell in die Abhängigkeit von anderen begeben.

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